Beraten & kritisch begleiten… (DDC) – ich freu‘ mich auf zwei konstruktive Jahre Beiratsarbeit.

Am 13. April 2017 wurde erstmals der Beirat für den DDC Deutscher Designer Club e. V. gewählt – zur aktiven Unterstützung, Beratung und Begleitung des Vorstandes. Eine gute Sache, es gibt viel zu tun!

„Let‘s talk about something that fascinates me. Something that makes me stop.

Let‘s talk about bloody marvellous Design and Designers.

Let‘s think DDC.“

Ich freue mich riesig über das entgegengebrachte Vertrauen – von den Mitgliedern und dem Vorstand.

Und auf eine gute, positive, agile und erfolgreiche Zusammenarbeit im neuen 5-köpfigen, hochkarätig besetzten Beirats-Team:

// Prof. Gregor Ade
Gregor Ade Brand Consulting, Frankfurt am Main/Berlin
Corporate Identity/Corporate Design, HS Mainz

// Prof. Georg-Christof Bertsch
Bertsch.Bertsch Consultants, Frankfurt am Main
Interkulturelles Design, HfG OF

// Farah Ebrahimi
e15 Design und Distributions GmbH, Frankfurt am Main

// Ilka Eiche
Kopfkunst, Münster
White off / Dialog. For Loved Brands.

// Patrick Märki
KMS TEAM, München

 

Lust auf mehr DDC? Genaueres, Informatives, Sehenswertes und Aktionistisches gibt es natürlich auf der Website des DDC. Einfach vorbeischauen, lesen und informieren. Per Web oder auf Facebook @DeinDDC.

Tag der Arbeit… slow down.

1856 und 1886 war in Australien und den USA die Geburtsstunde des Achtstundentags. Das bedeutete eine Reduktion der Arbeitszeit um ein Drittel. In weit über 100 Jahren ist so einiges passiert. So ist es nicht erstaunlich, dass schon seit einiger Zeit viel über die Aufhebung der klassischen Vollzeitbeschäftigung zugunsten flexibler Arbeitsmodelle gesprochen wird:

Work-Life-Balance, Flexibilisierung der Arbeit, Homeoffice, bedürfnisorientierte Teilzeitmodelle und konsequente unternehmensseitige Reduktion der Arbeitszeit zugunsten der tatsächlichen und bewiesenen Produktivität und Innovation.

Warum ist das so? Weil die Welt sich bewegt. In der unglaublichen Schnelligkeit des momentanen Seins, in der Interaktion von Mensch, Handel, Globalisierung und Digitalisierung.

Spannende Zeiten. Und nur eines ist klar. Alles wird sich weiterbewegen und die damalige Errungenschaft des klassischen Achtstundentags wird abgelöst werden.

»Warum also nach hinten schauen, wenn die Zukunft vor uns liegt?
Warum monoton und immer gleich handeln, wenn sich Anforderungen und Bedürfnisse verschieben

 

Was braucht der Mensch bei aller Produktivität, Informationsflut und Schnellebigkeit heute?

Er muss öfter mal in einen echten Ruhemodus schalten, er benötigt von Zeit zu Zeit einen kompletten Reboot, um seine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Produktivität zu bewahren. Er muss weiter Mensch sein können. Also sollte man doch mindestens das für sich selbst beanspruchen, was man dem Rechner zugesteht: Runterfahren, Wartung, Neustart.

Denn das, was immer wieder gerne vergessen wird: die Zeit hat sich verändert, ist schneller und leistungsfähiger geworden. Der Mensch verändert sich jedoch nicht parallel dazu. Ein Blick auf die Evolution über die Jahrtausende reicht aus, um das zu untermauern.

Deswegen ein Aufruf zum 1. Mai: Füße hoch, ausruhen, abspannen, runter fahren. Tu, was Du willst. Lebe im hier und jetzt. Irgendwann ist es zu spät dafür.

»Watch. Think. Act. Live. Now

Rückblick zum 1. Mai: Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung und Tag des internationalen Arbeiterklassenkampfes.

Anfang 1886 rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik am 1. Mai auf. Dies geschah in Anlehnung an das Jahr 1856, in dem am 1. Mai Massendemonstrationen in Australien mit gleichem Hintergrund stattfanden.

Mehr Hintergrund dazu finden Sie hier auf Wikipedia.

 

Save the Date: Einreichung
Red Dot Award
»Communication Design«.

Es ist wieder soweit. Der Einreichungsstart für den Red Dot Award »Communication Design« hat begonnen…

»17 Kategorien« Communication Design.

 

Teilnahmekosten: 

Regular: 245,– Euro (zzgl. Mwst.)
11. April – 29. Mai 2018

Latecomer: 315,– Euro (zzgl. Mwst.)
30. Mai – 15. Juni 2018

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Wenn ich an Ostern denke, denke ich an ,The Happy Film‘ von Sagmeister.

Natürlich: die Sequenzen im rosafarbenen Hasenkostüm sind dafür ausschlaggebend. Der Film an sich hat mit Ostern wohl wenig zu tun.

Oder?

 

In dem Dokumentarfilm begibt sich Stefan Sagmeister über Jahre hinweg auf die Suche nach dem Glück.
Mit Hilfe dreier Methoden: Meditation, kognitive Therapie und Psychopharmaka. Begleitet von kleinen und großen (Dreh-)Katastrophen, privatem und Performances, Eigenanalyse, -reflexion und -kritik. Er selbst sagt über das Projekt: „Sicher das schwerste, das ich je gemacht habe.“

Und so passt der Film doch ganz hervorragend zu Ostern. Beste Absichten, schwerste Tiefschläge und anschließende Regenerierung mit Start eines wunderbaren Films.

Und deswegen – mit einem Einblick in dieses filmische Grafik-Design-Highlight…

»Happy desires at Easter!«

 

 

Über den Film:
Designer Stefan Sagmeister lives in the the city of his dreams, creating work for the Rolling Stones and Jay-Z. Yet, he suspects there must be more to life. Turning himself into a design project, he attempts to change his personality to become a better person. Things don’t go as planned.

Directed by Stefan Sagmeister, Ben Nabors, Hillman Curtis / Produced by Ben Nabors / Cinematography by Ben Wolf / Edited by Sam Citron and Akiko Iwakawa-Grieve / Music by Colin Huebert / Additional Score by Matt / Abeysekera / thehappyfilm.org / Follow on Instagram @StefanSagmeister

Über Stefan Sagmeister und den Film:
Der Österreicher Stefan Sagmeister (aus Bregenz) lebt und arbeitet seit über als 20 Jahren in New York. Mit den Designs von Albumcovern für die Rolling Stones, Lou Reed und die Talking Heads wurde er bekannt. Neben zahlreichen wichtigen Designpreisen und diversen hervorragenden Designbüchern über seine Arbeit und sein Studio zeichnet sich Sagmeister mit seinem Hang zur flächendeckenden themenübergreifenden Hinterfragung, seiner Selbstreflexion und -inszenierung sowie zum Eigenexperiment aus. Alle sieben Jahre schließt er sein Studio für eine Sabbatical. Die Idee zu ,The Happy Film‘ entstand bei seiner Auszeit 2009. Bis zur Fertigstellung des Films vergingen über 6 Jahre.

Celebrating World Diversity.

Rawpixel sammelt mit den beeindruckenden Porträts des Fotografen-Projekts ,World Face Project’ für Hope for Children. Wer teilt, hilft zu spenden.

„To bring inspirational design resources to everyone empowering people to use creativity for good.“ (Mission)

Deswegen unbedingt anschauen, teilen und sogar auch noch lizenzfrei verwenden.
„To bring inspirational design resources to everyone empowering people to use creativity for good. Instead of building walls we want to celebrate the incredible diversity of the world around us and unite people to make a positive impact on each other’s lives.“ (Rawpixel)

Rawpixel hat Leute unterschiedlichster Nationen weltweit fotografiert und teilt nun diese Bilder über ihre Website. Je Download geht 1$ an die Organisation ,Hope for Children‘. Ein großartiges Projekt, das Gutes tut. Mit Bildern, die begeistern.

Save the Date: CXI Konferenz in Bielefeld.

Was macht den Er­folg ei­nes Cor­po­ra­te- oder Brand-Iden­ti­ty-Pro­jek­tes aus? Wel­ches sind die Kri­te­rien auf Auf­trag­ge­ber- und Agen­tur­seite? Und wie lässt sich solch ein kom­ple­xer Pro­zess er­folg­reich durch­set­zen?

Die CXI Kon­fe­renz wird von der FH Bie­le­feld ver­an­stal­tet und ist mit knapp 800 Besu­chern mitt­ler­wei­le die größ­te Cor­po­ra­te- und Brand-Iden­ti­ty-Kon­fe­renz in Euro­pa.

Zum zehnten Mal jährt sich die Konferenz. Wieder mit hochkarätigen Sprechern – immer gebündelt als Duo von Unternehmens- und Agenturseite. Und wieder hochspannend in der Zusammenstellung. Man darf gespannt sein.

Freitag, 15. Juni.
Ab 08:45 Uhr.

 

Start Registrierung/Einlass? 08:45 Uhr
Wo? Ring­lok­schup­pen Bie­le­feld, Stadt­hei­der Str. 11, 33609 Bie­le­feld
Anmeldung? https://www.cxi-konferenz.org/anmeldung/

Sprecher?
BBC London (GB) / Dalton Maag London (GB)
Commerzbank Frankfurt (D) / neugelb studios Berlin (D)
Deutsche Bahn Frankfurt/Berlin (D) / Peter Schmidt Group Frankfurt (D)
FDP Berlin (D) / Heimat Berlin (D)
Fortuna Düsseldorf, Düsseldorf (D) / Morphoria Design Collective Düsseldorf (D)
Youtube San Bruno (USA) / Saffron Brand Consultants Madrid (E)

Warum Höchst?

Höchst ist ein Frankfurter Stadtteil, der sich im Wandel befindet. Von der geschäftsreichen Historie über den florierenden Industriestandort hin zu einem multikulturellen Teil Frankfurts. Die wirtschaftlich sensible Lage ist spürbar und die Zeichen der Zeit hinterlassen überall ihre Spuren.

»Der Blick auf Dinge verändert sich, wenn man hinschaut.«

Höchst ist ein Stadtteil der Kontraste.
Hier der beschauliche Altstadtkern – dort die mächtige ehemalige Höchst AG. Die Darstellung dieser spürbaren Kontraste ist der konzeptionelle Dreh- und Angelpunkt des Stadtteilporträts Höchst 2. Neben den polarisierenden Aufnahmen wird dennoch deutlich, dass Höchst ein Viertel ist, das Charme besitzt und eine eigene Identität vorzuweisen hat.

Trotz aller Kritik über das Wohn- und Arbeitsumfeld und die Infrastruktur, siedeln immer wieder neue Unternehmen an, werden Stadtfeste zelebriert und Kulturgut restauriert.
Dank der Initiative der Ortsansässigen wird etwas bewegt, um den Standort Höchst attraktiver zu machen. Dieses wandlungsfähige Gesicht von Höchst herauszuarbeiten und zu präsentieren war die Absicht – auch um auf diese Weise auf dieses Viertel neugierig zu machen.

Mit diesem Projekt wird einmal mehr der Beweis erbracht, dass eine veränderte Sichtweise abseits des Bekannten zu interessanten, überraschenden und attraktiven Ergebnissen führen kann. Letztlich aber entscheidet der Betrachter darüber, ob er Gefallen daran findet und bereit ist, sich damit auseinander zu setzen.

In den folgenden Bildstudien werden scheinbar widersprüchliche Bildaussagen dazu benutzt, in einer kontrastreichen Entdeckungsreise den Stadtteil Höchst vollkommen neu zu erleben. Höchst – ein Stadtteil mit Zukunft.

Lust auf mehr Infos darüber oder Interesse daran? Wenden Sie sich gerne an mich.

It‘s about you.

Der Slogan des Sportlabels A-Z – ,It’s not about the gear. It’s all about you.’ – sagt alles: A-Z ist für Dich, denn um Dich geht es. Um Dich und Deine Leistung.

Die Marke agiert, kommuniziert, interagiert online. Und zwar gnadenlos emotional und in einem eigenen Stil: in dem von Zlatan Ibrahimovic. 100% authentisch, ehrlich und leistungsorientiert. Mit der ganz eigenen, selbstverständlichen Art zur persönlichen Ikonisierung. Und mit einer riesigen Portion bestem Zlatan-Humor.

Für wen ist A-Z? Für jeden. It’s about you.

„A-Z. From Amateur to Zlatan.“ 

Kurz vor der EM 2016 launcht Zlatan Ibrahimovic in Paris seine Sportmarke A-Z. Das Label ist eine Kooperation mit der norwegischen Varner-Gruppe (Textilhandel, Petter Varner).
Anspruch der Marke ist es, Kleidung für jedes Sport-Level und jede Sportart zu bieten, denn Sport und Workout brauchen keine Ausdifferenzierung der Kleidung. Es kommt lediglich auf die Person dahinter an. Auf den Sportler.

Den passenden Einstieg gibt A-Z – und damit Zlatan – zum Launch in einem Film als wahres Markenstatement. Wer danach nicht weiß, was die Marke will und wofür sie steht, dem ist nicht zu helfen.

// Film: A–Z The inner Voice

 

Auf die Frage, ob etwas im Web bei mir echte Begeisterung und Emotion auslösen kann, nur weil es da ist, habe ich im Beitrag ,Innovation. Interaktions-Autist Online’ mit ja beantwortet. Oft kommt es nicht vor, dass eine reine Online-Marke es schafft, wirklich und persönlich mit dem Gegenüber vor dem Bildschirm zu kommunizieren.

Bester Beweis bin ich also selbst: A-Z erzeugt seit Launch 2016 bei mir stetige Aktion und Interaktion, begleitet von einem breiten Grinsen. Und – was für die Marke natürlich ausschlaggebend ist – dem Wechsel vom Betrachter hin zum treuen Kunden.
Zwischen eigener Film-App im visuellen Look von A-Z, Facebook, Onlineshop, YouTube bis zur Mailkorrespondenz. Die Marke A-Z agiert online in einem großen Radius. Und die Marke nutzt dabei alle Facetten ihrer Ausrichtung und Möglichkeiten. Sie stellt jedermann als Sportler in den Mittelpunkt mit seiner ganz eigenen unglaublichen Leistung. Sie ist direkt. Sie ist ehrgeizig. Sie gibt alles. Und informiert: mich. Nicht alle, sondern mich. Auf Nachfragen: zielgerichtet und sofort. Bei Wünschen: nach Erfüllung dieser. Und sie lebt von, mit und durch Zlatan Ibrahimovic. In seiner Herkunft, Arroganz und seinem Humor – vor allem seinem Humor.

A-Z spricht am besten für sich selbst.
Die App (siehe Header) macht einfach nur filmischen Spaß, Facebook hat über 135.000 Follower, die Produkte sprechen für sich und über YouTube generiert Zlatan und Agent Dex (Links siehe unten) besten, begleitenden Humor. Erleben kann man es aber nur selbst…

// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Strategy
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Preworn
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Slogans
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Offside
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Lion or a squirrel
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Quotes
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Tech specs
// A–Z: Zlatan and Agent Dex / Pitch

Fifty Fifty die Vierte: Feinster Sloe Gin, 5 Etiketten, 50 Flaschen Limitierung, 100% Spende.

Die Spende geht an die Refugee Law Clinic Cologne. Man bekommt dafür besten Sloe Gin in fünf verschiedenen, hervorragend gebrandeten Flaschen. Für 35 Euro plus… gerne natürlich mehr.

„Cheers.“ Sons of Ipanema Sloe Gin.

 

Dieses Mal steht Fifty Fifty im Zeichen des guten Gin-Geschmacks.

Fifty Fifty, die Spendenaktion der Designagentur Sons of Ipanema jährt sich zum vierten Mal. Dieses Mal gehen die Spenden zu 100% an die Refugee Law Clinic Cologne. Ein Verein bestehend aus Studierenden, der 2013 an der Uni Köln gegründet wurde, und der Flüchtlinge/Migranten/Asylbewerber in juristischen Angelegenheiten zur Seite steht.

Mit 50 Flaschen bestem Sloe Gin ihres Kunden ,No. 9 Spirituosenmanufaktur’ aus Leinefelde/Worbis sowie fünf Etikektten aus eigener Schmiede ist diese exklusive und limitierte Edition entstanden. Erhältlich für einen Gegenwert von mindestens 35 Euro, die komplett in die Spendenaktion fliessen, kann man sich bestens selbst beschenken oder einen Garant der Freude unter den Weihnachtsbaum legen.

Ich war leider zu spät dran. Alles war binnen kürzester Zeit ausverkauft.
Aber trotzdem: Tolle Aktion. Ich bin gespannt auf Fifty Fifty Nr. 5. Cheers!