Mit YELLOW YES! schafft White off / mehr Öffentlichkeit für Projekte, Produkte, Aktionen und Menschen, die zeitgeistig und kritisch Haltung zeigen. Für die Gesellschaft. Für uns alle.

Chapeau! Respekt! Und YELLOW YES! an:

Instituto Terra

Der Amazonas-Regenwald als »grüne Lunge« und Klimaretter _Zeit online 28.08.19 
Der Amazonas-Regenwald gilt als Lunge der Welt. Wochenlang brennt es 2019 in dem brasilianischen Gebiet. Ein Desaster für das weltweite Klima?

Ein paar Fakten _Zeit online 28.08.19 
Der Amazonas-Regenwald schrumpft seit Jahrzehnten, seit 1998 um 700 000 km2 · Hauptursachen sind Brandrodungen und die Umwandlung in Weideland · er produziert mehr als 20% des weltweiten Sauerstoffs · er wirkt einem zu hohem CO2-Ausstoß entgegen · er sorgt für saubere Luft, indem er giftige Stoffe herausfiltert

»Instituto Terra« pflanzt 2,7 Mio. Bäume auf 7.500 Hektar Land in Brasilien  _institutoterra.org 
Lélia Dluiz Wanick und Sebastiano Salgado verwandeln innerhalb von 10 Jahren das gerodete und vertrocknete Land ihrer Familie in subtropischen Regenwald. 1990 erbten sie über 7500 Hektar Fläche und beschlossen, das Ökosystem zu erneuern. Dazu gründeten sie 1998 das »Instituto Terra« und pflanzten innerhalb von 10 Jahren 2,7 Millionen Bäume. Auch kehrte das Wasser in die ehemals trockene Ebene zurück in Form von Bächen und kleinen Seen. Inzwischen ist der Regenwald auf dieser Fläche ein wieder funktionierendes Ökosystem, es siedelten sich bereits 33 verschiedene Säugetierarten, 172 Vogelarten und 15 Reptilienarten an. Es wird weiter aufgeforstet, Unterricht für Schüler gegeben, aktiv Landwirte bei der Regenerierung ihrer Ländereien unterstützt und eine Baumschule mit einer Kapazität von 700.000 Bäumen betrieben.

Mehr unter institutoterra.org

»Instituto Terra« gehört zum gedruckten YELLOW YES! Bundle Vol. 1
Limitierter DIN-A4 Druck im Bundle Vol.1, bestehend aus 8 Karten. Als »Auszeichnung für Haltung« mit »Grafik für Gutes«. Hinstellen, aufhängen, erinnern und sich freuen.

Und weil »YELLOW YES!« Gutes in die Öffentlichkeit tragen möchte, freue ich mich über Verlinkungen via Social Media, Presse, Empfehlung. Aber genauso über Hinweise auf andere interessante Projekte, Kooperationen, Sponsoring für die gute Sache und gerne aufmunternde Worte oder konstruktive Kommentare. Ich freue mich über regen Austausch. Schreibt gerne eine Mail.

Und vielen Dank für die freundliche Unterstützung und den hochwertigen Druck an www.ockeldruck.de, www.ockelonline.de.
Gedruckt wurde auf dem Papier »Vivus 100«, 100% Recycling, CO2-neutral.

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Knärzje

Eingekauft, weil‘s so lecker ist! 
Ohne Plan und zu viel gekauft? Falsch gelagert, schrumpelig, Verfallsdatum abgelaufen? Oder sind Lebensmittel einfach zu günstig und selbstverständlich? Und warum gibt es 20% Überproduktion in den Bäckereien?

Immer mehr Lebensmittel im Müll _ jährlich in Deutschland 
85 kg Lebensmittel pro Kopf · 13 Mio. Tonnen Lebensmittel · davon rund 1,7 Mio. Tonnen Backwaren

»knärzje« Zero-waste-Bier aus altem Brot _knaerzje.de 
Bier trinken und damit die Welt ein Stückchen besser machen. Das war die Vision, mit der Daniel Anthes per Crowdfounding das Food-Start-up »Knärzje« ins Leben rief. Nach Brau-Tests war das Sauerteigbrot geschmacklich gesetzt, so dass nun pro Flasche Bier eine Scheibe Brot ins Bier wandert. Ums Geldverdienen geht es hierbei nicht. Es geht darum, ein Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung zu schaffen. So wünscht er sich, dass es Knärzje in sieben Jahren nicht mehr gibt, weil kein Brot mehr weggeworfen wird. Vor diesem Crowdfundig-Erfolg realisierte er 2016 bereits einen Food-Truck, in dem er aus geretteten Lebensmitteln Gerichte zubereitete. Ein Jahr später publizierte er ein Buch mit Rezepten für die Resteküche. »Knärzje« ist eines von 22 auserwählten Start-ups, die StartinFOOD mit der Einladung zum »NEXT LEVEL Food Start-up 2019« als besonders innovativ eingestuft hat.

Mehr unter knärzje.de

»Knärzje« gehört zum gedruckten YELLOW YES! Bundle Vol. 1
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Penthaus à la Parasit

Berlin ist die lebenswerteste Stadt der Welt!  _Global City Power Index 2018
Gibt es ein Recht auf Stadt? Oder auf Zentralität? Wer darf noch rein in die Metropole? Ist der »Wohn-Ausverkauf der Berliner City« noch aufzuhalten?

Mietpreis-Top-Five der Berliner Bezirke  _Mietspiegel Berlin 11.2019
Marienfelde 20,06 € · Prenzlauer Berg 17,84 € · Zehlendorf 17,67 € · Moabit 17,49 € · Mitte 17,44 €

»Penthaus à la Parasit« ein Haus als Kunstprotest  _Facebook: Penthaus à la Parasit
Aneignung von Oben: gegen steigende Mieten und den Wohnungsmarkt in Berlin richtet sich seit dem Frühjahr 2019 unter anderem Jakob Wirth mit diesem Kunstprojekt. »Statt durch hohe Mieten in die Peripherie vertrieben zu werden, steigt es nach oben auf die Dächer.« Das prekäre Penthaus wartet nicht auf Veränderung, Enteignung oder neue Debatten über Brachflächen in Berlin – es fordert ein Recht auf Stadt ein, ein Recht auf Zentralität und Freiraum. Das Projekt ist gefördert vom Kreativfonds der Bauhaus Universität Weimar.

Mehr unter Penthaus à la Parasit

»Penthaus à la Parasit« gehört zum gedruckten YELLOW YES! Bundle Vol. 1
Limitierter DIN-A4 Druck im Bundle Vol.1, bestehend aus 8 Karten. Als »Auszeichnung für Haltung« mit »Grafik für Gutes«. Hinstellen, aufhängen, erinnern und sich freuen.

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Gedruckt wurde auf dem Papier »Vivus 100«, 100% Recycling, CO2-neutral.

Die ersten acht Projekte aus »Vol. 1« sind ab dem 16. Dezember zu sehen. Alle drei Tage wird ein neues hier auf der Website veröffentlicht. Ab Februar einmal monatlich.

Und was genau ist »YELLOW YES«? Hier der Hintergrund dazu:

Eine Design-Aktion sagt: Respekt, Chapeau und einfach mal Danke.

Mit der Aktion »YELLOW YES!« möchte White off / Projekte, Produkte, Aktionen und Menschen würdigen, die zeitgeistig und kritisch Haltung zeigen. Für die Gesellschaft. Für uns alle.

Gerade in der heutigen Zeit, in der die komplexen Herausforderungen unserer Gesellschaft global neu gedacht, kontrovers diskutiert und oftmals vehement vertreten werden, ist es wichtig – durch Haltung und Aktion – Gutes und Neues auf den Weg zu bringen. Etwas aus ​Überzeugung zu tun. Etwas, dass Respekt verdient, weil es positiv für uns alle ist.

Der Anspruch ist, Gutem visuelles Gehör verschaffen, Aufmerksamkeit und mehr Öffentlichkeit für die »YELLOW YES! Projekte« zu erlangen und andere zu inspirieren, selbst Haltung zu zeigen. Denn in der jetzigen Zeit wird viel zu selten gelobt und das Gute nach vorne gestellt. Früher habe ich oft und gerne E-Mails mit Lob für Menschen und ihre Projekte und Produkte verschickt, die mich begeistert haben. Das, was dabei fehlte, war das Erlangen der allgemeinen Aufmerksamkeit.

Um das zu ändern, ist kurzerhand die Aktion »YELLOW YES!« ins Leben gerufen worden. In Form von Design. Denn Design bewegt, berührt und kann Meinung machen: plakativ, abstrakt, emotional, mit gestalterischem Anspruch – für das öffentliche und private Umfeld. Die Designmotive visualisieren sowohl eine aktuelle Problematik als auch jeweils ein Projekt, das diesbezüglich Haltung beweist und in Aktion tritt. Fakten, Zahlen und eine Beschreibung des Projekts informieren auf der Rückseite.

Der erste Aufschlag der Aktion startet genau jetzt mit dem – limitierten und aus acht Motiven bestehenden – gedruckten Bundle »YELLOW YESVol. 1« und wird hier digital auf whiteoff.de ab dem 16. Dezember zu sehen sein. Alle drei Tage wird ein neues Motiv nebst Information dazu veröffentlicht. Ab Februar kommt zusätzlich monatlich eines hinzu.

Im Sinne der Gewinnung von mehr Öffentlichkeit für diese Projekte: bitte liken, teilen, verlinken und weiterempfehlen. Auch weitere Ideen, um die Aktion vielschichtig spielen zu können, sind bereits im Kopf – z. B. die Bildung von Kooperationen sowie die Gewinnung von Gast-Designern und Sponsoren. Wer interessiert ist, meldet sich gerne. Ebenso gerne, bei Hinweisen zu guten, neuen Projekten für »YELLOW YES«. Schreibt einfach eine Mail.

In diesem Sinne: Respekt, Chapeau und Danke für alles Geleistete und Neue.

Gute Gestaltung 2019 – zwei Jury-Tage, 7+2 Kategorien, 50 Juroren & ausgezeichnete Arbeiten.

Über die Berufung als Jurymitglied ,Gute Gestaltung 2019’ in der Kategorie Publishing habe ich mich riesig gefreut. Denn das bedeutet wieder ein Feuerwerk von guten Arbeiten, Diskussionen sowie Gesprächen.

Der Unterschied zu den letzten Jahren ist die Verschlankung auf 7 interdisziplinäre Kategorien, die medienübergreifend nach Themenbereichen angelegt sind, sowie die Auslobung zwei neuer Kategorien, die jeweils preisdotiert sind: DDC University Award und DDC Next Award.

„Vom guten zum
ausgezeichneten Design.“

Die Kategorien im Überblick:
// Campain
// Identity
// Interactive
// Product
// Publishing
// Reporting
// Spaces

In zwei Bewertungsrunden und vielschichtigen Diskussionen zu Gold, Silber und Bronze.
Mit 7 Jurymitglieder je Kategorie, zwei Bewertungsrunden nach verschiedenen Kriterien sowie zwei Tagen Zeit für die Entscheidungsfindung der Medaillen und Finalisten. Ein knappes Zeitfenster, spannendes und kontroverses Diskutieren und letztendlich hoch verdiente Gewinner und Auszeichnungen.

Vielen Dank an meine 6 Mitjuroren Frank Wagner von hw.design (Vorsitz), Prof. Rüdiger Götz von kw43, Ralph Hofmann von Performers, Roman Ruska von Ruska Martin Associates, Markus Sauer von KMS Team und Marcel Staudt von Quandel Staudt. Ebenso ein Dankeschön an unsere Location-Geber »tatcraft«, die uns zudem mit einen großartigen Jurydinner in ihrer Kantine verwöhnten (Unbedingt hingehen, as lohnt sich!). Genauso an den DDC-Vorstand, unsere Schirmherrin Lilli Hollein (Vienna Design Week), alle helfende Hände vom DDC und die Studenten der HS Mainz von Prof. Gregor Ade, und und und… es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht. Und, last but not least: einen »großen Daumen hoch« an Darius Ramazani, Vorstand beim bff, der die Fotos der Jury an den beiden Tagen geschossen hat.

Alle Gewinner und Ausgezeichnete sind auf der DDC Website zu bewundern. Einen Blick darauf kann ich allen Interessierten nur empfehlen. Wirklich tolles Zeug!

Lust auf mehr DDC? Genaueres, Informatives, Sehenswertes und Aktionistisches gibt es natürlich auf der Website des DDC. Einfach vorbeischauen, lesen und informieren. Per Web oder auf Facebook @DeinDDC.

Saubere Linie: Stöckli von Oeriginal.

Die Agentur Oeriginal Marke & Kommunikation aus Zumikon in der Schweiz hat das progressive Rebranding der Schweizer Skimarke entwickelt.

Das verschränkte S symbolisiert Stöcklis Skirennfahrer in der Hocke

 

Mit der Kollektion 2019/20 präsentiert sich der Schweizer Skihersteller Stöckli selbst im neuen Auftritt – von der Wort- und Bildmarke bis zum umfassenden Corporate Design. Zentrales Element ist der dynamische Schriftzug mit präziser Linienführung. Dazu gesellt sich die neue Bildmarke: Das verschränkte S symbolisiert Stöcklis Skirennfahrer in der Hocke. Dieses visuelle Element wird primär beim Textildesign die Unternehmenswerte transportieren.

 

 

Verantwortlich für den neuen Auftritt ist die Agentur Oeriginal Marke & Kommunikation aus Zumikon. Den Schriftzug und die Bildmarke hat sie in Handarbeit entwickelt. «Unser Anspruch ist die Einzigartigkeit», erklärt Peter Oehjne, Inhaber und Creative Director bei Oeriginal. «Diese entsteht, indem wir die Unterscheidungsmerkmale klar herausarbeiten und sauber visualisieren.» Damit dies gelinge, begleite die Agentur den Kunden strategisch beratend durch den Entwicklungsprozess. Das führe zu Sicherheit und fortschrittlichen Designkonzepten, mit welchen sich die Kunden identifizieren können. «Zu allererst will ich jeweils den Kunden, das Unternehmen und die Branche verstehen. Dafür höre ich viel zu und analysiere. Basierend auf diesen Erkenntnissen entsteht danach Schritt für Schritt die Lösung – oft als logische Quintessenz.»

Die Leidenschaft für das Handwerk und den Skisport ist nicht nur beim neuen Auftritt von Stöckli, sondern auch bei Oehjne zu spüren. Der Schwede mit schweizerischen Wurzeln ist langjähriger Kenner des Ski-Zirkus. Sein breites Knowhow vom Weltcup-Geschehen bis zur Kundensicht der Hobby-Skifahrer brachte er ins Projekt ein. Entstanden ist daraus ein progressives Redesign, das für die Werte der Schweizer Traditionsmarke steht.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Alles neu, alles anders.
That’s next.

Seit 18 Jahren gibt es den DDC Wettbewerb ,Gute Gestaltung‘ für den deutschsprachigen Raum.

18 Jahre, in denen nicht nur viel in Sachen Design passiert ist. Auch die Art der Kommunikation und die Anforderungen an Designer haben sich gewandelt.

Darum hat der DDC zum Wettbewerb ,Gute Gestaltung 19‘ reagiert und den Wettbewerbs umstrukturiert. Es wurde gekürzt, gestrafft, modernisiert und den Schwerpunkt auf Absichten und Exzellenzen statt Disziplinen gelegt.

7 neue Kategorien…

1. Identity
Mutige Logos und Erscheinungsbilder einer Marke, die direkt überzeugen.

Es kann konzeptionell gut gedacht, visionär und mit viel Leidenschaft und Handwerkskunst umgesetzt sein: Auch in einer sich schneller drehenden Welt bleibt Corporate Design eine Königsdisziplin der Kreativen. Ob Design, Film oder Fotografie: diese Kategorie umfasst alles, was den individuellen Fingerabdruck einer Marke ausmacht.
Unterkategorien: Corporate Design, Brand Design, Corporate Websites, Corporate Image, Corporate Film, Corporate Manuals
Diesjähriger Juryvorsitz: Patrick Märki, KMS Team

2. Spaces
Die Begegnung von Marke und Konsument im Raum.

Eine der vielschichtigsten Kategorien kombiniert architektonische Elemente und Produkt-Design mit Kommunikation, gerne gestützt und erweitert durch innovative Technologie. Wir suchen herausragende Lösungen, die Markenbotschaften überraschend und mehrdimensional transportieren – bei Messeauftritten, im Retail-Design, bei Ausstellungen und Events.
Unterkategorien: Messe, Ausstellungen, Retail Design, Event, Installationen im öffentlichen Raum, Bewegtbildmedien
Diesjähriger Juryvorsitz: Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten

3. Reporting
Weil gerade trockene Inhalte gute Ideen brauchen.

Manchmal ist es erstaunlich, wie interessant, anschaulich und schön erklärungsbedürftige Inhalte und Infografiken durch gutes Design werden können. In dieser Kategorie würdigen wir gelungene Beispiele des Informationsdesigns und zeichnen Geschäftsberichte und Nachhaltigkeitsberichten aus, welche sich gestalterische Handwerkskunst, Ideenreichtum und Liebe zum Detail auszeichnen.
Unterkategorien: Geschäftsberichte (digital & analog), Nachhaltigkeitsberichte, Informationsdesign, Bewegtbild-Content, Informationals & Dokumentationen
Diesjähriger Juryvorsitz: Norbert Möller, Peter Schmidt Group

4. Product
Immer auf der Suche nachder besten Form.

Produktdesign strebt danach, bestehende Konzepte besser zu machen und findet auf der Suche nach Lösungen überraschende Formen bis hin zu vollkommen neuen Produkten. Neuen Herstellungsweisen und Materialien kommt hier eine besondere Rolle zu. Neben Packaging Design zählt im digitalen Zeitalter selbstverständlich auch User Interface Design mit zur Kategorie.
Unterkategorien: Produktdesign, Packaging, User Interface, Public Design, Neue Herstellung & neues Material
Diesjähriger Juryvorsitz: Prof. Oliver Vogt, Kunsthochschule Kassel

5. Campaign 
Werbebotschaft sucht die richtigen Kanäle.

Auch die beste kommunikative Idee verpufft, wenn sie nicht über die richtigen Medien gespielt wird. Und diese Aufgabe wird immer komplexer. Wie macht man heute gute Werbung im Sinne einer crossmedialen Kampagne? In dieser Kategorie suchen wir Best Cases, die zeigen, wie eine Botschaft intelligent über verschiedene Touchpoints hinweg gespielt wird und so überraschend ihre Zielgruppe erreicht – vom Plakat bis zur Social Media-Kampagne, von der Outdoor Kommunikation bis zum Direct Marketing.
Unterkategorien: Advertising, Crossmediale Kampagnen, Vernetzte Kommunikation, Social Media, Viral Spots, Clips, Videos, Plakate
Diesjähriger Juryvorsitz: Inka Drögemüller, Schirn Kunsthalle Frankfurt

6. Publishing
Ein Buch oder eine Publikation hat viele Gesichter.

Die unterschiedlichsten Veröffentlichungen verlassen jedes Jahr die Druckereien. Diese Kategorie bietet eine Bühne für ihre vielfältigen gestalterischen Produkte mit all ihren Facetten und Disziplinen. Hier werden hochwertige und überraschende Magazine, Editorials, Unternehmensberichte genauso ausgezeichnet wie kunstvolle Bücher oder Werke der Typografie. Auch künstlerische Einzelarbeiten wie Fotografien oder Illustration sind hier beheimatet.
Unterkategorien: Editorial, Bücher, eBooks, Magazine, Produktbroschüren, Unternehmenspublikationen, Typo, Illustration, Fotografie
Diesjähriger Juryvorsitz: Kimberly Lloyd, Lloyd and Associates

7. Interactive
Digital wird Experience.

In dieser Kategorie suchen wir smarte Lösungen und aufregend innovative Beispiele interaktiver Arbeiten. Von Websites, Games oder Apps mit ungewöhnlicher UX oder einem exzellenten Design über spannende Augmented Reality Funktionen oder Virtual Reality Experiences. Immer mit dem Ziel, die Kommunikation nicht nur um eine digitale Dimension zu erweitern, sondern tiefer gehende, bleibende Erlebnisse für den User zu kreieren.
Unterkategorien: UX-Design, Websites, Apps, Animation, Augmented Reality, Virtual Reality, Games
Diesjähriger Juryvorsitz: Claudia Friedrich, HID Human Interface Design

Einreichungs-Deadlines
Bis 30. September – 345 €
Bis 12. Oktober – 395 €
Studenten bis 12. Oktober – 75 €
Designorientierte Start-ups bis 12. Oktober – 150 €

… und 2 neue mit 5.000 Euro dotierte Awards.

Der DDC möchte den beruflichen Nachwuchs und junge Talente während der Ausbildung, aber auch in den ersten Jahren der eigenen beruflichen Selbstständigkeit stärker fördern. In allen Kategorien können studentische Arbeiten eingereicht werden.

Zusätzlich zeichnet der mit einem Preisgeld von 5.000 € dotierte DDC UNIVERSITY AWARD die beste studentische Arbeit aus allen Kategorien aus. Ebenso werden aus allen Arbeiten von jungen designorientierten Start-ups (Unternehmen, Kommunikations-, Industrie Design und Architekturbüros), die seit weniger als fünf Jahren im Business sind, der DDC NEXT AWARD, der ebenfalls mit einem Preisgeld von 5.000 € dotiert ist, vergeben.

Mehr unter ddc.de

Tipp: Martin Parr in der Londoner Ausstellung ,The Great British Seaside‘.

Fotografien von den 1960ern bis heute. Zu bewundern ist die Ausstellung ,The Great British Seaside‘ im National Maritime Museum in London vom 23.03. - 30.09.18.

Von den verlassenen Piers bis hin zu den glitzernden Arkaden feiern vier der beliebtesten britischen Fotografen die britische Küste. Darunter Martin Parr, Tony Ray-Jones, David Hurn und Simon Roberts.

Von Mehrdeutigkeiten und Absurditäten des Lebens am Meer handelt diese große Ausstellung von über 100 Fotografien. Alle vier Fotografen teilen die Liebe zum Meer, die sich hier in oft tiefgründigen Darstellungen der Briten am Meer zeigt und gleichzeitig ihre ganz eigene Interpretation des Meererlebnisses mit sich bringt.

The Great British Seaside enthält Bilder aus den Archivsammlungen aller Fotografen, neue Filme und neue Arbeiten von Martin Parr.

Ein Tipp für alle, die – wie ich – die großartige Martin Parr Ausstellung ,Souvenir. A Photography Journey.‘ Anfang des Jahres in München und danach in der Schweiz verpasst haben.

23.03. – 30.09.2018

 

Öffnungszeiten? Täglich von 10 – 17 Uhr
Wo? National Maritime Museum in Greenwich, Park Row, Greenwich, London SE10 9NF
Ausstellung? The Great British Seaside

Be Part of it!
so_Pola. Vom Aktions-Projekt zum analogen Hype.

Es ist kryptisch, intensiv, spontan und komplex. Es ist flüchtig, nicht planbar, ein unsteter Moment. Aber ein Moment, der anhält. Es ist einfach „Zucker für die Seele“. Und 100% Begeisterung für alle Beteiligten.

„Ich bin eine Sammlerin (neudeutsch: Messie). Ich suche nicht das perfekte Bild. Ich will das Leben im Moment, die Situation als intensive Illustration. Ich will das Leben als Emotion, keine Planung.“ (Siggi Ortwein)

Ausgangslage: Eine Idee, eine ,Leica Sofort‘ in »Caepsele-blau«, der Drang zur Dokumentation von Menschen, Dingen, Eindrücken, Geschichten – dem Leben. Per Polaroid, per Doppelbelichtung, als Experiment: so_Pola. Der Name kam später. Der Hype war von Anfang an da.
Ganz kurz umrissen, was passiert, wenn die digitale Fotografie zugunsten der doppelt-analogen Sofort-Fotografie eingetauscht wird? Was passiert, wenn man ein paar mehr „Unbekannte“ in der Gleichung hat – technische wie menschliche – und das fotografische Ergebnis einen zufälligen Moment spiegelt? Was passiert, wenn mehrere Personen spontan vor und hinter der Kamera interagieren? Nach Situation, nach Antrieb, ohne Briefing?

Was als persönliches Projekt begann, entwickelt sich über ein Jahr hin zu einer Dokumentation von Momenten und Eindrücken, Situationen und menschlichen Interaktionen. Mittlerweile ist daraus ein fest installiertes Aktions-Projekt für „Analoges Morphing“ geworden – ein Flash(Mob)-Art-Projekt. Etwas, an dem man teilhaben kann.
2017 hatte ich bei der DDC Jury das erste Mal das hautnahe Vergnügen, selbst daran teilzunehmen. Aber auch die Reaktion direkt wahrzunehmen, die zwei Tage so_Pola ausgelöst hat. Drei Sachen fallen mir sofort dazu ein: geradezu euphorischer Spaß, absolute Begeisterung und kreative Aktion aller Beteiligten. Nicht nur die Bilder strahlen das sofort aus. Auch die beteiligten Personen. Und noch etwas können die fotografischen Momentaufnahmen: sie halten Interaktionen und Nicht-Wiederholbares fest, sie lassen die Erinnerung an die Emotionen dieses Augenblicks zu. Resultat: ich lache, sobald ich eines der Bilder anschaue und mich daran erinnere. Ich will mehr… sehen, teilhaben, mitmachen.

 

„Ich wollte schon immer ALLEs mit ALLEm und ALLEn verbinden… was mir am Herzen liegt.“ (Siggi Ortwein)

Startschuss von der eigenen Dokumentation zum Projekt so_Pola? Besser als Siggi selbst, kann das wohl niemand ausdrücken:
„Da gab’s erst mal kein Konzept. Nur folgende kleine Story: Ich sah diese Kamera in nem Design Mag, wollte sie unbedingt haben, bin zu meinem lokalen Foto Dealer Woehl und fragte: „Haben Sie diese Leica schon da?“ Und er: „Ja, Frau Ortwein, sogar in Caepsele-blau!“

Am selben Abend war die DDC-Preisverleihung im Frankfurter Depot. Statt einem neuen Kleid hatte ich eine coole neue Halskette. Eigentlich wollt’ ich ja die Polas für nen 5er verkaufen (wie früher die Freaks in den Berliner Kneipen), doch schnell merkte ich: alle sagen „Cool – darf ich davon n Repro machen?“ … und zückten ihre Handys, … zudem wollte ich ja eigentlich ganz schnell die Bilder gar nicht mehr hergeben. Denn ich will sie als Erinnerung behalten. So entstand das Konzept. Das war der allererste Einsatz der Kamera und eine Dokumentation, noch ohne Einzelbeschriftungen und Unterschriften.“

 

„Die Motivation, das Projekt nach dem vergangenen Jahr weiter zu machen, ist eindeutig: die durchweg positive Reaktion und das Feedback der Menschen. Und zwar: ob jung – ob alt. Ob arm – ob reich. Dick, dünn, schwarz, weiß, bunt, gefiedert. Mann, Frau, Querbeet, Transgender. Von ganz unten bis ganz oben. Branchenübergreifend. Einfach alle, mit denen ich bisher zu tun hatte – jeder auf seine Weise: begeistert, offen, interessiert – sprechen mich an und stellen Fragen.“

 

Was begeistert heutzutage überhaupt noch? Die Frage hat sich White off/ ja bereits schon einmal in anderem Beitrag gestellt. so_Pola beantwortet das in ganz klarer Form. Nämlich in Form von Reaktionen der Beteiligten:
Siggi Ortwein – schon eine Menschgewordene Marke an sich – in ihrer Begeisterung und Vehemenz für das sich immer erweiternde Projekt. Die echte Begeisterung, Freude und der positive Aktionismus der Menschen während der fotografischen Interaktion. Das beglückte, überraschte und lachende Gemüt nach ein paar Sekunden Entwicklungszeit des Polaroids. Die weder zu planenden noch schwer zu beschreibenden Resultate… die man einfach anschauen muss… und die aus der Situation, der Initiative vor und hinter der Kamera, dem Experiment by doing und just in time entstanden sind. Unglaublich, was das analoge Fotografieren nebst Doppelbelichterei unter Regie der Offenbacher Informations-Designerin / Visual-Thinking-Storytellerin bewegen kann: Alles.

Wenn man Glück hat, ist man ganz schnell Teil von so_Pola – gecastet auf Siggis Streifzügen durch Offenbach, Frankfurt oder anderswo. Wenn man nicht nur Glück haben will: ab September auch auf Anfrage.
Projekte, Events, Kunst, Kultur, Konferenzen, Konzerte – wenn etwas reizt und passt, stehen die Chancen gut, dass Siggi dafür buchbar ist. Interesse? Einfach melden bei Siggi Ortwein oder bei mir.

Und zum Abschluss, weil’s so viel Spaß macht, noch das letzte entstandene so_Pola von Siggi und mir bei der Besprechung zu diesem Beitrag vor dem Oberurseler „Louvre“ (so der Kommentar eines Spaziergängers zum Vordach des Parkhauses – und Hintergrund des Fotos).