Mit YELLOW YES! schafft White off / mehr Öffentlichkeit für Projekte, Produkte, Aktionen und Menschen, die zeitgeistig und kritisch Haltung zeigen. Für die Gesellschaft. Für uns alle.

Chapeau! Respekt! Und YELLOW YES! an:

Snøhetta S-1500

Alte Fischernetze und Ozeanmüll _wwf.de 2018 
Die Meere sind das größte Ökosystem der Erde. Mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Arten bilden die Meere auch die Hauptnahrungsquelle für eine Milliarde Menschen. Besonders für Küstengemeinden weltweit ist die Fischerei Lebensgrundlage. Die Kehrseite der Medaille ist die hohe Belastung der Meere durch Altplastik. Geisternetze machen nach neuesten Studien zwischen 30 und 50 Prozent des Meeresplastiks aus. Eine Bedrohung der Tierwelt und Artenvielfalt sowie unserer gesamten Nahrungskette.

»Snøhetta S-1500« ein grüner Designstuhl mit bester CO2-Bilanz _snohetta.com
S-1500: ein minimalistischer Stuhl, entworfen von den Stockholmer Designern Snøhetta. Snøhetta arbeitet seit zwei Jahren an einem Forschungsprojekt zum Thema Kunststoff. Ziel war es, diesen Werkstoff, seinen Weg und seine Spuren in der Wertschöpfungskette sowie seine inhärenten Eigenschaften zu verstehen. Ein zentrales Anliegen ist es, die Haltung der Öffentlichkeit gegenüber gebrauchten Kunststoffen vom Abfall hin zu einer wertvollen Ressource zu verändern, die neu eingesetzt werden sollte, sobald sie ihren ursprünglichen Zweck erfüllt hat. Snøhetta hat zusammen mit dem Möbelhersteller Nordic Comfort Products (NCP) einen Stuhl mit einem Korpus aus 100% recyceltem Kunststoff der lokalen Fischzucht im Norden Norwegens und einem Hilfsrahmen aus recyceltem Stahl entwickelt. Der Stuhl ist trotz Massenproduktion ein Unikat. Seine matte, kieselige, dunkelgrüne Oberfläche erinnert an Marmor. Mit diesem Stuhl möchte Snøhetta Menschen dazu inspirieren, durch Innovation und Design Abfallstoffe auf neue und nachhaltige Weise einzusetzen.

Mehr unter snohetta.com

»Snøhetta S-1500« gehört zum gedruckten YELLOW YES! Bundle Vol. 1
Limitierter DIN-A4 Druck im Bundle Vol.1, bestehend aus 8 Karten. Als »Auszeichnung für Haltung« mit »Grafik für Gutes«. Hinstellen, aufhängen, erinnern und sich freuen.

Und weil »YELLOW YES!« Gutes in die Öffentlichkeit tragen möchte, freue ich mich über Verlinkungen via Social Media, Presse, Empfehlung. Aber genauso über Hinweise auf andere interessante Projekte, Kooperationen, Sponsoring für die gute Sache und gerne aufmunternde Worte oder konstruktive Kommentare. Ich freue mich über regen Austausch. Schreibt gerne eine Mail.

_Foto S-1500: Bjornar Ovrebo

Und vielen Dank für die freundliche Unterstützung und den hochwertigen Druck an www.ockeldruck.de, www.ockelonline.de.
Gedruckt wurde auf dem Papier »Vivus 100«, 100% Recycling, CO2-neutral.

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Instituto Terra

Der Amazonas-Regenwald als »grüne Lunge« und Klimaretter _Zeit online 28.08.19 
Der Amazonas-Regenwald gilt als Lunge der Welt. Wochenlang brennt es 2019 in dem brasilianischen Gebiet. Ein Desaster für das weltweite Klima?

Ein paar Fakten _Zeit online 28.08.19 
Der Amazonas-Regenwald schrumpft seit Jahrzehnten, seit 1998 um 700 000 km2 · Hauptursachen sind Brandrodungen und die Umwandlung in Weideland · er produziert mehr als 20% des weltweiten Sauerstoffs · er wirkt einem zu hohem CO2-Ausstoß entgegen · er sorgt für saubere Luft, indem er giftige Stoffe herausfiltert

»Instituto Terra« pflanzt 2,7 Mio. Bäume auf 7.500 Hektar Land in Brasilien  _institutoterra.org 
Lélia Dluiz Wanick und Sebastiano Salgado verwandeln innerhalb von 10 Jahren das gerodete und vertrocknete Land ihrer Familie in subtropischen Regenwald. 1990 erbten sie über 7500 Hektar Fläche und beschlossen, das Ökosystem zu erneuern. Dazu gründeten sie 1998 das »Instituto Terra« und pflanzten innerhalb von 10 Jahren 2,7 Millionen Bäume. Auch kehrte das Wasser in die ehemals trockene Ebene zurück in Form von Bächen und kleinen Seen. Inzwischen ist der Regenwald auf dieser Fläche ein wieder funktionierendes Ökosystem, es siedelten sich bereits 33 verschiedene Säugetierarten, 172 Vogelarten und 15 Reptilienarten an. Es wird weiter aufgeforstet, Unterricht für Schüler gegeben, aktiv Landwirte bei der Regenerierung ihrer Ländereien unterstützt und eine Baumschule mit einer Kapazität von 700.000 Bäumen betrieben.

Mehr unter institutoterra.org

»Instituto Terra« gehört zum gedruckten YELLOW YES! Bundle Vol. 1
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Knärzje

Eingekauft, weil‘s so lecker ist! 
Ohne Plan und zu viel gekauft? Falsch gelagert, schrumpelig, Verfallsdatum abgelaufen? Oder sind Lebensmittel einfach zu günstig und selbstverständlich? Und warum gibt es 20% Überproduktion in den Bäckereien?

Immer mehr Lebensmittel im Müll _ jährlich in Deutschland 
85 kg Lebensmittel pro Kopf · 13 Mio. Tonnen Lebensmittel · davon rund 1,7 Mio. Tonnen Backwaren

»knärzje« Zero-waste-Bier aus altem Brot _knaerzje.de 
Bier trinken und damit die Welt ein Stückchen besser machen. Das war die Vision, mit der Daniel Anthes per Crowdfounding das Food-Start-up »Knärzje« ins Leben rief. Nach Brau-Tests war das Sauerteigbrot geschmacklich gesetzt, so dass nun pro Flasche Bier eine Scheibe Brot ins Bier wandert. Ums Geldverdienen geht es hierbei nicht. Es geht darum, ein Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung zu schaffen. So wünscht er sich, dass es Knärzje in sieben Jahren nicht mehr gibt, weil kein Brot mehr weggeworfen wird. Vor diesem Crowdfundig-Erfolg realisierte er 2016 bereits einen Food-Truck, in dem er aus geretteten Lebensmitteln Gerichte zubereitete. Ein Jahr später publizierte er ein Buch mit Rezepten für die Resteküche. »Knärzje« ist eines von 22 auserwählten Start-ups, die StartinFOOD mit der Einladung zum »NEXT LEVEL Food Start-up 2019« als besonders innovativ eingestuft hat.

Mehr unter knärzje.de

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Penthaus à la Parasit

Berlin ist die lebenswerteste Stadt der Welt!  _Global City Power Index 2018
Gibt es ein Recht auf Stadt? Oder auf Zentralität? Wer darf noch rein in die Metropole? Ist der »Wohn-Ausverkauf der Berliner City« noch aufzuhalten?

Mietpreis-Top-Five der Berliner Bezirke  _Mietspiegel Berlin 11.2019
Marienfelde 20,06 € · Prenzlauer Berg 17,84 € · Zehlendorf 17,67 € · Moabit 17,49 € · Mitte 17,44 €

»Penthaus à la Parasit« ein Haus als Kunstprotest  _Facebook: Penthaus à la Parasit
Aneignung von Oben: gegen steigende Mieten und den Wohnungsmarkt in Berlin richtet sich seit dem Frühjahr 2019 unter anderem Jakob Wirth mit diesem Kunstprojekt. »Statt durch hohe Mieten in die Peripherie vertrieben zu werden, steigt es nach oben auf die Dächer.« Das prekäre Penthaus wartet nicht auf Veränderung, Enteignung oder neue Debatten über Brachflächen in Berlin – es fordert ein Recht auf Stadt ein, ein Recht auf Zentralität und Freiraum. Das Projekt ist gefördert vom Kreativfonds der Bauhaus Universität Weimar.

Mehr unter Penthaus à la Parasit

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Die ersten acht Projekte aus »Vol. 1« sind ab dem 16. Dezember zu sehen. Alle drei Tage wird ein neues hier auf der Website veröffentlicht. Ab Februar einmal monatlich.

Und was genau ist »YELLOW YES«? Hier der Hintergrund dazu:

Eine Design-Aktion sagt: Respekt, Chapeau und einfach mal Danke.

Mit der Aktion »YELLOW YES!« möchte White off / Projekte, Produkte, Aktionen und Menschen würdigen, die zeitgeistig und kritisch Haltung zeigen. Für die Gesellschaft. Für uns alle.

Gerade in der heutigen Zeit, in der die komplexen Herausforderungen unserer Gesellschaft global neu gedacht, kontrovers diskutiert und oftmals vehement vertreten werden, ist es wichtig – durch Haltung und Aktion – Gutes und Neues auf den Weg zu bringen. Etwas aus ​Überzeugung zu tun. Etwas, dass Respekt verdient, weil es positiv für uns alle ist.

Der Anspruch ist, Gutem visuelles Gehör verschaffen, Aufmerksamkeit und mehr Öffentlichkeit für die »YELLOW YES! Projekte« zu erlangen und andere zu inspirieren, selbst Haltung zu zeigen. Denn in der jetzigen Zeit wird viel zu selten gelobt und das Gute nach vorne gestellt. Früher habe ich oft und gerne E-Mails mit Lob für Menschen und ihre Projekte und Produkte verschickt, die mich begeistert haben. Das, was dabei fehlte, war das Erlangen der allgemeinen Aufmerksamkeit.

Um das zu ändern, ist kurzerhand die Aktion »YELLOW YES!« ins Leben gerufen worden. In Form von Design. Denn Design bewegt, berührt und kann Meinung machen: plakativ, abstrakt, emotional, mit gestalterischem Anspruch – für das öffentliche und private Umfeld. Die Designmotive visualisieren sowohl eine aktuelle Problematik als auch jeweils ein Projekt, das diesbezüglich Haltung beweist und in Aktion tritt. Fakten, Zahlen und eine Beschreibung des Projekts informieren auf der Rückseite.

Der erste Aufschlag der Aktion startet genau jetzt mit dem – limitierten und aus acht Motiven bestehenden – gedruckten Bundle »YELLOW YESVol. 1« und wird hier digital auf whiteoff.de ab dem 16. Dezember zu sehen sein. Alle drei Tage wird ein neues Motiv nebst Information dazu veröffentlicht. Ab Februar kommt zusätzlich monatlich eines hinzu.

Im Sinne der Gewinnung von mehr Öffentlichkeit für diese Projekte: bitte liken, teilen, verlinken und weiterempfehlen. Auch weitere Ideen, um die Aktion vielschichtig spielen zu können, sind bereits im Kopf – z. B. die Bildung von Kooperationen sowie die Gewinnung von Gast-Designern und Sponsoren. Wer interessiert ist, meldet sich gerne. Ebenso gerne, bei Hinweisen zu guten, neuen Projekten für »YELLOW YES«. Schreibt einfach eine Mail.

In diesem Sinne: Respekt, Chapeau und Danke für alles Geleistete und Neue.

Hallo. Ist da jemand…?

Digitalisierung. Auf der Jagd nach Kundenaktion, Klicks und Daten. Die Kommunikation im Web hat einen Status von Unersättlichkeit und Aufdringlichkeit angenommen, vor dem man fliehen möchte. Innovation? Selten. Echte Nützlichkeit für Kunde und User? Manchmal. Emotionale Interaktion? Nee. Woran hakt es? Zumeist an der One-Way-Kommunikation des Anbieters, die für ihn und seine Anliegen gemacht ist… und nicht für die des Users und Kunden.

„I’m looking for something that grabs me. Something that makes me stop.“ (Draper)

Kommunikation im Web – ein kostengünstiger Garant für Reichweite, Kontakt- und Datengenerierung.
Soviel ist klar. Nichts läge mir ferner, als das zu bestreiten. Die Möglichkeiten der personenbezogenen Datengenerierung machen weniger Schritte als Sprünge vorwärts. Die Auswertungen werden immer besser. Und technischen Neuerungen und Tools als Reaktion darauf können immer schneller geliefert werden. Ob offensive und laute Akquisition, intuitive und sich anpassende Benutzeroberflächen oder beiläufige Tools, die das Unterbewusstsein füttern. Digitale Medien bieten immer schneller immer mehr. Sie sind produktiv und kosteneffektiv.

Warum, in aller Welt, schreibe ich dann darüber? Weil digitale Medien in den meisten Fällen Einbahnstraßen sind und deswegen weitaus weniger erfolgreich sind, als sie sein könnten.

Warum geht man als User ins Internet?
Die beiden Hauptgründe sind: Ich will schnell gute und für mich richtige Informationen erhalten. Und ich will mir die Zeit vertreiben und entertained werden. Beide Fälle sind klar umrissen und können ebenso klar bedient werden. Leider wird in den meisten Fällen nur wenig darauf eingegangen.

Was fehlt, ist der Hype, die Begeisterung, die Innovation im Internet.
Wann ist es das letzte Mal passiert, dass man gebannt vor einer Website sitzt und die Zeit nur so dahin rennt? Egal ob das inhaltlicher, gestalterischer, kommunikativer oder interaktiver Natur ist? Wann ist es das letzte Mal passiert, dass mich im Web digital etwas so gepackt hat, dass es nicht nur an mir vorbeigeht, ich es mir nicht nur zu Nutzen mache und es dann vergesse? Nicht nur einen Smalltalk halten will? Klar, es gibt hilfreiche und gute Tools und Quellen im Web, mit denen ich nicht weiter interagieren will. Aber die meine ich hier nicht. Ich meine die Faszination.

Kann etwas im Web bei mir echte Begeisterung und Emotion auslösen? Nur weil es da ist?
Es kann. Genau dann, wenn die Online-Interaktion nicht an der direkten Verbindung zu mir scheitert, die zum Aufbau von einer beidseitigen Beziehungen notwendig ist. Es kann, wenn beide Parts interagieren wollen, dies als höchstes Ziel erklären und einen beidseitig aufbauenden und inspirierenden Dialog führen. Interesse aneinander haben. Dabei ist Dialog keinesfalls eine Call-to-Action-Aktion, wie ein Button-Klick, eine Newsletterbestellung, die Herausgabe seiner Daten oder ähnliches. Ein Dialog geht aufeinander ein, ist aufbauend und bleibt interessant.

Das gute an der heutigen Zeit ist: Obwohl der Mensch zu 100 Prozent analog ist, hat er gelernt, in Teilen digital zu leben und zu agieren. Warum also nicht diese Chance ergreifen anstatt nur Daten abzugreifen und auszuwerten?

Warum nicht einfach auch digital begeistern und faszinieren?
Dabei verstehen auch das manche – rein digitale – Marken ganz hervorragend. Mir begegnen sie von Zeit zu Zeit. Zum Beispiel 2016 bei dem Launch von A-Z.com. Seitdem kommuniziere und interagiere ich mit A-Z. Und freue mich jedes Mal über diese Interaktion. Immer noch. Wie? Mehr dazu gibt es nächste Woche in der Rubrik ,Must see’. Und warum stelle ich einen Launch von 2016 vor und nichts Aktuelles? Weil ich an der zweijährigen Interaktion in all ihren Facetten sehe, dass es wirklich funktioniert. Und das begeistert mich.

Gibt es Digitales, das Sie fasziniert? Immer her damit. Ich bin gespannt. Und auch über digitale wie analoge Kommunikation, Meinungen und Kommentare freue ich mich.

Mehr zum Thema der Digitalisierung? Gibt es demnächst. Als neues Kapitel in der Rubrik ,Branding’.
Ein hochspannendes Thema, das sich sowohl im Auf- wie auch Umschwung befindet. Eines, das jeden stetig und immer intensiver begleiten wird. Über den Newsletter werden Sie informiert, sobald etwas online ist.

Ein Spiegel. I like.

Das war schon immer so: Der Mensch porträtiert gerne ein Bild von sich selbst. Er mag sich und guckt sich nur zu gern – auch und vor allem in überzeichnet positiver Gestalt – an. Was bedeutet das für Marke und Branding? Ist es wirklich so einfach gestrickt, das Menschlein, oder muss man um ein paar Ecken denken?

»Auf der Suche nach der eigenen Identität, dem ,Better Self‘ und der dauerhaften Bestätigung.«

Der Wunschgedanke ist immer mit dabei. Sich selbst zu sehen, sich zu erhöhen, sich gut zu fühlen – nicht nur für sich selbst, auch für andere.
Sich verewigen, ein Bild von sich zeichnen und sich ins beste Licht rücken. Die Historie dessen ist so alt, wie der Mensch. Man denke z. B. an die alten Ägyptern, an den selbstverliebten römischen Kaiser – und selbst ernannten Künstler – Nero, an wunderbare britische Ahnengalerien, Maskenbälle… an Selfies.

Allein schon die Entstehung und umfassende Verwendung des I-like-Buttons erklärt vieles. Der Wille zu gefallen und sich besser zu fühlen, wenn andere auf einen Post mit ,I like’ reagieren – oder sogar darüber diskutieren und ihn teilen.

Und wie viele Spiegel hat wohl jeder Haushalt zu bieten? Wie oft guckt man sich täglich darin an? Bewusst im Bad, mal eben im Aufzug oder im Vorbeigehen in der Fensterscheibe eines Ladens?

Ganz egal, was es ist. Der Zweck heiligt die Mittel der Selbstbestätigung. Und die Mittel (Medien) für die Selbstbestätigung verändern sich laufend und gehen natürlich mit dem Zeitgeschehen.

Der schöne Schein. Das bessere Ich.
Dabei sollte es realistisch aussehen – das bessere Ich –, aber durchaus optimiert wahrgenommen werden. Das Zusammenspiel von Mensch und Seele – in seiner eigenen Wahrnehmung (verklärt oder nicht) – ist das, was zählt. Ganz einfach übersetzt: der Mensch vermarktet sich damit selbst, positioniert sich und erschafft sein Image. Und alles, was dieses Selbstbild widerspiegelt oder in ein noch besseres Licht rückt, ist nur zu gern willkommen. Ob Ideen, Innovationen, Produkte, Personen, Aktionen – der Mensch wird darauf anspringen, wenn es für ihn erstrebenswert genug ist.

Das heißt? Spiegel den Menschen in Deiner Marke und der Rubel rollt?
Theoretisch, ja. Kommt darauf an. Kann sein, muss aber nicht. Unbefriedigende Antwort? Es steckt eben mehr dahinter.

Die reale Welt kauft anders. Definitiv nicht nur innerhalb ihres Selbstbildes!
Beispiel: Schokolade, Burger, Wein, Kleidung – ach, was auch immer. Handeln wir es mit einfachen Fragen nacheinander ab. Danach sieht man das Dilemma klarer: Kaufen selbsternannte ,gesunde Esser’ wirklich keine Schokolade oder Alkoholika? Isst man als Tierfreund und Befürworter von artgerechter Haltung nie mehr auswärts einen Burger unbekannter Herkunft? Oder trinkt der Veganer auf einer Party nie mehr an offerierten Wein? Im Italien-Urlaub eine tolle Jacke gesehen? Wo war da gleich das Öko- oder Made-in-Label? Ach egal, es ist ja Urlaub.

Nur ein paar Situationen, bei denen man sieht, dass Einsicht und Einstellung nicht gleichbedeutend ist mit Handlung.

Der Reiz, der angespielt wird, macht die Musik.
Trifft er ins Zentrum des Ichs? Löst er einen Wunschgedanken für das Ich aus? Oder überschreitet er eine Grenze und wird Belohnung, Ausnahme oder gezielter Nervenkitzel? Wie etwas wahrgenommen und konsumiert wird, ist Sache der Innovation, des Branding und der Kommunikation zwischen Mensch und Marke/Produkt. Eine Beziehungswelt auf vielerlei Ebenen, die einen klar definierten Ansatz hat, aber meist viele unterschiedliche Visionen, Assoziationen und Emotionen zulässt.

So hat der ,gesunde Esser’ mit Sicherheit ein gutes Gefühl, wenn auf der Schokolade ein Fair-Trade-Logo abgedruckt ist oder die Schokolade einen Manufaktur-Look hat. Der Befürworter der ,artgerechten Tierhaltung’ ist glücklich, wenn er den Burger in individueller Gastronomie mit beworbenen frischen Zutaten und schonender Zubereitung isst, oder aber einfach das M im Logo ,grün’ ist. Der Veganer muss sich ja auch mal einen Weingenuss in guter Gesellschaft gönnen können, schließlich ist es kein totes Tier, sondern Traubensaft. Und die Jacke? Nein, Kinderarbeit stand da nirgends. Und die Verkäuferin machte auch nicht den Eindruck, dass sie so etwas unterstützen würde. Außerdem war sie teuer genug. Da kann ich eigentlich schon sicher sein.

Mehr Innovation? Einfach per Newsletter informieren lassen. Mehr erfahren? Einfach weiter lesen, herum stöbern oder Dialog mit White off/ aufnehmen.

Weil Menschen gern tun, was andere tun.

Die Entwicklung von Innovationen baut auf das Umfeld, auf Megatrends und Absplitterungen davon.

Die Fragen sind: Welches sind die globalen, politischen, kulturellen, ökologischen, gesellschaftlichen und technologischen Trends, die einen breiten Ausgangspunkt für Produkt-Innovationen bieten? Was ist gesellschaftlich relevant und wird auf breites Interesse stoßen? Was – in der breiten Masse – interessiert die Menschen und hilft ihnen mittelfristig weiter?

»Der Innovationsprozess ist wie Goldschürfen.«

Die Fragestellungen sind natürlich erweiterbar, stehen aber alle vor ,einer‘ Herausforderung.
Damit die Idee zur Innovation wird und die Innovation zum gefragten Verkaufsschlager, muss man sich wohl oder übel mit der Frage beschäftigen: Was ist für den einzelnen Menschen relevant, hilft ihm mittelfristig weiter und hat trotzdem massentaugliches Umsatz-Potenzial? Und wie kann ich den einzelnen Menschen erreichen, obwohl ich für den Erfolg hohe Absatzmengen erreichen muss? Individualität versus Anpassung.

Nennen wir es doch einfach Innovations-Trend.
Nichts anderes ist es schließlich. Egal ob umfassend auf eine Branche gemünzt, oder als Produkte und Dienstleistungen entwickelt oder auch für die Änderung von Verhaltensweisen vorbereitend für größere Produktgruppen geplant.

Wenn Ideen entwickelt werden, die sich in einem wachsenden Trend befinden, setzt ein einfacher Mechanismus ein – etwas sehr Menschliches in der Verhaltensweise: Menschen tun gerne das, was andere tun. Sie begeistern sich für Dinge, Verhaltensweisen oder Auffassungen, die andere haben. Je öfter sie etwas sehen, desto mehr wollen sie daran partizipieren: Zur Gruppe gehören, ebenfalls Trendsetter sein – oder zumindest up-to-date. Angesehen sein. Der Beitrag ,Mysterium Marke’ hatte dies ja bereits genauer beleuchtet.

Gruppendynamik ist das, was man braucht. Wenn diese Gruppendynamik für eine lange Zeitspanne anhält, ist viel erreicht. Wenn man sich möglichst lange in eine Pol-Position innovieren kann, ist es schon das Tüpfelchen auf dem ,i’. Und wenn man dann diese Marktführerschaft durch frühzeitig geplante Modifizierungen der Innovation nicht mehr abgibt, bedeutet das nicht nur langfristigen Erfolg für Absatz und Unternehmen, sondern einen hohen Imagewert sowie Vertrauensvorschuss durch die Käuferschaft über lange Zeit.

Bestes Beispiel: Apple.
Nicht nur ein Technologiekonzern, auch – und vor allem – ein hervorragender Marketingkonzern. Über Jahrzehnte bis heute Innovationsführer in Sachen Computer, Mobile Endgeräte und so weiter. Nicht nur mit seinen Produkten, sondern ebenfalls in der Nutzerorientierung, Optik, Kommunikation und Interaktion. Und ein Phänomen in Sachen Timing. Der Wechsel zu neuer Innovation wird fast schon auf den Zenit des vorherigen Produkts gelegt. Besonders revolutionär in der Betrachtung der Desktop-Generationen.

Und das bedeutet für andere Unternehmen: Das Folgen des Trends ist zwecklos, die Entwicklungsspanne zu kurz, man hinkt dem Trend hinterher und kann nur noch in Teilen davon profitieren.

Vorausschauen, Mittelfristigkeit, Timing und gute Planung sind gefragt – bei Idee, Innovation und deren Vermarktung.

Das Thema Innovation geht natürlich noch weiter. Der nächste Beitrag handelt von der relevanten – aber auch schwierigen – Eigenliebe.
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Was ist mit den Ideen, die zu
wahrer Innovation führen?

Wo – zum Beispiel – wurde in der Produkt-Pipeline eine Kaffee-Idee zu Nespresso? Warum ist Airbnb so erfolgreich? Und wieso ist ein Optimierungsprozess von Produkten eine Gefahr für wahre Innovationen?

„Kreativität denkt sich neue Sachen aus, Innovation tut etwas Neues.“ (T. Lewitts)

Unternehmen müssen stetig innovieren, wenn sie wachsen und sich im Markt behaupten wollen.
Der Prozess, der Unternehmen und Marketing von der Idee zur Produkt-Innovation bringt, folgt in den meisten Fällen ähnlichen Prozessen – auch Product-Pipeline-Process genannt. Der Hintergrund liegt klar auf der Hand: das Risiko soll minimiert werden, die Erfolgschance verbessert und Investitionen gesteuert werden. Ein komplexer, umfassender Prozess, der – vereinfacht gesagt – Phasen vom Brainstorming, Entwicklung, Testphasen bis zur Produkteinführung durchläuft.

Die Idee zur Produktentwicklung muss quasi durch einen Trichter, der sie verbessern aber auch schwächen kann. Und die Gefahr besteht, dass Ideen nicht umfassend genug weiterentwickelt werden, in kleinere Entwicklungen münden und hinter ihrer möglichen Strahlkraft zurückbleiben.

Was ist also mit Nespresso oder Airbnb? Wo steckt die Idee in diesen beiden hoch erfolgreichen Innovationen?
Hinter Nespresso steht sicherlich der Trend der Individualisierung und damit der Erhöhung der eigenen Wertigkeit aus Kundensicht. Der Wunsch einer kleinen, exklusiven Community anzugehören und diese seinem sozialen Umfeld dampfend, duftend und in unterschiedlichsten Geschmacksnoten zu präsentieren. Aber, wie bei jedem Trend, hat der durchschlagende Erfolg – und damit letztendlich die breite Anhängerschaft – dazu beigetragen, die Ausgangslage der Individualität in eine Anpassung zu transformieren. Die Begeisterung hält an, der Hype wandelt sich jedoch in eine Gewöhnung, eine Vertrauensbasis. Nespresso muss sich demnächst bewegen und weiterentwickeln, damit es die Begeisterung und damit die Kaufentscheidungen bei sich behält.

Nur der Wunsch zu reisen? Airbnb hat mit Sicherheit mehr als das angetrieben. Echte Erfahrungen sind Trumpf und stechen das bloße Reiseziel aus. Da der Tourist in der Regel keine Erfahrungen hat, ist das ein umwerfendes Versprechen an ihn: wir sorgen garantiert – und vorab von anderen Urlaubern getestet – für Deine schönsten Tage im Jahr. Der Mensch fühlt sich als solcher wahrgenommen, kann sich seinen Bedürfnissen entsprechend orientieren und quasi wie zu Hause fühlen. Die Sicherheit, dass die Urlaubszeit auf jeden Fall ein voller Erfolg wird, steigt mental rapide. Man hat einfach ein gutes Gefühl dabei. Nicht nur bei der ersten Buchung, auch bei allen weiteren.

Und da wäre er wieder: der Kontext!
Ideen existieren nicht in einem Vakuum. Sie brauchen einen Rahmen, die richtige Umgebung und einen – im Falle von Nespresso und Airbnb – nutzerorientierten Kontext.

Die folgenden Beiträge zum Thema Branding und Innovation werden von typisch Menschlichem handeln: Der Mensch tut gerne das, was andere tun. Und er zeichnet gerne ein Bild von sich selbst. Er baut online nur bedingt eine Verbindung zu Marke und Innovation auf. Wie schaffe man das also?
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