Mit YELLOW YES! schafft White off / mehr Öffentlichkeit für Projekte, Produkte, Aktionen und Menschen, die zeitgeistig und kritisch Haltung zeigen. Für die Gesellschaft. Für uns alle.

Chapeau! Respekt! Und YELLOW YES! an:

Snøhetta S-1500

Alte Fischernetze und Ozeanmüll _wwf.de 2018 
Die Meere sind das größte Ökosystem der Erde. Mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Arten bilden die Meere auch die Hauptnahrungsquelle für eine Milliarde Menschen. Besonders für Küstengemeinden weltweit ist die Fischerei Lebensgrundlage. Die Kehrseite der Medaille ist die hohe Belastung der Meere durch Altplastik. Geisternetze machen nach neuesten Studien zwischen 30 und 50 Prozent des Meeresplastiks aus. Eine Bedrohung der Tierwelt und Artenvielfalt sowie unserer gesamten Nahrungskette.

»Snøhetta S-1500« ein grüner Designstuhl mit bester CO2-Bilanz _snohetta.com
S-1500: ein minimalistischer Stuhl, entworfen von den Stockholmer Designern Snøhetta. Snøhetta arbeitet seit zwei Jahren an einem Forschungsprojekt zum Thema Kunststoff. Ziel war es, diesen Werkstoff, seinen Weg und seine Spuren in der Wertschöpfungskette sowie seine inhärenten Eigenschaften zu verstehen. Ein zentrales Anliegen ist es, die Haltung der Öffentlichkeit gegenüber gebrauchten Kunststoffen vom Abfall hin zu einer wertvollen Ressource zu verändern, die neu eingesetzt werden sollte, sobald sie ihren ursprünglichen Zweck erfüllt hat. Snøhetta hat zusammen mit dem Möbelhersteller Nordic Comfort Products (NCP) einen Stuhl mit einem Korpus aus 100% recyceltem Kunststoff der lokalen Fischzucht im Norden Norwegens und einem Hilfsrahmen aus recyceltem Stahl entwickelt. Der Stuhl ist trotz Massenproduktion ein Unikat. Seine matte, kieselige, dunkelgrüne Oberfläche erinnert an Marmor. Mit diesem Stuhl möchte Snøhetta Menschen dazu inspirieren, durch Innovation und Design Abfallstoffe auf neue und nachhaltige Weise einzusetzen.

Mehr unter snohetta.com

»Snøhetta S-1500« gehört zum gedruckten YELLOW YES! Bundle Vol. 1
Limitierter DIN-A4 Druck im Bundle Vol.1, bestehend aus 8 Karten. Als »Auszeichnung für Haltung« mit »Grafik für Gutes«. Hinstellen, aufhängen, erinnern und sich freuen.

Und weil »YELLOW YES!« Gutes in die Öffentlichkeit tragen möchte, freue ich mich über Verlinkungen via Social Media, Presse, Empfehlung. Aber genauso über Hinweise auf andere interessante Projekte, Kooperationen, Sponsoring für die gute Sache und gerne aufmunternde Worte oder konstruktive Kommentare. Ich freue mich über regen Austausch. Schreibt gerne eine Mail.

_Foto S-1500: Bjornar Ovrebo

Und vielen Dank für die freundliche Unterstützung und den hochwertigen Druck an www.ockeldruck.de, www.ockelonline.de.
Gedruckt wurde auf dem Papier »Vivus 100«, 100% Recycling, CO2-neutral.

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Instituto Terra

Der Amazonas-Regenwald als »grüne Lunge« und Klimaretter _Zeit online 28.08.19 
Der Amazonas-Regenwald gilt als Lunge der Welt. Wochenlang brennt es 2019 in dem brasilianischen Gebiet. Ein Desaster für das weltweite Klima?

Ein paar Fakten _Zeit online 28.08.19 
Der Amazonas-Regenwald schrumpft seit Jahrzehnten, seit 1998 um 700 000 km2 · Hauptursachen sind Brandrodungen und die Umwandlung in Weideland · er produziert mehr als 20% des weltweiten Sauerstoffs · er wirkt einem zu hohem CO2-Ausstoß entgegen · er sorgt für saubere Luft, indem er giftige Stoffe herausfiltert

»Instituto Terra« pflanzt 2,7 Mio. Bäume auf 7.500 Hektar Land in Brasilien  _institutoterra.org 
Lélia Dluiz Wanick und Sebastiano Salgado verwandeln innerhalb von 10 Jahren das gerodete und vertrocknete Land ihrer Familie in subtropischen Regenwald. 1990 erbten sie über 7500 Hektar Fläche und beschlossen, das Ökosystem zu erneuern. Dazu gründeten sie 1998 das »Instituto Terra« und pflanzten innerhalb von 10 Jahren 2,7 Millionen Bäume. Auch kehrte das Wasser in die ehemals trockene Ebene zurück in Form von Bächen und kleinen Seen. Inzwischen ist der Regenwald auf dieser Fläche ein wieder funktionierendes Ökosystem, es siedelten sich bereits 33 verschiedene Säugetierarten, 172 Vogelarten und 15 Reptilienarten an. Es wird weiter aufgeforstet, Unterricht für Schüler gegeben, aktiv Landwirte bei der Regenerierung ihrer Ländereien unterstützt und eine Baumschule mit einer Kapazität von 700.000 Bäumen betrieben.

Mehr unter institutoterra.org

»Instituto Terra« gehört zum gedruckten YELLOW YES! Bundle Vol. 1
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Knärzje

Eingekauft, weil‘s so lecker ist! 
Ohne Plan und zu viel gekauft? Falsch gelagert, schrumpelig, Verfallsdatum abgelaufen? Oder sind Lebensmittel einfach zu günstig und selbstverständlich? Und warum gibt es 20% Überproduktion in den Bäckereien?

Immer mehr Lebensmittel im Müll _ jährlich in Deutschland 
85 kg Lebensmittel pro Kopf · 13 Mio. Tonnen Lebensmittel · davon rund 1,7 Mio. Tonnen Backwaren

»knärzje« Zero-waste-Bier aus altem Brot _knaerzje.de 
Bier trinken und damit die Welt ein Stückchen besser machen. Das war die Vision, mit der Daniel Anthes per Crowdfounding das Food-Start-up »Knärzje« ins Leben rief. Nach Brau-Tests war das Sauerteigbrot geschmacklich gesetzt, so dass nun pro Flasche Bier eine Scheibe Brot ins Bier wandert. Ums Geldverdienen geht es hierbei nicht. Es geht darum, ein Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung zu schaffen. So wünscht er sich, dass es Knärzje in sieben Jahren nicht mehr gibt, weil kein Brot mehr weggeworfen wird. Vor diesem Crowdfundig-Erfolg realisierte er 2016 bereits einen Food-Truck, in dem er aus geretteten Lebensmitteln Gerichte zubereitete. Ein Jahr später publizierte er ein Buch mit Rezepten für die Resteküche. »Knärzje« ist eines von 22 auserwählten Start-ups, die StartinFOOD mit der Einladung zum »NEXT LEVEL Food Start-up 2019« als besonders innovativ eingestuft hat.

Mehr unter knärzje.de

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Penthaus à la Parasit

Berlin ist die lebenswerteste Stadt der Welt!  _Global City Power Index 2018
Gibt es ein Recht auf Stadt? Oder auf Zentralität? Wer darf noch rein in die Metropole? Ist der »Wohn-Ausverkauf der Berliner City« noch aufzuhalten?

Mietpreis-Top-Five der Berliner Bezirke  _Mietspiegel Berlin 11.2019
Marienfelde 20,06 € · Prenzlauer Berg 17,84 € · Zehlendorf 17,67 € · Moabit 17,49 € · Mitte 17,44 €

»Penthaus à la Parasit« ein Haus als Kunstprotest  _Facebook: Penthaus à la Parasit
Aneignung von Oben: gegen steigende Mieten und den Wohnungsmarkt in Berlin richtet sich seit dem Frühjahr 2019 unter anderem Jakob Wirth mit diesem Kunstprojekt. »Statt durch hohe Mieten in die Peripherie vertrieben zu werden, steigt es nach oben auf die Dächer.« Das prekäre Penthaus wartet nicht auf Veränderung, Enteignung oder neue Debatten über Brachflächen in Berlin – es fordert ein Recht auf Stadt ein, ein Recht auf Zentralität und Freiraum. Das Projekt ist gefördert vom Kreativfonds der Bauhaus Universität Weimar.

Mehr unter Penthaus à la Parasit

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Die ersten acht Projekte aus »Vol. 1« sind ab dem 16. Dezember zu sehen. Alle drei Tage wird ein neues hier auf der Website veröffentlicht. Ab Februar einmal monatlich.

Und was genau ist »YELLOW YES«? Hier der Hintergrund dazu:

Eine Design-Aktion sagt: Respekt, Chapeau und einfach mal Danke.

Mit der Aktion »YELLOW YES!« möchte White off / Projekte, Produkte, Aktionen und Menschen würdigen, die zeitgeistig und kritisch Haltung zeigen. Für die Gesellschaft. Für uns alle.

Gerade in der heutigen Zeit, in der die komplexen Herausforderungen unserer Gesellschaft global neu gedacht, kontrovers diskutiert und oftmals vehement vertreten werden, ist es wichtig – durch Haltung und Aktion – Gutes und Neues auf den Weg zu bringen. Etwas aus ​Überzeugung zu tun. Etwas, dass Respekt verdient, weil es positiv für uns alle ist.

Der Anspruch ist, Gutem visuelles Gehör verschaffen, Aufmerksamkeit und mehr Öffentlichkeit für die »YELLOW YES! Projekte« zu erlangen und andere zu inspirieren, selbst Haltung zu zeigen. Denn in der jetzigen Zeit wird viel zu selten gelobt und das Gute nach vorne gestellt. Früher habe ich oft und gerne E-Mails mit Lob für Menschen und ihre Projekte und Produkte verschickt, die mich begeistert haben. Das, was dabei fehlte, war das Erlangen der allgemeinen Aufmerksamkeit.

Um das zu ändern, ist kurzerhand die Aktion »YELLOW YES!« ins Leben gerufen worden. In Form von Design. Denn Design bewegt, berührt und kann Meinung machen: plakativ, abstrakt, emotional, mit gestalterischem Anspruch – für das öffentliche und private Umfeld. Die Designmotive visualisieren sowohl eine aktuelle Problematik als auch jeweils ein Projekt, das diesbezüglich Haltung beweist und in Aktion tritt. Fakten, Zahlen und eine Beschreibung des Projekts informieren auf der Rückseite.

Der erste Aufschlag der Aktion startet genau jetzt mit dem – limitierten und aus acht Motiven bestehenden – gedruckten Bundle »YELLOW YESVol. 1« und wird hier digital auf whiteoff.de ab dem 16. Dezember zu sehen sein. Alle drei Tage wird ein neues Motiv nebst Information dazu veröffentlicht. Ab Februar kommt zusätzlich monatlich eines hinzu.

Im Sinne der Gewinnung von mehr Öffentlichkeit für diese Projekte: bitte liken, teilen, verlinken und weiterempfehlen. Auch weitere Ideen, um die Aktion vielschichtig spielen zu können, sind bereits im Kopf – z. B. die Bildung von Kooperationen sowie die Gewinnung von Gast-Designern und Sponsoren. Wer interessiert ist, meldet sich gerne. Ebenso gerne, bei Hinweisen zu guten, neuen Projekten für »YELLOW YES«. Schreibt einfach eine Mail.

In diesem Sinne: Respekt, Chapeau und Danke für alles Geleistete und Neue.

Alles neu, alles anders.
That’s next.

Seit 18 Jahren gibt es den DDC Wettbewerb ,Gute Gestaltung‘ für den deutschsprachigen Raum.

18 Jahre, in denen nicht nur viel in Sachen Design passiert ist. Auch die Art der Kommunikation und die Anforderungen an Designer haben sich gewandelt.

Darum hat der DDC zum Wettbewerb ,Gute Gestaltung 19‘ reagiert und den Wettbewerbs umstrukturiert. Es wurde gekürzt, gestrafft, modernisiert und den Schwerpunkt auf Absichten und Exzellenzen statt Disziplinen gelegt.

7 neue Kategorien…

1. Identity
Mutige Logos und Erscheinungsbilder einer Marke, die direkt überzeugen.

Es kann konzeptionell gut gedacht, visionär und mit viel Leidenschaft und Handwerkskunst umgesetzt sein: Auch in einer sich schneller drehenden Welt bleibt Corporate Design eine Königsdisziplin der Kreativen. Ob Design, Film oder Fotografie: diese Kategorie umfasst alles, was den individuellen Fingerabdruck einer Marke ausmacht.
Unterkategorien: Corporate Design, Brand Design, Corporate Websites, Corporate Image, Corporate Film, Corporate Manuals
Diesjähriger Juryvorsitz: Patrick Märki, KMS Team

2. Spaces
Die Begegnung von Marke und Konsument im Raum.

Eine der vielschichtigsten Kategorien kombiniert architektonische Elemente und Produkt-Design mit Kommunikation, gerne gestützt und erweitert durch innovative Technologie. Wir suchen herausragende Lösungen, die Markenbotschaften überraschend und mehrdimensional transportieren – bei Messeauftritten, im Retail-Design, bei Ausstellungen und Events.
Unterkategorien: Messe, Ausstellungen, Retail Design, Event, Installationen im öffentlichen Raum, Bewegtbildmedien
Diesjähriger Juryvorsitz: Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten

3. Reporting
Weil gerade trockene Inhalte gute Ideen brauchen.

Manchmal ist es erstaunlich, wie interessant, anschaulich und schön erklärungsbedürftige Inhalte und Infografiken durch gutes Design werden können. In dieser Kategorie würdigen wir gelungene Beispiele des Informationsdesigns und zeichnen Geschäftsberichte und Nachhaltigkeitsberichten aus, welche sich gestalterische Handwerkskunst, Ideenreichtum und Liebe zum Detail auszeichnen.
Unterkategorien: Geschäftsberichte (digital & analog), Nachhaltigkeitsberichte, Informationsdesign, Bewegtbild-Content, Informationals & Dokumentationen
Diesjähriger Juryvorsitz: Norbert Möller, Peter Schmidt Group

4. Product
Immer auf der Suche nachder besten Form.

Produktdesign strebt danach, bestehende Konzepte besser zu machen und findet auf der Suche nach Lösungen überraschende Formen bis hin zu vollkommen neuen Produkten. Neuen Herstellungsweisen und Materialien kommt hier eine besondere Rolle zu. Neben Packaging Design zählt im digitalen Zeitalter selbstverständlich auch User Interface Design mit zur Kategorie.
Unterkategorien: Produktdesign, Packaging, User Interface, Public Design, Neue Herstellung & neues Material
Diesjähriger Juryvorsitz: Prof. Oliver Vogt, Kunsthochschule Kassel

5. Campaign 
Werbebotschaft sucht die richtigen Kanäle.

Auch die beste kommunikative Idee verpufft, wenn sie nicht über die richtigen Medien gespielt wird. Und diese Aufgabe wird immer komplexer. Wie macht man heute gute Werbung im Sinne einer crossmedialen Kampagne? In dieser Kategorie suchen wir Best Cases, die zeigen, wie eine Botschaft intelligent über verschiedene Touchpoints hinweg gespielt wird und so überraschend ihre Zielgruppe erreicht – vom Plakat bis zur Social Media-Kampagne, von der Outdoor Kommunikation bis zum Direct Marketing.
Unterkategorien: Advertising, Crossmediale Kampagnen, Vernetzte Kommunikation, Social Media, Viral Spots, Clips, Videos, Plakate
Diesjähriger Juryvorsitz: Inka Drögemüller, Schirn Kunsthalle Frankfurt

6. Publishing
Ein Buch oder eine Publikation hat viele Gesichter.

Die unterschiedlichsten Veröffentlichungen verlassen jedes Jahr die Druckereien. Diese Kategorie bietet eine Bühne für ihre vielfältigen gestalterischen Produkte mit all ihren Facetten und Disziplinen. Hier werden hochwertige und überraschende Magazine, Editorials, Unternehmensberichte genauso ausgezeichnet wie kunstvolle Bücher oder Werke der Typografie. Auch künstlerische Einzelarbeiten wie Fotografien oder Illustration sind hier beheimatet.
Unterkategorien: Editorial, Bücher, eBooks, Magazine, Produktbroschüren, Unternehmenspublikationen, Typo, Illustration, Fotografie
Diesjähriger Juryvorsitz: Kimberly Lloyd, Lloyd and Associates

7. Interactive
Digital wird Experience.

In dieser Kategorie suchen wir smarte Lösungen und aufregend innovative Beispiele interaktiver Arbeiten. Von Websites, Games oder Apps mit ungewöhnlicher UX oder einem exzellenten Design über spannende Augmented Reality Funktionen oder Virtual Reality Experiences. Immer mit dem Ziel, die Kommunikation nicht nur um eine digitale Dimension zu erweitern, sondern tiefer gehende, bleibende Erlebnisse für den User zu kreieren.
Unterkategorien: UX-Design, Websites, Apps, Animation, Augmented Reality, Virtual Reality, Games
Diesjähriger Juryvorsitz: Claudia Friedrich, HID Human Interface Design

Einreichungs-Deadlines
Bis 30. September – 345 €
Bis 12. Oktober – 395 €
Studenten bis 12. Oktober – 75 €
Designorientierte Start-ups bis 12. Oktober – 150 €

… und 2 neue mit 5.000 Euro dotierte Awards.

Der DDC möchte den beruflichen Nachwuchs und junge Talente während der Ausbildung, aber auch in den ersten Jahren der eigenen beruflichen Selbstständigkeit stärker fördern. In allen Kategorien können studentische Arbeiten eingereicht werden.

Zusätzlich zeichnet der mit einem Preisgeld von 5.000 € dotierte DDC UNIVERSITY AWARD die beste studentische Arbeit aus allen Kategorien aus. Ebenso werden aus allen Arbeiten von jungen designorientierten Start-ups (Unternehmen, Kommunikations-, Industrie Design und Architekturbüros), die seit weniger als fünf Jahren im Business sind, der DDC NEXT AWARD, der ebenfalls mit einem Preisgeld von 5.000 € dotiert ist, vergeben.

Mehr unter ddc.de

Kampagne für den gerade beendeten 101. Katholikentag macht Schule.
In Münster.
Wo sonst.

Für Aufklärung, Meinungsgenerierung und Bildung in Aktion: Tobias Hoppmann, Lehrer an der Johannes-Gutenberg-Realschule in Hiltrup, bringt Europa in die Schule. In Form der Kampagne des kürzlich beendeten 101. Katholikentags in Münster. Das Banner-Motiv mit dem „Europagesicht“ wird kurzerhand nach der Abschlussveranstaltung – natürlich mit Genehmigung von offizieller Seite – für Lehrzwecke mitgenommen und wandert in die Schule.

Eine Kampagne, die lebt. Kampagnen-Motive, über die nach- und weitergedacht werden. Diskussionen über Inhalte, die generationsübergreifend diskutiert werden.

»Das Gesicht mit aufgemalter Europaflagge: rein in die Schule damit. Was ist besser, als aktuell Europa zu diskutieren und dabei Fächer wie Politik, Deutsch, Geschichte, Religion miteinander zu verbinden.« (Tobias Hoppmann)

 

Was sieht man? Wie wirkt das Gesicht? Warum macht das jemand?
Fragen, mit denen die Diskussionen in Klasse 5 bis 10 starten. Antworten wie: „Weil Europa sympathisch ist.“ Oder „Weil Europa gut sein muss, wenn man so etwas macht. Vielleicht war das vorher mal nicht so.“ folgen. Ein guter Einstieg in das Thema „Europa und Frieden“ – relevant und prädestiniert für eine schulfächerübergreifende Diskussion. Egal ob Geschichte, Religion, Deutsch oder Politik. In Münster – Stadt des westfälischen Friedens 1648 und damit einhergehendem Ende des Dreißigjährigen Krieges – wird gesprochen über die momentan längste Friedenszeit, die die EU je hatte (70 Jahre!). Über das, was jeder dazu beitragen kann. Über die Verteidigung von Werten und erlangter Freiheit für ein stabiles Europa. Und darüber, wie wichtig es ist, auch anderen Freiheit und Frieden zu ermöglichen. Dass das einhergeht mit kritischen und aufwühlenden sowie hochaktuellen Diskursen über Parteiensysteme, Flüchtlingspolitik, Weltwirtschaft etc. ist logisch, selbstredend und mehr als wichtig.

Was aber noch wertvoller ist, als die Erkenntnis von historischer Verantwortung und dem kritischen Blick auf die gegenwärtigen Strömungen um uns herum?
Es ist der Blick nach vorn. Auf ein Europa, wie es sein sollte und könnte. Der Einsatz, der im Großen und Kleinen erbracht werden kann. Und das Engagement, dass vielleicht genau so eine Diskussion bei Schülern bewirkt… weil ein Lehrer einen riesigen Kampagnenbanner mit einem bewegenden Europa-Motiv hervorragend zweckentfremdet hat, um zu alldem einen Anstoß zu geben.

Should be continued…?

Mehr Einblick in die Kampagne?
Im Slider sind einige der Motive der Kampagne ,Individual Peace’ vom diesjährigen 101. Katholikentag zu sehen. Nicht ein einzelnes Key Visual steht für das Motto ,Suche Frieden’, sondern die schier unerschöpfliche Vielfalt an aktuellen Motiven, die im Öffentlichen sowie Privaten Relevanz besitzen. Die Kampagne wurde mit dem Red Dot Award sowie beim DDC ausgezeichnet. Mehr dazu auf www.katholikentag.de.

 

Weiteres zu dem Thema rund um die Johannes-Gutenberg-Realschule in Münster:
Im März 2018 hatte die Schule Salomon Perel zu Gast im Cineplex. Der Golden Globe dotierte Kinofilm, welcher auf der Basis von Perels Buch ,Ich war Hitlerjunge Salomon‘ vor 20 Jahren in die Kinos gekommen ist, wurde den Schülern vor der bewegenden Lesung des Zeitzeugen im Cineplex Münsters gezeigt. Im Beisein von Bürgermeister Gerhard Joksch ist Sally Perel – ,Sally‘ ist sein Spitzname –, nach der Lesung der offizielle Pate des Gütesiegels ,Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage geworden‘. „Natürlich sind wir stolz, dass wir als Realschule in Münster diesen Paten aus Israel für unsere Schülerschaft gewinnen konnten. Und der ehrliche Blick des 92jährigen in die Vergangenheit gibt deutliche Aufschlüsse darüber, wie wir ein friedliches Europa jeden Tag aufs Neue selbst gestalten müssen, um diesen Frieden auch im Jahr 2050 noch zu wahren. Nationalismus überwinden und Gemeinsamkeiten finden, muss dafür die Losung sein!“ (Tobias Hoppmann)

Tag der Arbeit… slow down.

1856 und 1886 war in Australien und den USA die Geburtsstunde des Achtstundentags. Das bedeutete eine Reduktion der Arbeitszeit um ein Drittel. In weit über 100 Jahren ist so einiges passiert. So ist es nicht erstaunlich, dass schon seit einiger Zeit viel über die Aufhebung der klassischen Vollzeitbeschäftigung zugunsten flexibler Arbeitsmodelle gesprochen wird:

Work-Life-Balance, Flexibilisierung der Arbeit, Homeoffice, bedürfnisorientierte Teilzeitmodelle und konsequente unternehmensseitige Reduktion der Arbeitszeit zugunsten der tatsächlichen und bewiesenen Produktivität und Innovation.

Warum ist das so? Weil die Welt sich bewegt. In der unglaublichen Schnelligkeit des momentanen Seins, in der Interaktion von Mensch, Handel, Globalisierung und Digitalisierung.

Spannende Zeiten. Und nur eines ist klar. Alles wird sich weiterbewegen und die damalige Errungenschaft des klassischen Achtstundentags wird abgelöst werden.

»Warum also nach hinten schauen, wenn die Zukunft vor uns liegt?
Warum monoton und immer gleich handeln, wenn sich Anforderungen und Bedürfnisse verschieben

 

Was braucht der Mensch bei aller Produktivität, Informationsflut und Schnellebigkeit heute?

Er muss öfter mal in einen echten Ruhemodus schalten, er benötigt von Zeit zu Zeit einen kompletten Reboot, um seine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Produktivität zu bewahren. Er muss weiter Mensch sein können. Also sollte man doch mindestens das für sich selbst beanspruchen, was man dem Rechner zugesteht: Runterfahren, Wartung, Neustart.

Denn das, was immer wieder gerne vergessen wird: die Zeit hat sich verändert, ist schneller und leistungsfähiger geworden. Der Mensch verändert sich jedoch nicht parallel dazu. Ein Blick auf die Evolution über die Jahrtausende reicht aus, um das zu untermauern.

Deswegen ein Aufruf zum 1. Mai: Füße hoch, ausruhen, abspannen, runter fahren. Tu, was Du willst. Lebe im hier und jetzt. Irgendwann ist es zu spät dafür.

»Watch. Think. Act. Live. Now

Rückblick zum 1. Mai: Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung und Tag des internationalen Arbeiterklassenkampfes.

Anfang 1886 rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik am 1. Mai auf. Dies geschah in Anlehnung an das Jahr 1856, in dem am 1. Mai Massendemonstrationen in Australien mit gleichem Hintergrund stattfanden.

Mehr Hintergrund dazu finden Sie hier auf Wikipedia.

 

Wenn ich an Ostern denke, denke ich an ,The Happy Film‘ von Sagmeister.

Natürlich: die Sequenzen im rosafarbenen Hasenkostüm sind dafür ausschlaggebend. Der Film an sich hat mit Ostern wohl wenig zu tun.

Oder?

 

In dem Dokumentarfilm begibt sich Stefan Sagmeister über Jahre hinweg auf die Suche nach dem Glück.
Mit Hilfe dreier Methoden: Meditation, kognitive Therapie und Psychopharmaka. Begleitet von kleinen und großen (Dreh-)Katastrophen, privatem und Performances, Eigenanalyse, -reflexion und -kritik. Er selbst sagt über das Projekt: „Sicher das schwerste, das ich je gemacht habe.“

Und so passt der Film doch ganz hervorragend zu Ostern. Beste Absichten, schwerste Tiefschläge und anschließende Regenerierung mit Start eines wunderbaren Films.

Und deswegen – mit einem Einblick in dieses filmische Grafik-Design-Highlight…

»Happy desires at Easter!«

 

 

Über den Film:
Designer Stefan Sagmeister lives in the the city of his dreams, creating work for the Rolling Stones and Jay-Z. Yet, he suspects there must be more to life. Turning himself into a design project, he attempts to change his personality to become a better person. Things don’t go as planned.

Directed by Stefan Sagmeister, Ben Nabors, Hillman Curtis / Produced by Ben Nabors / Cinematography by Ben Wolf / Edited by Sam Citron and Akiko Iwakawa-Grieve / Music by Colin Huebert / Additional Score by Matt / Abeysekera / thehappyfilm.org / Follow on Instagram @StefanSagmeister

Über Stefan Sagmeister und den Film:
Der Österreicher Stefan Sagmeister (aus Bregenz) lebt und arbeitet seit über als 20 Jahren in New York. Mit den Designs von Albumcovern für die Rolling Stones, Lou Reed und die Talking Heads wurde er bekannt. Neben zahlreichen wichtigen Designpreisen und diversen hervorragenden Designbüchern über seine Arbeit und sein Studio zeichnet sich Sagmeister mit seinem Hang zur flächendeckenden themenübergreifenden Hinterfragung, seiner Selbstreflexion und -inszenierung sowie zum Eigenexperiment aus. Alle sieben Jahre schließt er sein Studio für eine Sabbatical. Die Idee zu ,The Happy Film‘ entstand bei seiner Auszeit 2009. Bis zur Fertigstellung des Films vergingen über 6 Jahre.