»Und jetzt?«
Kampagne
gestartet.

— Womit beschäftigst Du Dich gerade jetzt?
— Worin siehst Du relevante Möglichkeiten?
— Wie entwickelst Du Dich und Dein Tun für Kunden und den eigenen Wandel weiter?
— Was ist das gerade ganz konkret (Beispiel)?
— Was ziehst Du positives aus der jetzigen Krise?

Die Kampagne hat die Innovationsgenerierung sowie Neuausrichtung für die Zeit in und nach der Corona-Krise zum Inhalt. Vorausschauende Köpfe kommen zu Wort. Menschen für Relevanz und Innovation in der jetzigen Zeit mit situativem Blick für den unausweichlichen Wandel in Business, Wirtschaft und Gesellschaft sowie im Gehen neuer Wege.

„Nichts wird bleiben, wie es ist. Es ist die Zeit für neue Lösungen.“

Was braucht es dazu? Menschen, die jetzt in Aktion treten, sich verbinden und echte Innovationen entwickeln:
Gib der Öffentlichkeit Einblick und tritt in Kontakt zu neuen Menschen, die genau daran interessiert sind. Auf Kampagnenebene über Kommentare, aber auch im gezielten persönlichen Austausch, der sich daraus ergibt. Ziel ist die Möglichkeit, sich ins Gespräch und im Austausch mit anderen auf ein neues Level der Entwicklung zu bringen. Die Vernetzung mit guten Köpfen für die Neu- und Weiterentwicklung nach der Krise – genau jetzt – zu generieren.

„Immer montags, mittwochs und freitags.“

Wer ist Teil der Kampagne?
Ich spreche unterschiedlichste Menschen an, die mir in der jetzigen Zeit in ihren Gedanken und ihrem Tun als echte Akteure auffallen. Keine bestimmte Branche, möglichst vielfältig in Ausrichtung und ihrem Tun. Der Gedanke zum relevanten und innovativen Austausch steht ganz vorne. Ebenso freue ich mich auf Hinweise, denn niemand kann alle guten Köpfe im Auge haben, damit ich sie für eine Teilnahme an der Kampagne ansprechen kann: Menschen, die innovieren, die etwas zu sagen haben und bewirken wollen in Zeiten des Wandels.

Die Kampagne ist nicht zeitlich begrenzt. Posts erscheinen ab dem 20. April 2020 jeweils montags, mittwochs und freitags via Linkedin und facebook.

Reinschauen, folgen, mitdiskutieren, teilnehmen. Über Linkedin, facebook oder per E-Mail. Ich freue mich über Input.

Zum Reinlesen: der Start-Post »Und jetzt?«

Branding. Zurück in die Zukunft?

Branding im Anspruch der Zeit – vom Reagieren im Jetzt zum Agieren für die Zukunft.

Das Thema Marke startet in eine neue Ära und sitzt dabei gleichzeitig zwischen den Stühlen. Wenn wir einen Blick darauf werfen, wie unsere Ausgangssituation ist und was damit auch das Thema Marke bestimmt, landen wir unweigerlich bei zwei Komponenten: der Zeit und dem Menschen. Und damit haben wir auch gleichzeitig die beiden Gegenpole gefunden, auf die sich alles – und damit auch ein zukünftig gedachtes strategisches Thema wie das der Marke – bezieht.

»Grund zur Verwirrung oder Chance? Ja. Beides.«

Bei einem Blick auf diese beiden Pole wird schnell klar, wo die neuen Herausforderungen liegen. Das ist wahrlich kein Hexenwerk. Sich diese Blicke zu trauen und sich darauf aktiv einzulassen, erfordert allerdings das Verlassen der Komfortzone, der eigenen Sichtweisen, der bisherigen Arbeitsmethodik und den Mut zu revolutionärem Denken und Machen bis hin zum Experiment. Ein schwerer Schritt, der lohnt. Der beflügeln oder verwirren kann. Ein Schritt, der dem Wesen des Menschen komplett widerspricht, weil er sein Verhalten (als einzelner sowie in der Gesellschaft) ändern muss und auf seine Erfahrungen nur noch bedingt zurückgreifen kann.

Warum? Wir leben in einer immer unberechenbareren und enorm schnellen Zeit. Veränderungen sind zwar spekulierbar – bestenfalls absehbar –, aber nicht „gewusst“ und planbar. Die Komplexität der abhängigen Faktoren und Unbekannten in den Gleichungen von Zeit und Mensch hat das Maß unseres Gehirns überschritten. Grund zur Verwirrung oder zur Chance? Ja. Beides. Mit Sicherheit. Aber vor allem Grund zur Chance, sich selbst, sein Unternehmen und seine Marken in eine neue Sphäre zu heben, bevor dies andere tun. In die selbstbestimmte Zukunft mit Marken, die bewusst agieren, statt unkontrolliert zu reagieren. Zweiteres ist dabei, wenn man sich bei Unternehmen wie Agenturen so umschaut, momentan viel zu oft an der Tagesordnung. Zeit sich zu bewegen!

Warum nach hinten schauen, wenn die Zukunft vor uns liegt? Warum monoton handeln, wenn sich Anforderungen und Bedürfnisse vehement verschieben?

Die Zeichen der Zeit – immer schneller, vernetzter und komplexer.
Werfen wir einen Blick auf Zeit und Zukunft, erschließt sich das Bild von Veränderung, zunehmender Schnelligkeit aller Prozesse im eigenen Umfeld bis zum internationalen Wandel. Dabei haben die Abhängigkeiten, denen der Mensch ausgesetzt ist, schon immer die gleichen Ausgangspunkte: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, die Kultur und Herkunft, in der er lebt und aufgewachsen ist, Erziehung, Bildung und so weiter. Niemand kann sich davon lösen. Der Mensch lebt in und mit der Zeit, die sich jedoch epochal immer schneller weiterentwickelt. Einer Zeit, die komplex und unberechenbar ist. Der Mensch muss schneller reagieren und – entgegen seinem Wesen – sich immer schneller anpassen und weiterentwickeln.

Die Möglichkeiten der Technik, Datengenerierung und Digitalisierung, die weltpolitischen Abhängigkeiten wie Brexit und Co., das Konsumverhalten bei immer größerer weltweiter Menschendichte, der Umgang mit geringer werdenden Ressourcen und dem Klimawandel, die Art und Weise der Kommunikation zwischen Informationsflut und Populismus: die Anpassung auf die Veränderung der Welt erfordert mehr als eine pure Reaktion darauf. Sie erfordert Weitblick und Verantwortung. Und sie erfordert das Zutun der Gemeinschaft. Ein allgemein gültiges Thema, aber eben auch genau das, was Branding in Zukunft ausmachen wird. Wie ist das zu bewerkstelligen?

Zwar ist das momentan so gehypte Thema der Datengenerierung eine große Hilfe in der Beurteilung der Gesellschaft und jedem Einzelnen, aber kein Allheilsbringer. Es beschäftigt sich mit Daten, die in der Gegenwart gewonnen und lediglich kurzsichtig interpretiert werden können. Verlass und mittelfristige Planbarkeit sind darauf kaum aufzubauen. Ebenso wenig ist die strategische Ausrichtung von Marken und Kommunikation mit der derzeit üblichen digitalen und medialen Unsicherheit in Zeiten von Wandel und Informationsflut zu begegnen. Nicht die Masse der Medien zählt, sondern das vorausschauende Erreichen der Kunden in Ihren Bedürfnissen und Wünschen, ihrem Agieren, ihrer Haltung, Werte und Zukunftsgedanken.  Der Vorausblick vom Einzelnen hin auf die positive Entwicklung von Gesellschaft und unser zukünftiges Leben.

Eigentlich ist es in der Theorie ganz einfach: Das Denken und Handeln ändert sich. Nicht auf Kurze, sondern auf lange Sicht. Um das Reagieren eines „me too“ in ein „Leadership“-Agieren wandeln zu können, sind weit mehr und viel schnellere Anstrengungen erforderlich, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Die Reaktion auf die Gegenwart muss sich in Richtung strategische Aktion für eine globale Zukunft wandeln. Den derzeitigen „schönen Schein“ z.B. von Greenwashing, Employer Branding & Co. in ein echt gemeintes Statement umsetzen und entsprechend klar fokussiert Handeln. Warum nach hinten schauen, wenn die Zukunft vor uns liegt? Warum monoton handeln, wenn sich Anforderungen und Bedürfnisse vehement verschieben?

»It’s an illusion of reality with which we create our own private world.« (Arnold Newman)

Der Mensch ist begrenzt – er kann nicht raus aus seiner Haut.
Noch einmal zurück zum Einzelnen und damit zum Gegenpol der Zeit: Was macht es dem Menschen so schwer, sich aus seiner bisherigen Komfortzone zu bewegen und sich entsprechend einer schnellen und wenig kalkulierbaren Zeit weiterzuentwickeln? Wieder eine Frage mit klarer Antwort: der Mensch an sich. Der Mensch ist begrenzt in seinen Ressourcen „Gehirn“ und „Zeit“. Egal ob Information, Kommunikation oder Interaktion: er muss filtern. Dabei filtert der Mensch nicht sachlich, sondern ausschließlich aus dem Bauch heraus. Nicht berechenbar, sondern immer in Wandel „seiner eigenen Zeit in seinen eigenen sozialen Umfeldern“. Die Trendforscherin Faith Popcorn sagt es mehr als treffend: „Life is difficult to see, because there are too many.“ Die Voraussetzung für Marken heutzutage ist demnach im Umkehrschluss: wenn ich die Menschen erreichen will, muss ich mich auf jeden einzelnen individuell einstellen.

Die Bemühungen von Unternehmen und Marken haben sich deshalb schon vor etlichen Jahren in Richtung Kundenperspektive, also Richtung Emotionalisierung, verschoben, sind aber weiterhin zumeist an der Gegenwart ausgerichtet. Aus gutem Grund: der Mensch ist ein Herdentier und lebt im „Hier und jetzt“. Er kann nicht einfach so aus seiner jahrhundertelangen Prägung „Überleben und Arterhaltung in der Gruppe“ innerhalb von ein paar Jahrzehnten aus seiner Haut heraus. Im heutigen Sinne gesprochen ist die Übersetzung: Gruppenzugehörigkeit, Akzeptanz, Prestige, Status, Charisma und Autorität in seinen sozialen Umfeldern.

Dabei entscheidet der Mensch aufgrund seiner individuellen Erfahrungen, Erinnerungen und Emotionen aus der eigenen Vergangenheit und vernetzt diese mit individuellen Assoziationen. Zu 80 Prozent entscheidet der Bauch. Und das auch noch unterbewusst. Der Haken an der Sache: für positiv belegte Erfahrungen braucht man Zeit. Deswegen können wir nur äußerst langsam unser Verhalten ändern und halten an unseren ganz eigenen Erfahrungen fest. Man kann Menschen zwar mit Versprechen, Nutzen und Wünschen ködern, langfristig verändern sie aber ihr Verhalten nur, wenn sie viele entsprechend positiv belegte Erfahrungen gemacht haben.

Der Mensch verändert sein Verhalten noch nicht einmal aufgrund seiner eigenen veränderten Einstellung. Unglaublich, aber wahr. Ein Beispiel: 2019 war das Rekordjahr im Verkauf von SUVs. Trotz Klimawandel, CO2-Problematik und Fridays for Future haben sich noch nie so viele Deutsche für einen neuen SUV entschieden. Auch – und vor allem – Familien nennen nun so ein Gefährt stolz ihr eigen, während die Kinder freitags auf Demonstrationen für die Umwelt unterwegs sind. Prestige, Status und das eigene kleine Universum haben gewonnen. „It’s an illusion of reality with which we create our own private world.“ Das Zitat von dem Fotografen Arnold Newman ist wohl aktueller denn je.

Was die Maschine nicht kann, kann der Mensch.

Die Zukunft bewegt sich. Für Marken entscheidend – im Fokus von Produkt über die Emotionalisierung hin zur Haltung.
Ähnliches gilt für viele momentane Megatrends, die ein Umdenken und eine Verhaltensänderung dringend erfordern, vielfache Bemühungen, Projekte und Experimente entstehen lassen, aber in der Umsetzung nur sehr langsam voranschreiten oder sogar stagnieren. Egal ob Gleichberechtigung, Umweltverhalten, Digitalisierung, Sharing, Mobilität, Urbanisierung etc.. Der Mensch ist auf seine Erfahrungen (nicht seine Einstellung!) angewiesen und auf seinen Nutzen gepolt. Und genau da müssen wir ansetzen. Denn – wie oben beschrieben – ändert sich die Zeit rasant und der Mensch ist in der unschönen Lage, sein Verhalten schneller ändern zu müssen, als ihm lieb und es von der Evolution angelegt ist.

Das Thema „Haltung und Werte“ spielt seit ein paar Jahren eine immer größere Rolle als Erfordernis für die Zeit und das Sicherheitsbedürfnis des Menschen. Es wird viel geredet und mit neuen Begrifflichkeiten um sich geschmissen, die eine geänderte Einstellung beschreiben, aber das Verhalten noch nicht geändert haben. Der Markenbotschafter ist jetzt z.B. dem Begriff von Employer Branding gewichen (und hat sich damit auf den internen Bereich der Mitarbeiter verlagert). Aber was wird tatsächlich hier verändert? Sind die skandinavischen Länder mit ihrer 4-Tage-Woche bei 6-Stunden-Tag nicht einmal genauer zu betrachten? Wollen wir den Menschen weiter nur als Ressource oder als Chance und Innovator betrachten, der laut seinem Wesen Kreativität und Schöpfungskraft von Grund auf mitbringt? Ist ein Umdenken, Handeln, Verzahnen nicht dringend erforderlich? Mit allem, was uns zur Verfügung steht?

Struktur, Prozess und Technologie gleichermaßen zu nutzen, wie unsere Denkweise, Haltung, Kultur und emotionale Intelligenz? Die Digitalisierung als Aufbruch zu bewerten, um die physische Welt zurückzuerobern und neu zu entdecken? Die Digitalisierung bringt – richtig eingesetzt – Vereinfachung, damit der Mensch sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren kann: Weitblick, Abstraktionsvermögen, Kreativität und Schöpfungskraft. Wunderbar! Denn was die Maschine nicht kann, kann der Mensch: das Erzeugen echter Verbundenheit. Von Gefühl, Erinnerung im wahren, physischen Leben. Es gilt also das Beste aus beiden Welten zu kombinieren und dies nie aus dem Blick zu verlieren. Zurück in die Zukunft.

Werden diese wichtigen Trends zukünftig agierend gedacht oder decken sie lediglich das Erfordernis, oberflächig mitzumachen, um dies anderen zu zeigen?

Megatrends – dringende Reaktionen auf die Zeit.
Wenn man sich die aktuellen Megatrends anschaut, die sich untereinander verzahnen und sich gegenseitig beeinflussen, wird dies noch deutlicher – nicht nur als kritischer Blick, sondern vor allem im Bezug auf die möglichen und laufend neuen Chancen, die sich daraus ergeben.

Im Folgenden eine kurze Momentaufnahme einiger Megatrends, mit denen ich Fragen aufwerfen möchte. Für Zeit, Zukunft und Relevanz in der Gesellschaft, aber auch für die Handlungsweise von Unternehmen, Produkten, Marken und der Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs. Werden diese wirklich wichtigen Trends zukünftig agierend gedacht oder decken sie lediglich das Erfordernis, oberflächlich mitzumachen, um dies anderen zu zeigen?

»Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen sie, wie wir sind.« (Anais Nin)

Individualität
Individualität ist seit längerem nicht nur Megatrend, sondern auch im eigentlichen Wesen des Menschen enthalten. Höher, schneller, weiter, besser. Macht, Ansehen, Image sind evolutionär verankert. Früher mal für den Erhalt der Sippe – wie in jeder Lebens-Gemeinschaft, egal ob Mensch oder Tier – unerlässlich, erlaubt es dem Menschen heute der Wohlstand, die Liberalität und die Möglichkeiten rund um Konsum, Kommunikation und Flexibilität der Gesellschaft, extravaganter damit umzugehen. Das Ziel der eigenen Aufwertung bleibt gleich, die Abhängigkeit zur Gesellschaft als Spiegel dieses Ziels ebenfalls. Aber die Möglichkeiten zum Ausleben und die Verschiebung von Werten innerhalb der Generationen, verändern sich immer radikaler. Ein Motto könnte lauten: „Spring auf die Zeit auf – richtungsweisend für die Zukunft, aber erlebbar in der Gegenwart.“ Denn dafür lebt der Mensch. Für den Moment, für Glücksgefühle, Akzeptanz, Anerkennung und Stabilität in seinem Umfeld unter dem Schirm einer einlullenden Sicherheit. Jede Generation legt ihre Schwerpunkte anders, unbewusst und anhand der Zeit. Und sie agiert entsprechend. „Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen sie, wie wir sind.“ (Anais Nin, Schriftstellerin)

Gibt es also überhaupt echte Individualität? Ist diese nicht immer Spiegel der Gemeinschaft, in der man sich einfach nur individueller fühlen möchte als andere? Die Antworten sind: nein und ja. Wenigstens dieser Megatrend kann mit Sicherheit richtig bewertet werden. Und, dass sich Individualität im Wandel der Zeit verzahnt, verändert und mit ihr vernetzt wird. Mit einem kurzen Blick auf die einige andere Megatrends erscheint dies deutlicher.

Symbiose aus menschlichem Können und künstlicher Intelligenz.

Digitalisierung
Der Megatrend der Digitalisierung zeigt die Symbiose aus rein menschlichem Können und künstlicher Intelligenz. Maschinen bieten eine Schnelligkeit, die das menschliche Gehirn nie bieten kann. Auch hat sich die künstliche Intelligenz und das „selbstständige Lernen“ von Maschinen stark weiterentwickelt. Umgekehrt kann eine Maschine aber die menschlichen Kompetenzen von Kreativität, F&E sowie Empathie nie erreichen – sie bestenfalls spiegeln. Der Mensch hat dadurch die Möglichkeit, sich wieder genau auf das zu konzentrieren, was er Maschinen voraus hat: auf Schöpferisches, Kreatives und Weiterentwickelndes. Eine enorme Chance, wenn er es schafft, sich von der reinen Bedienung und dem Handling der Maschine zu lösen, sondern diese nutzt, um seine Kompetenzen auszubauen.

Ist aber dies wirklich das Ziel der aktuellen Digitalisierungsmaßnahmen? Oder sind sie eher auf mehr Schnelligkeit, Effektivität und Konkurrenzfähigkeit angelegt? Nutzen wir die digitalen Möglichkeiten für die Unterstützung unserer eigenen Fähigkeiten oder sind wir digitale Erfüllungsgehilfen?

Das Insekt als Heilsbringer der Zukunft?

Ernährung
Der Megatrend Ernährung führt uns unweigerlich hin zu einer entscheidenden Frage. Wie können wir global alle Menschen in Zukunft ernähren und die Grundressourcen, wie z.B. Wasser, oder das Klima, z.B. in Sachen Erwärmung und CO2-Ausstoß, schonen? Ein Ansatz mit „gesund, öko und lokal erzeugt“ ist ein Anfang, vegetarisch und vegan schon in vieler Munde, die zeitlich und individuell flexible Komponente des „Snackens“ auf dem Vormarsch, der Genuss und das gesellschaftliche Miteinander dabei aber weiterhin nicht zu unterschätzen.

Ist das Insekt als Ernährungskomponente der Heilsbringer der Zukunft? Bietet es im möglichen Verzicht von Hormonen und Antibiotika in der Aufzucht sowie als schnellere und günstigere Generierung des Speiseplans eine echte Alternative? Wie gehen wir mit den Gegensätzen  von „Gemeinschaftserlebnis Essen“ und der „flexibilisierten, individuellen Snack-Gesellschaft“ um? Haben wir irgendwann nicht mehr die Muse zum langsamen und genussvollen Essen, weil es zeitlich nicht mehr passt? Und was steht überhaupt noch auf dem Speiseplan?

m/w/d und geschlechtsneutrale Sprache?

Gleichberechtigung
Gender, Gleichberechtigung & Co. sind auf dem Vormarsch. Leider eher verankert im Wollen der Anerkennung der ganz eigenen Ansichten und Gefühlswelten und weniger in einer allgemeinen Akzeptanz und Liberalität im gesellschaftlichen Sinne.

Was nützt ein „m/w/d“ in der Stellenbeschreibung oder die Kreation einer geschlechtsneutralen Sprache, wenn dies in der Gesellschaft nicht aktiv gelebt wird? Was bringt eine gesetzliche Frauenquote bei fehlender Akzeptanz oder Bereitschaft in den Köpfen von Entscheidern, Gleichberechtigung zu denken, zu leben oder gar zu entlohnen? Oder sind weiterhin manche gleicher als gleich? Ein weites Feld, das Zeit erfordert, reell in den Köpfen anzukommen. Ein Feld, das nicht „von Oben“ bestimmt werden kann, sondern sich im Kopf manifestieren muss – als gesellschaftlichen Wandel.

Grün oder blau?

Neoökologie und Future Trends
Grüne oder blaue Ökologie? Was nutzt der Natur mehr? Ist das Schonen der Ressourcen und der Verzicht die Lösung, auf Umweltschutz, Klimawandel und Raubbau an der Natur zu begegnen? Oder der Ansatz der „blauen“ Ökologie, die auf intelligente Technik ohne Verzicht setzt? Was ist weltweit umzusetzen in möglichst schneller und begrenzter Zeit?

Meiner Meinung nach kann das eine nicht ohne das andere bestehen. Nicht nur ein Umdenken für den Lebensraum von uns allen muss unser Handeln vom ich zum wir ändern – es in unseren Köpfen einmauern. Auch für den Willen zur Nutzung intelligenter Techniken, dem daraus resultierendem Experiment und der Forschung, ist die Zeit gekommen. Kraft in die Entwicklung echter und neuartiger Innovation zu setzen. Ein großartiger Ausblick, sich hierfür in jeglicher Form aktiv einzusetzen. Vorbild und Vorreiter zu sein. Und Dienstleistungen, Produkte und sich selbst effektiv in diese Richtung weiterzuentwickeln.

Influence the World.

Influence the Future
Auch Menschen und Aktionen bewegen. Und das international. Influencer mit Weltveränderungspotenzial gibt es im positiven, wie im negativen Sinne. Dank Technik: mediale Vernetzung und die sozialen Netzwerke machen es möglich. Egal ob man Donald Trump oder Greta Thunberg heißt. Es gab noch nie so umfassende Möglichkeiten für alle, die Gesellschaft – in welche Richtung auch immer – zu beeinflussen. Im Zuge dessen macht man es dem Menschen einfach, sich berieseln zu lassen und mit Likes darauf zu antworten, Gruppen zu folgen. Ein Klick und man ist Follower und hängt in einer einseitig subjektiven und hochemotional belegten Informationskette. Das Vermögen der Gesellschaft zu echtem Informationsinteresse, Differenzierung, Diskussion und der Bildung einer eigenen Meinung sinkt.

Ist das die Idee dieser großartigen Vernetzung? Ist das Wort „Influence“ nicht schon Grund zur Sorge für die eigene, freie Meinungsbildung? Was heißt Pressefreiheit in den sozialen Netzwerken? Sollte man vielleicht dafür sorgen, nur Themen liken zu können und automatisch relevante Informationen und Erkenntnisse darüber zu erhalten, statt einseitig bespielt zu werden? Oder dies zumindest anzubieten? Hier wird es interessant. Denn hier könnte ein visionärer und gemeinschaftsorientierter Switch pro Zukunft erfolgen. Ohne Zweifel brauchen wir Menschen, die sich engagieren. Hier steht das „wie“ im Fokus.

Wohin müssen sich Marken entwickeln?

Wo geht die Reise hin?
Eine zugegebenermaßen kritische Sichtweise auf die Zeit, in der wir uns bewegen. Aber kann uns etwas Besseres passieren, als sich genau jetzt – mit einer enormen Vielzahl von Chancen und Möglichkeiten – mit und für sie weiterzuentwickeln? Echte Innovationen und Marken zu denken und zu entwickeln, um den Erfordernissen der Zeit einen positiven Weg zu bahnen? Mehr Ehrgeiz in Visionäres zu setzen und dies auch praktisch umzusetzen? Nicht nur Haltung zu zeigen, sondern diese zu leben und weiterzutragen? Die Zukunft zu gestalten, ohne die Vergangenheit aus dem Auge zu verlieren und dabei im hier und jetzt zu leben?

Viele Ansätze und viele Fragen für Innovation und Weiterentwicklung, für Unternehmen und Marken. Nutzen wir einfach das Beste aus beiden Welten für den Wandel der Zeit: die Schnelligkeit und künstliche Intelligenz der Maschinen und die daraus resultierenden neuen Möglichkeiten für das Können des Menschen: Abstraktionsfähigkeit, Kreativität und Schöpferkraft.

Wohin müssen sich Marken entwickeln? Vom Erreichen jedes einzelnen Menschen hin zu mehr echtem Nutzen für die Gesellschaft. Um das abschließend auch wirtschaftlich kurz noch zu untermauern: Das Wirtschaftsforum in Davos 2020 zeigt genau diese Entwicklung, wenn sich die führenden 181 Top-Unternehmen treffen, um über das Thema der Haltung, Nachhaltigkeit, Umwelt und des Klimas zu diskutieren und sich nicht nur für Anteilseigner, sondern auch positiv für Gesellschaft und Welt einsetzen wollen – sich diesem Wandel der Zeit verpflichtet fühlen.

Es ist »das Thema« für die Zukunft. Austausch und Diskussion sind deswegen mehr als willkommen. Ich freue mich über Ihre Meinungen, Ansichten, Diskussionen, Ansätze der Zusammenarbeit  und Weiterentwicklung für dieses Thema und demnach über Kontakt mit Ihnen.

Den Beitrag finden Sie auch auf der Website von »The Business of Brand Management«. Unter dem Motto »Branding insights von Profis für Profis« lohnt öfter mal Blick und Lektüre dorthin. Sehr zu empfehlen!

Be Part of it!
so_Pola. Vom Aktions-Projekt zum analogen Hype.

Es ist kryptisch, intensiv, spontan und komplex. Es ist flüchtig, nicht planbar, ein unsteter Moment. Aber ein Moment, der anhält. Es ist einfach „Zucker für die Seele“. Und 100% Begeisterung für alle Beteiligten.

„Ich bin eine Sammlerin (neudeutsch: Messie). Ich suche nicht das perfekte Bild. Ich will das Leben im Moment, die Situation als intensive Illustration. Ich will das Leben als Emotion, keine Planung.“ (Siggi Ortwein)

Ausgangslage: Eine Idee, eine ,Leica Sofort‘ in »Caepsele-blau«, der Drang zur Dokumentation von Menschen, Dingen, Eindrücken, Geschichten – dem Leben. Per Polaroid, per Doppelbelichtung, als Experiment: so_Pola. Der Name kam später. Der Hype war von Anfang an da.
Ganz kurz umrissen, was passiert, wenn die digitale Fotografie zugunsten der doppelt-analogen Sofort-Fotografie eingetauscht wird? Was passiert, wenn man ein paar mehr „Unbekannte“ in der Gleichung hat – technische wie menschliche – und das fotografische Ergebnis einen zufälligen Moment spiegelt? Was passiert, wenn mehrere Personen spontan vor und hinter der Kamera interagieren? Nach Situation, nach Antrieb, ohne Briefing?

Was als persönliches Projekt begann, entwickelt sich über ein Jahr hin zu einer Dokumentation von Momenten und Eindrücken, Situationen und menschlichen Interaktionen. Mittlerweile ist daraus ein fest installiertes Aktions-Projekt für „Analoges Morphing“ geworden – ein Flash(Mob)-Art-Projekt. Etwas, an dem man teilhaben kann.
2017 hatte ich bei der DDC Jury das erste Mal das hautnahe Vergnügen, selbst daran teilzunehmen. Aber auch die Reaktion direkt wahrzunehmen, die zwei Tage so_Pola ausgelöst hat. Drei Sachen fallen mir sofort dazu ein: geradezu euphorischer Spaß, absolute Begeisterung und kreative Aktion aller Beteiligten. Nicht nur die Bilder strahlen das sofort aus. Auch die beteiligten Personen. Und noch etwas können die fotografischen Momentaufnahmen: sie halten Interaktionen und Nicht-Wiederholbares fest, sie lassen die Erinnerung an die Emotionen dieses Augenblicks zu. Resultat: ich lache, sobald ich eines der Bilder anschaue und mich daran erinnere. Ich will mehr… sehen, teilhaben, mitmachen.

 

„Ich wollte schon immer ALLEs mit ALLEm und ALLEn verbinden… was mir am Herzen liegt.“ (Siggi Ortwein)

Startschuss von der eigenen Dokumentation zum Projekt so_Pola? Besser als Siggi selbst, kann das wohl niemand ausdrücken:
„Da gab’s erst mal kein Konzept. Nur folgende kleine Story: Ich sah diese Kamera in nem Design Mag, wollte sie unbedingt haben, bin zu meinem lokalen Foto Dealer Woehl und fragte: „Haben Sie diese Leica schon da?“ Und er: „Ja, Frau Ortwein, sogar in Caepsele-blau!“

Am selben Abend war die DDC-Preisverleihung im Frankfurter Depot. Statt einem neuen Kleid hatte ich eine coole neue Halskette. Eigentlich wollt’ ich ja die Polas für nen 5er verkaufen (wie früher die Freaks in den Berliner Kneipen), doch schnell merkte ich: alle sagen „Cool – darf ich davon n Repro machen?“ … und zückten ihre Handys, … zudem wollte ich ja eigentlich ganz schnell die Bilder gar nicht mehr hergeben. Denn ich will sie als Erinnerung behalten. So entstand das Konzept. Das war der allererste Einsatz der Kamera und eine Dokumentation, noch ohne Einzelbeschriftungen und Unterschriften.“

 

„Die Motivation, das Projekt nach dem vergangenen Jahr weiter zu machen, ist eindeutig: die durchweg positive Reaktion und das Feedback der Menschen. Und zwar: ob jung – ob alt. Ob arm – ob reich. Dick, dünn, schwarz, weiß, bunt, gefiedert. Mann, Frau, Querbeet, Transgender. Von ganz unten bis ganz oben. Branchenübergreifend. Einfach alle, mit denen ich bisher zu tun hatte – jeder auf seine Weise: begeistert, offen, interessiert – sprechen mich an und stellen Fragen.“

 

Was begeistert heutzutage überhaupt noch? Die Frage hat sich White off/ ja bereits schon einmal in anderem Beitrag gestellt. so_Pola beantwortet das in ganz klarer Form. Nämlich in Form von Reaktionen der Beteiligten:
Siggi Ortwein – schon eine Menschgewordene Marke an sich – in ihrer Begeisterung und Vehemenz für das sich immer erweiternde Projekt. Die echte Begeisterung, Freude und der positive Aktionismus der Menschen während der fotografischen Interaktion. Das beglückte, überraschte und lachende Gemüt nach ein paar Sekunden Entwicklungszeit des Polaroids. Die weder zu planenden noch schwer zu beschreibenden Resultate… die man einfach anschauen muss… und die aus der Situation, der Initiative vor und hinter der Kamera, dem Experiment by doing und just in time entstanden sind. Unglaublich, was das analoge Fotografieren nebst Doppelbelichterei unter Regie der Offenbacher Informations-Designerin / Visual-Thinking-Storytellerin bewegen kann: Alles.

Wenn man Glück hat, ist man ganz schnell Teil von so_Pola – gecastet auf Siggis Streifzügen durch Offenbach, Frankfurt oder anderswo. Wenn man nicht nur Glück haben will: ab September auch auf Anfrage.
Projekte, Events, Kunst, Kultur, Konferenzen, Konzerte – wenn etwas reizt und passt, stehen die Chancen gut, dass Siggi dafür buchbar ist. Interesse? Einfach melden bei Siggi Ortwein oder bei mir.

Und zum Abschluss, weil’s so viel Spaß macht, noch das letzte entstandene so_Pola von Siggi und mir bei der Besprechung zu diesem Beitrag vor dem Oberurseler „Louvre“ (so der Kommentar eines Spaziergängers zum Vordach des Parkhauses – und Hintergrund des Fotos).

Lass mich kurz überlegen…
äh… das da!

Der übergreifende und soziale Kontext formt uns als Person und bestimmt, wer wir sind. Aber was bestimmt, wie wir entscheiden, was wir wollen? Die weitaus subtilere Welt der Micro-Kontexte ist dafür verantwortlich. Und die kann von Marken und Vermarktung stark beeinflusst werden.

„You can’t be everything to everyone, but you can be something to someone.“
(Drew Davis)

Von Ad-hoc-Entscheidungen und andere Unvorsichtigkeiten.
Warum entscheiden wir uns für ein Produkt? Wie wird man angeteased? Allzu häufig wird man durch separate und teils irrelevante Informationen beeinflusst, die erst einmal nichts mit dem Produkt an sich zu tun haben. Es wird eine Verankerung vorgenommen, die man dann mit einem Produkt in Verbindung bringt. Das tolle für Vermarkter: es ist wunderbar leicht anzuwenden und verspricht immer Vorteile für den Kunden. Ob diese auch wirklich so sind, bleibt dahingestellt. Wahrgenommen werden sie aber in jedem Falle so. Und wer sich davon beeindrucken lässt, zieht das Produkt mindestens in die engere Wahl – hat es fast aber schon gekauft.

Oft ist es der Preis – ein Angebot, neues Gimmick, Versprechen oder eine Dienstleistung um ein Produkt herum funktionieren aber genauso –, dass die Attraktivität des eigentlichen Kaufguts enorm steigert. Das Hinterfragen des eigentlichen Produkts setzt nur noch bedingt ein, oder erst sehr viel später.

Wunderbare Welt der Assoziationen und Reize.
Ach, dazu hätt’ ich auch mal wieder Lust! Ist das nicht schön? Das gibt’s doch nicht. Muss ich mir unbedingt angucken. Wer kennt das nicht? Die Psychologie – und Herr Bargh – lässt grüßen: Das Zauberwort heißt Priming, bei dem über geschaltete positive Reize oder Assoziationen ein bestimmtes Verhalten angeregt wird. Sogenannte Trigger – das können Bilder, Videos, Musik, Aktionen sein – werden vorbereitend geschaltet, die bestimmte Assoziationen bei Kunden sowie Interessenten hervorrufen und zu einer Handlung anregen.

Egal, ob es ein Klick auf einer Website oder das Teilen auf einem Social-Media-Portal ist. Ob Influencer ihre Finger im Spiel haben oder ob ein TV-Spot unbewusst den Wunsch nach einem Produkt auslöst, das man dann zufällig als unglaubliches ,Super-Angebot’ beim Einkaufen sieht. Wenn ein Trigger positive Assoziationen auslöst, handelt man unterbewusst weiter. Zudem kann man es auch noch nachschaltend einsetzen – um Kundenbindungen zu vertiefen, Interesse aufrecht zu erhalten oder – z. B. über positive Bewertungen im Netz – zu potenzieren.

Es muss schon was hermachen.
Man kann es kurz machen: Produkte und Informationen wollen verpackt werden, wollen eine Identität bekommen, mit der sich der Kunde identifizieren und schmücken kann. Aber nicht nur das. Er will in die Welt der Marke abtauchen, einer Markengemeinschaft angehören. Es lebe das Markenerlebnis! Ist es da und wird als solches wahrgenommen, ist es ein Garant für den Erfolg.

Dabei erkennt der Kunde natürlich die Verkaufsabsicht bei Werbung, Produktpräsentation & Co. Aber das subtile Gesamte der Marke in all seinen Maßnahmen und Berührungspunkten, zufällig oder gesteuert, als Hauptaugenmerk oder Randgeschehen wirkt nur in einem kleinen Teil so direkt. In erster Linie erschafft es eine positive Welt der Assoziationen und Wünsche, des Erlebens und Begehrens für den Kunden – ein Image. Es bringt die Marke in das Herz des Kunden. Es sichert Vertrauen. Und es schafft eine Bildung. Zwischen Mensch und Marke.

Spannende Welt des Unterbewusstseins!
In der Weiterführung folgen demnächst einige Artikel zum Thema Verhalten und Emotion. Auch hier spielt das kognitive Unterbewusste eine riesige Rolle. Unerlässlich darüber nachzudenken, wenn man mit dem Thema Marken zu tun hat.

Schauen Sie einfach unter der Rubrik oder den Schlagworten von Zeit zu Zeit nach. Es folgen stetig neue Beiträge. Oder Sie bestellen den Newsletter und sind immer auf dem neuesten Stand. Sofortiges Interesse? Dann melden Sie sich doch einfach bei mir.

Neu, anders, vielfältig.
Ein ganzes Leben lang.

Vom Lebensbeginn bis zum Lebensende bewegen wir uns in Kontexten. Als Kind sind es andere, als im Erwachsenenalter. Studenten leben in anderen Kontexten als Rentner. Einerseits lebt der Mensch unterbewusst in ihnen – ohne Möglichkeit der Einflussnahme. Andererseits definiert er seine eigenen Kontexte aktiv. Immer sehr eng und nur auf sich bezogen.

„Life is difficult to see, because there are too many.“ (Faith Popcorn)

Das, was man nicht beeinflussen kann, ist trotzdem da.
Beim Branding spielt alles eine Rolle. Auch das, was man nicht beeinflussen kann. Das Gute daran: Genau diese Faktoren sind für die Markenentwicklung und Vermarktung umfänglich greifbar. Region, Kultur, Politik, Wirtschaft, Umwelt, Religion, Zeitgeschehen etc. prägen den Menschen. Von Geburt an. Egal in welchem Land, unter welchen sozialen, medialen oder wirtschaftlichen Einflüssen auch immer, alles wirkt auf den Menschen, der darin lebt. Unbewusst und nicht für ihn zu beeinflussen.

Man erkennt also unschwer die Relevanz dessen für Unternehmen, Marken und Vermarktung.
Ein Beispiel: Selbst direkte Nachbarländer – mit scheinbar ähnlichem Hintergrund – funktionieren für Marken unterschiedlich. Man braucht sich einfach nur Deutschland, Frankreich, Niederlande oder Belgien anschauen. Vieles ist ähnlich, nichts ist gleich. Und auch die Menschen agieren und verhalten sich anders.

Der übergreifende Kontext für jeden Einzelnen ist die Herausforderung.
Wenn man nun den Mensch an sich betrachtet, kommen die ganz eigenen Kontexte hinzu. Ein Leben lang werden diese gewechselt und angepasst. Und je älter der Mensch wird, desto mehr verschiedene Kontexte hat und entwickelt er. Er baut sie während des ganzen Lebens eng um sich auf und lebt in diesen. Und jeder dieser Kontexte ist für Branding und Unternehmen von Interesse. Jeder einzelne Kontext kann für die Vermarktung aufgenommen werden – ein Marktsegment bilden.

Was heißt das für das Branding?
Solange der Mensch etwas mit seinen eigenen Kontexten authentisch zusammenbringen kann und versteht, funktioniert die Interaktion. Wenn jedoch etwas aus dem Zusammenhang genommen wird, wird kein Interesse mehr erzeugt werden. Anders herum betrachtet: wenn man in der Markenentwicklung das Verhalten des Kunden nicht versteht, hat man keine Möglichkeit mehr, den Kunden zu erreichen und seine Handlung zu beeinflussen. Er ist schlicht nicht mehr für die Marke erreichbar.

Von Kontexten und Marktsegmenten. Um es etwas griffiger zu Machen – drei Kontexte in Sachen Bier.
Kontext eins: Man geht mit seinen Freunden mal öfter abends auf ein Bier ins Stammlokal. Man trinkt – oftmals gruppenorientiert – immer die gleiche Sorte und in der gleichen Art. Also zum Beispiel aus der Flasche.

Kontext zwei: Fährt man nun in eine andere Stadt, wird man wahrscheinlich regionale Sorten testen wollen. Frisch gezapft, passend zum regionalen Leckerbissen. Falls sich also eine Biersorte bereits als regionales Bier in der Kommunikation positioniert und länger bewährt hat, ist der Griff dorthin nahezu gewiss.

Kontext drei: Wird zu einer Feier geladen, wird einem jungen Publikum wohl eher ein szeniges Flaschen-Bier angeboten werden als einer älteren Runde. Bei den Älteren läge wohl mehr das Augenmerk auf ,frisch gezapft vom Fass’ und ,bewährte Biermarke’. Drei ganz einfache Kontexte, die drei verschiedene Marktsegmente belegen. Lediglich die Situation wechselt, die Person bleibt die gleiche. Man könnte also fast dazu sagen: Bleib Dir flexibel treu.

Der soziale Kontext beeinflusst unser Verhalten sehr viel stärkerer, als es die Einstellungen, die wir zu einer Marke haben, zu tun vermögen. Die Art und Weise, wie wir ein Produkt sehen, wenn wir unseren Freunden davon erzählen, kann eine ganz andere sein, als wenn wir mit Arbeitskollegen darüber chatten. Und wieder anders, wenn wir in einer Gruppe mit Fremden darüber reden. Wir leben nicht nur in einer soziale Umgebungen. ,Freunde, mit denen wir Bier trinken’… so einfach ist es nicht.

Anhand dessen wird klar, wie komplex Marken gedacht werden müssen, um auf Kontexte, Verhalten und ständig wechselnden Handlungsweisen reagieren, agieren und diese im besten Falle vorhersehen zu können.
Mehr zum Thema weiter unten per Link. Auch interessant in der Weiterführung sind die demnächst folgenden Artikelreihen zu Verhalten und Emotion. Einfach den Newsletter bestellen, dann verpasst man garantiert nichts. Der ,Exkurs: Produkt- oder Kundeninnovation?’ erklärt das Thema und die Ansätze von Outside-in. Einfach zu finden im Menü unter Schlagworte oder per klick auf den Link unter ,Auch interessant‘.

Können Worte und Handlungen ohne Kontext überhaupt Bedeutung haben?

Wenn man darauf hinweist und kurz darüber nachdenkt, ist die Antwort auf die Frage oben sehr offensichtlich: Nein!

»Kontext ist alles.«

Der Kontext beeinflusst alles:
Der Kontext ist die Umgebung, in der wir Dinge erleben. Und wie und mit wem wir sie erleben. Wie unglaublich schwer ist es zum Beispiel, jemanden an einem anderen Ort oder in anderer Situation zu erkennen, wenn man diesen ,Jemand’ bisher nur an einem ganz anderen Ort und in anderem Kontext gesehen hat. Da fällt die Zuordnung unglaublich schwer, obwohl man das Gesicht kennt. Das Gehirn braucht für diese Verknüpfung – wenn es sie denn hinbekommt – sehr lange.

Ein weiteres Beispiel: Man hat vielleicht keine Ahnung, wie viel etwas kostet, aber man weiß, ob eine wettbewerbsfähige Marke mehr oder weniger teuer ist. Wie viel Kontext beeinflusst also die Dinge? Die Antwort ist: viel. Oder besser gesagt: alles. Ein ganz offensichtlicher Umstand, der weitgehend von Unternehmen und Marketing in den letzten Jahren ignoriert wurde.

Würde Marken z. B. Nachhaltigkeitsaspekte zum kulturellen Thema ausbauen ohne den Kontext der globalen Erwärmung? Hat ein Glas Sekt einen feststehenden Wert oder kommt es darauf an, mit wem und in welcher Situation man ihn trinkt?

Um den Kunden zu verstehen und mit ihm zu interagieren, muss er in den Mittelpunkt der Unternehmenskultur gestellt werden – als ganze Person mit all seinen Kontexten: Mit den übergreifenden und sozialen Kontexten sowie dem subtileren Wesen der Micro-Kontexte. Dieser Rahmen bildet das Verständnis für den Menschen und ist damit auch der übergreifende Rahmen für die Verarbeitung von Marken durch Menschen.

Mehr zum Thema weiter unten per Link. Auch interessant in der Weiterführung sind die Artikelreihen Verhalten und Emotion sowie der ,Exkurs: Produkt- oder Kundeninnovation?’. Die einleitenden Beiträge über Outside-in finden Sie im Menü in gleich lautender Rubrik. Einfach zu finden im Menü unter Schlagworte oder per klick auf die Links.

It‘s about you.

Der Slogan des Sportlabels A-Z – ,It’s not about the gear. It’s all about you.’ – sagt alles: A-Z ist für Dich, denn um Dich geht es. Um Dich und Deine Leistung.

Die Marke agiert, kommuniziert, interagiert online. Und zwar gnadenlos emotional und in einem eigenen Stil: in dem von Zlatan Ibrahimovic. 100% authentisch, ehrlich und leistungsorientiert. Mit der ganz eigenen, selbstverständlichen Art zur persönlichen Ikonisierung. Und mit einer riesigen Portion bestem Zlatan-Humor.

Für wen ist A-Z? Für jeden. It’s about you.

„A-Z. From Amateur to Zlatan.“ 

Kurz vor der EM 2016 launcht Zlatan Ibrahimovic in Paris seine Sportmarke A-Z. Das Label ist eine Kooperation mit der norwegischen Varner-Gruppe (Textilhandel, Petter Varner).
Anspruch der Marke ist es, Kleidung für jedes Sport-Level und jede Sportart zu bieten, denn Sport und Workout brauchen keine Ausdifferenzierung der Kleidung. Es kommt lediglich auf die Person dahinter an. Auf den Sportler.

Den passenden Einstieg gibt A-Z – und damit Zlatan – zum Launch in einem Film als wahres Markenstatement. Wer danach nicht weiß, was die Marke will und wofür sie steht, dem ist nicht zu helfen.

// Film: A–Z The inner Voice

 

Auf die Frage, ob etwas im Web bei mir echte Begeisterung und Emotion auslösen kann, nur weil es da ist, habe ich im Beitrag ,Innovation. Interaktions-Autist Online’ mit ja beantwortet. Oft kommt es nicht vor, dass eine reine Online-Marke es schafft, wirklich und persönlich mit dem Gegenüber vor dem Bildschirm zu kommunizieren.

Bester Beweis bin ich also selbst: A-Z erzeugt seit Launch 2016 bei mir stetige Aktion und Interaktion, begleitet von einem breiten Grinsen. Und – was für die Marke natürlich ausschlaggebend ist – dem Wechsel vom Betrachter hin zum treuen Kunden.
Zwischen eigener Film-App im visuellen Look von A-Z, Facebook, Onlineshop, YouTube bis zur Mailkorrespondenz. Die Marke A-Z agiert online in einem großen Radius. Und die Marke nutzt dabei alle Facetten ihrer Ausrichtung und Möglichkeiten. Sie stellt jedermann als Sportler in den Mittelpunkt mit seiner ganz eigenen unglaublichen Leistung. Sie ist direkt. Sie ist ehrgeizig. Sie gibt alles. Und informiert: mich. Nicht alle, sondern mich. Auf Nachfragen: zielgerichtet und sofort. Bei Wünschen: nach Erfüllung dieser. Und sie lebt von, mit und durch Zlatan Ibrahimovic. In seiner Herkunft, Arroganz und seinem Humor – vor allem seinem Humor.

A-Z spricht am besten für sich selbst.
Die App (siehe Header) macht einfach nur filmischen Spaß, Facebook hat über 135.000 Follower, die Produkte sprechen für sich und über YouTube generiert Zlatan und Agent Dex (Links siehe unten) besten, begleitenden Humor. Erleben kann man es aber nur selbst…

// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Strategy
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Preworn
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Slogans
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Offside
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Lion or a squirrel
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Quotes
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Tech specs
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Pitch

Hallo. Ist da jemand…?

Digitalisierung. Auf der Jagd nach Kundenaktion, Klicks und Daten. Die Kommunikation im Web hat einen Status von Unersättlichkeit und Aufdringlichkeit angenommen, vor dem man fliehen möchte. Innovation? Selten. Echte Nützlichkeit für Kunde und User? Manchmal. Emotionale Interaktion? Nee. Woran hakt es? Zumeist an der One-Way-Kommunikation des Anbieters, die für ihn und seine Anliegen gemacht ist… und nicht für die des Users und Kunden.

„I’m looking for something that grabs me. Something that makes me stop.“ (Draper)

Kommunikation im Web – ein kostengünstiger Garant für Reichweite, Kontakt- und Datengenerierung.
Soviel ist klar. Nichts läge mir ferner, als das zu bestreiten. Die Möglichkeiten der personenbezogenen Datengenerierung machen weniger Schritte als Sprünge vorwärts. Die Auswertungen werden immer besser. Und technischen Neuerungen und Tools als Reaktion darauf können immer schneller geliefert werden. Ob offensive und laute Akquisition, intuitive und sich anpassende Benutzeroberflächen oder beiläufige Tools, die das Unterbewusstsein füttern. Digitale Medien bieten immer schneller immer mehr. Sie sind produktiv und kosteneffektiv.

Warum, in aller Welt, schreibe ich dann darüber? Weil digitale Medien in den meisten Fällen Einbahnstraßen sind und deswegen weitaus weniger erfolgreich sind, als sie sein könnten.

Warum geht man als User ins Internet?
Die beiden Hauptgründe sind: Ich will schnell gute und für mich richtige Informationen erhalten. Und ich will mir die Zeit vertreiben und entertained werden. Beide Fälle sind klar umrissen und können ebenso klar bedient werden. Leider wird in den meisten Fällen nur wenig darauf eingegangen.

Was fehlt, ist der Hype, die Begeisterung, die Innovation im Internet.
Wann ist es das letzte Mal passiert, dass man gebannt vor einer Website sitzt und die Zeit nur so dahin rennt? Egal ob das inhaltlicher, gestalterischer, kommunikativer oder interaktiver Natur ist? Wann ist es das letzte Mal passiert, dass mich im Web digital etwas so gepackt hat, dass es nicht nur an mir vorbeigeht, ich es mir nicht nur zu Nutzen mache und es dann vergesse? Nicht nur einen Smalltalk halten will? Klar, es gibt hilfreiche und gute Tools und Quellen im Web, mit denen ich nicht weiter interagieren will. Aber die meine ich hier nicht. Ich meine die Faszination.

Kann etwas im Web bei mir echte Begeisterung und Emotion auslösen? Nur weil es da ist?
Es kann. Genau dann, wenn die Online-Interaktion nicht an der direkten Verbindung zu mir scheitert, die zum Aufbau von einer beidseitigen Beziehungen notwendig ist. Es kann, wenn beide Parts interagieren wollen, dies als höchstes Ziel erklären und einen beidseitig aufbauenden und inspirierenden Dialog führen. Interesse aneinander haben. Dabei ist Dialog keinesfalls eine Call-to-Action-Aktion, wie ein Button-Klick, eine Newsletterbestellung, die Herausgabe seiner Daten oder ähnliches. Ein Dialog geht aufeinander ein, ist aufbauend und bleibt interessant.

Das gute an der heutigen Zeit ist: Obwohl der Mensch zu 100 Prozent analog ist, hat er gelernt, in Teilen digital zu leben und zu agieren. Warum also nicht diese Chance ergreifen anstatt nur Daten abzugreifen und auszuwerten?

Warum nicht einfach auch digital begeistern und faszinieren?
Dabei verstehen auch das manche – rein digitale – Marken ganz hervorragend. Mir begegnen sie von Zeit zu Zeit. Zum Beispiel 2016 bei dem Launch von A-Z.com. Seitdem kommuniziere und interagiere ich mit A-Z. Und freue mich jedes Mal über diese Interaktion. Immer noch. Wie? Mehr dazu gibt es nächste Woche in der Rubrik ,Must see’. Und warum stelle ich einen Launch von 2016 vor und nichts Aktuelles? Weil ich an der zweijährigen Interaktion in all ihren Facetten sehe, dass es wirklich funktioniert. Und das begeistert mich.

Gibt es Digitales, das Sie fasziniert? Immer her damit. Ich bin gespannt. Und auch über digitale wie analoge Kommunikation, Meinungen und Kommentare freue ich mich.

Mehr zum Thema der Digitalisierung? Gibt es demnächst. Als neues Kapitel in der Rubrik ,Branding’.
Ein hochspannendes Thema, das sich sowohl im Auf- wie auch Umschwung befindet. Eines, das jeden stetig und immer intensiver begleiten wird. Über den Newsletter werden Sie informiert, sobald etwas online ist.

Wer erst einmal im Herzen ist,
behält einen Platz darin.

Es kann so schön sein. Und so einfach.

Will sich nicht jeder verstanden fühlen? Will nicht jeder geliebt werden und das auch zurück geben?

„Endlich mal jemand, der weiß, was ich will.“

Bei diesen Fragen ist wirklich jeder gleich gestrickt.
Warum das so ist? Der Mensch ist ein Herdentier. Er braucht die anderen. In frühester Zeit ging es um das reine Überleben und die Arterhaltung. Heute geht es im Prinzip auch darum – nur in anderer und vielfältiger Form.

Es geht um die Gruppenzugehörigkeit, die Akzeptanz darin und die Beziehungen untereinander. Im besten Fall geht es sogar um wahre Liebe. Der Mensch benötigt für alle Lebensabschnitte ein soziales Umfeld – dazu gehören Familie, Kollegen, Freunde, Bekannte. Es wechselt und erweitert sich. Stagniert oder ändert den Status. Der Mensch agiert darin. Rein subjektiv. Je nach Situation. Wer das versteht, entsprechend interagiert und handelt, hat große Chancen auf den Jackpot: Er öffnet ein Türchen zum Herz des anderen.

Nicht nur Zwischenmenschliches funktioniert so.
Für das Thema Marke und Outside-in Branding heißt das ganz vereinfacht zusammengefasst: Steuere das Verhalten durch Emotion je nach Kontext. Ein wunderbarer und einfacher Satz, der sich wirklich auf alles anwenden lässt.

Dass das wiederum nicht leicht umzusetzen ist, liegt auf der Hand. Emotionen kann man vermuten, aber nicht vorhersagen. Verhalten kann man beeinflussen, aber nicht steuern. Kontexte ändern sich stetig und sind nur in Teilen erfassbar.

Es geht daher um das Subjektive in jedem Einzelnen.
Das ist der Grund, weshalb es sowohl in Unternehmen als auch Agenturen immer mehr Insights-Experten gibt, denn die Bedeutung um das Wissen des menschlichen Verhaltens nimmt stetig zu. Es ist unerlässlich für den Marke- und Unternehmenserfolg.

Zudem werden durch die Erkenntnisse des menschlichen Verhaltens viele traditionelle Überzeugungen in Frage gestellt und befähigen Unternehmen dadurch, ihre Handlungsweisen zu verändern und an den Kunden sinnvoll anzupassen. Es geht dabei nicht mehr nur um die Optimierung der Kundenerfahrung. Es geht um ein breites Markenerlebnis in all seinen Elementen und Einzelteilen, das sicherstellt, dass der Kunde Mittelpunkt für alle Aspekte des Geschäfts ist.

Es geht also darum, Wege, die den Kunden ins Herz des Unternehmens und die Marke ins Herz des Kunden bringen, zu entwickeln und zu begleiten.
Was bedeuten Kontext, Emotion und Verhalten aber genau für das Thema Branding und Marke? Wie ist der Mensch gestrickt in seinem Denken und handeln? Denn auf die Handlung jedes Einzelnen kommt es ja an. Und was haben Erinnerungen, Unterbewusstsein und Einstellungen mit dem Wechseln von Gewohnheiten zu tun? Nur ein paar Fragen, die einen Hinweis auf die weiteren Artikel geben.

Mit Abschluss dieses dritten Artikels zu Outside-in ist der Einstieg in das Thema gefunden. Alle drei Artikel finden Sie unten verlinkt. Die folgenden Artikelreihen ,Kontext’, ,Emotion’ und ,Verhalten’ gehen nun thematisch mehr in die Tiefe. Die Verlinkungen dazu finden Sie im Menü im Bereich Schlagworte unter #Kontext, #Emotion, #Verhalten. Und wer eine Zusammenfassung theoretischer Natur möchte, kann sich mit dem Beitrag ,Exkurs: Produkt- oder Kundeninnovation?’ informieren.

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