Auf nachZürich: Drei Monate dem Eames Plastic Chair gewidmet.

Vitra eröffnete im Herbst 2017 zwei temporäre Pop-Up Stores in Zürich und Amsterdam für Charles und Ray Eames und ihren legendären Eames Plastic Chair.

»Erfolgsgeschichte seit 1950: Der erste seriell hergestellte Kunststoffstuhl.«

Über 1.000 Konfigurationsmöglichkeiten inklusive analogem wie digitalem Einkaufserlebnis für den eigenen, ganz persönlichen Eames Plastic Chair.
Vitra bietet in diesen temporären Shops die Möglichkeit, sich vor Ort inspirieren zu lassen, digital zu bestellen und innerhalb von 48 Stunden den persönlich konfigurierten Stuhl nach Hause geliefert zu bekommen. Zusätzlich sorgen Workshops für Erwachsene und Kinder für Einblicke in das ,Projekt Vitra’, die Designer oder die Geschichte des Eames Plastic Chairs.

 

Zu letzterem Thema bietet sich zum Beispiel ein Talk mit Mathias Remmele – Autor, Kurator und Designexperte – am 11. Januar 2018, 18:30 Uhr, in Zürich an, zu dem man sich unter popupzurich@vitra.com anmelden kann.

Mehr zum Talk finden Sie hier. Und wer digital mehr über den Eames Plastic Chair, seine Geschichte und die Designer erfahren möchte, kann sich auf der Website von Vitra dazu informieren.

… mit etwas Amüsement ins gesegnete Fest. Mellan skål och vägg!

Nachdem ich die letzten vier Wochen in der Weihnachtswelt des Münsterlandes unterwegs war und mich über so einiges Skurriles bis Absurdes in Sachen Marke, Kommunikation und Werbung amüsiert habe, habe ich mir überlegt:

Ja, ich möchte das teilen!

»God jul!«

Deswegen anbei – mit meinen allerbesten Weihnachtswünschen zu einem fröhlichen Fest und einem gut gelaunten neuen Jahr 2018 – mein Favorit, der mir die größten Augen und den lautesten Lacher in der Öffentlichkeit beschert hat.

Wenigstens hat das Unternehmen darauf Wert gelegt, dass abgebildete Minderjährige nicht für allzu Hochprozentiges werben. Immerhin nur 12 %. Mellan skål och vägg!

Hell, yes!
Ein paar Flamingos haben überlebt.

Das Ding mit dem Trend. Wenn es erst so genannt wird, ist es schon vorbei.

»Spring auf, solange es lohnt? Oder am besten gleich:
Finger weg

Das rosa Federtier hat lange durchgehalten.
Mittlerweile ist es aber auch auf die Wühltische verbannt worden, wird mit Nichtachtung gestraft und erntet peinlich verdrehte Augen. Oder es genießt in seiner wahren Schönheit als faszinierendes Lebewesen weiter staunende und bewundernde Blicke. Eins ist jedenfalls klar, auch die Ananas – die kurze Zeit später nachrückte – ist bereits auf der Talfahrt ins Aus. Bis zum Sommer wird sie nur noch als Obst und Gaumenfreude gekauft werden.

Trend und stirb.
Der Trend an sich ist eine Vorhersage, die sich nach Markt, Konsument und Kaufkraft in einem bestimmten Zyklus errechnet. Eine Vorhersage der Marktentwicklung, die in erheblichem Maße auf Beobachtung und Marktanalyse beruht. Eine Vorhersage, die enorme Gewinne und Marktanteile mit sich bringen kann. Ebenso allerdings auch in einer Fehleinschätzung münden kann.

Vorreiter oder Herdentier?
Dabei gibt es zwei Ausgangspunkte: selber Treiber eines Trends zu sein oder auf einen Trend aufzuspringen. Beides birgt Vorteile und Risiken. Ersterer: in der Entwicklung an sich (Wird die Vorhersage zum Trend? Kann ich dadurch meine Marktführerschaft sichern oder erlangen? Lohnen die hohen, vorbereitenden Investitionen? …). Und Zweiterer: in dem Umfang der Nutznießung (Ist der Trend umfassend genug, um nicht als ,Me-too-Produkt’ abgestempelt zu werden? Ist der Trendzyklus lang genug, um trotz Zeitverzögerung daran gewinnbringend partizipieren zu können? …).

Lohnenswert ist, neben dieser theoretischen Komponente, den Mensch dahinter unter die Lupe zu nehmen und zu verstehen. Wie er sich – vor allem unterbewusst – verhält und agiert, in welchen sozialen Umfeldern und Kontexten er unterwegs ist, wie er emotional und rational erreichbar ist. Denn das ist im Endeffekt entscheidend.

Dabei ist der Mensch so einfach gestrickt.
Der Mensch tut gerne, was andere tun. Der Mensch orientiert sich an denen, die er bewundert. Und der Mensch möchte akzeptiert werden, besonders sein, aus der Masse herausstechen, individuell sein. Was er aber auf keinen Fall möchte, ist so zu sein, wie jeder andere.

Damit ist auch der Lebenszyklus eines Trends erklärt.
»Wenn etwas anders /neu ist, beäugt man es misstrauisch.« Jede Innovation oder Änderung stört erst einmal die lieb gewonnen Gewohnheiten. Und man ist nur nach und nach bereit, etwas Neues zu akzeptieren und es schließlich zu wollen.

»Wenn es die Richtigen – also Trendsetter, Leader, soziales Umfeld – haben, will man es auch.« Und es wird zum ,Must have’. Genau jetzt kann es gelingen, auch von anderer Seite diesen Trend zu nutzen, denn der Kaufwille beginnt zu steigen.

»Wenn man es selbst hat, steigert es den Selbstwert durch Anerkennung anderer. Man steigert sein Image mit diesem Trend. Und der Trend wird stetig weitergetragen.« Die Dauer dieser Phase hängt vom jeweiligen Trend ab, seiner Überschwemmung im Markts und dem Zeitraum, der nötig ist, Nachfolgeinnovationen zu liefern. Der Einstieg in einen Trend zu diesem Zeitpunkt ist äußerst kritisch und kann hohe Verluste mit sich bringen, wenn der Trend kippt.

»Wenn es alle haben, will man es nicht mehr. Oder: Wenn etwas Besseres kommt, beginnt eine Neuorientierung.« Und ruck zuck ist der Trend vorbei. Der Flamingo wird durch die Ananas oder das Memphis-Muster ersetzt. Puma durch Adidas. Das Tablet durch das iPad Pro.

Das Gute an einem Zyklus?
Er bietet Chancen. Er erneuert sich stetig. Er lässt ein Auf- und Abspringen zu. Jederzeit. Und er lebt und orientiert sich ausschließlich an Mensch, Zeit, und Kontext. Und genau das sollte man im Auge behalten: Mensch, Zeit und Kontext.

Dies nur als kurzer Exkurs in Sachen Trends – dem Flamingo gewidmet. Mehr zum Thema Mensch, Verhalten und seine Interaktion mit Marken finden Sie in der Rubrik Outside-in. Interaktion mit mir oder anderen über dieses Thema ist natürlich auch möglich. Schreiben Sie gerne einen Kommentar per Mail oder teilen Sie den Artikel über Facebook.

Kampagnen-Superlative in Umfang und Storytelling.

Seit März 2017 ist die Kompaktwagen-Kampagne von Mercedes am Start: Mit über 100 Bewegtbildsequenzen und über 90 Lifestyle- und Produktbildern. Eine absolute Superlative in Sachen Content und Kommunikation.

»Grow-up.« Geschichten einer neuen Generation. (Mercedes)

Geschichten einer neuen Generation werden – im Spannungsfeld zwischen coolem Erwachsenwerden und Spießertum – erzählt und verkörpern damit das Lebensgefühl der neuen Kompaktklasse.
Damit soll – laut Dr. Jens Thiemer, Vice President Marketing Mercedes-Benz – auch der Gesamtmarke mehr Modernität, Progressivität und Dynamik verliehen werden. „Mit ‚Grow up.‘ interpretieren wir traditionelle Werte und Einschätzungen gegenüber Mercedes neu und zeigen ihre heutige Interpretation und Relevanz in der Generation x und y. Dabei legen wir bei ‚Grow up.‘ gemeinsam mit unserer Agentur antoni eine unkonventionelle Kampagne vor, die sich in ihrer konsequenten digitalen Ausrichtung und ihrer Content-Mechanik nicht sofort wie Werbung anfühlt.“

 

 

Kurzfilme (Regie: Gustav Johansson) über junge Menschen beim Erwachsenwerden.
Mitten im Leben. Im authentischen Look, ohne Inszenierung und künstliches Licht. Wunderschön. Ausgewählte Protagonisten dafür sind z. B. USRapper A$AP Rocky oder der aus ,House of Cards‘ bekannte Schauspieler John Rue.

Nicht nur die Kampagnenidee, auch die Kampagnenmechanik ist beeindruckend.
Die mehrminütigen Filme, die ca. 50 ,Moments’ (Bewegtbildsequenzen) und die Vielzahl an Bildmotiven auf zielgruppenrelevanten digitalen Plattformen garantieren Aufmerksamkeit – verstärkt durch die Medien- und Content-Kooperation mit dem ,Vice Content Network’ in den Bereichen Mode, Kunst, Film, Musik und Technologie.

Idee und Konzeption stammt von der Berliner Lead-Agentur ,antoni’. Produziert wurde von der Berliner Filmproduktion ,Iconoclast’. Umsetzungsunterstützung in Sachen digitales Kampagnenhub lieferte die Pixelpark AG.

Der Blick auf die Grow-up Kampagne lohnt unbedingt.
Deswegen gleich reinschauen, genießen, mit dabei sein – im Lebensgefühl und der Welt von Mercedes.

Top-Adresse für ,natürliche Überlegenheit‘.

Die Druckerei Bölling aus dem hessischen Bad Soden hat sich seit über 50 Jahren der Exklusivität exzellenter Drucksachen verschrieben. Hier gibt es weder Massenware noch Mainstream. Keine Lösung von der Stange, dafür aber Drucksachen und Veredelung nach allen Regeln der Kunst. Und das weltweit nachgefragt.

»Papierloses Büro? Mit Sicherheit: nein. Das will hier keiner!«

Herausragende Drucksachen mit und für höchste Professionalität.
Wahrlich treffend auf der Website der Druckerei Bölling erzählt und deswegen hier zitiert. „Menschen wollen berührt werden. Das war so und das wird so bleiben. Das papierlose Büro? Vielleicht, ja. Der papierlose Erstkontakt? Ja, denkbar – aber weit unter seinen Möglichkeiten.“ (Bölling)

 

Bölling macht exzellente Drucksachen und Veredelung mit einem kleinen Team aus Spezialisten für Kunden weltweit. Unikate, scheinbar unmögliche Ideen und individuelle Lösungen sind hier sowohl Passion als auch Alltag.

Ein filmischer Blick hinter die Kulissen und auf die Möglichkeiten von Druck und Veredelung begeistern – nicht nur Kreative und Designer.

Red Dot Trophy für
,Brick Imagination‘.

Der Red Dot ,Best of the Best’ ist die Auszeichnung für sehr hohe Designqualität. Ausschließlich Projekte, die mit ihrer sehr guten Gestaltungsqualität und kreativen Leistung überzeugen, werden mit dem Red Dot ,Best of the Best’ prämiert.

»Sie haben die Idee. Wir den Stein dazu.« (Brick-Design by Röben)

Auf die Perspektive kommt es an. Red Dot ,Best of the Best’.
Mit ,Brick Imagination’ wurde die digitale wie analoge Kampagne (vier Clips sowie Anzeigen) für Röben Tonbaustoffe ausgezeichnet. Die Kampagne spielt mit Perspektive und optischer Illusion. Visuelle Irritation als erste Reaktion des Betrachters ist dabei gewünscht, auf den zweiten Blick wird jedoch die ,gekippte’ Welt klar und erklärt die Idee dahinter: Was man sich auch vorstellt, mit Röben kann es verwirklicht werden. Das Foto oben zeigt eines der Vorschau-Motive zu den Filmen, die beim Red Dot eingereicht wurden. Die Filme können Sie unter dem Link unten anschauen.

Ich freue mich riesig als Creative Director von Kopfkunst über die Auszeichnung für Agentur und Kunde.

Statement by the Jury.
„These online films succeed to outstanding effect in combining the three elements of sound, image and message. Viewers only gradually understand that they have to change their perspective to literally experience a ,wow‘ effect. The sound design with the tumbling bricks as the company’s sound logo is absolutely consistent and ingeniously implemented.“

Lust auf mehr Red Dot und mehr über das Projekt? Genaueres gibt es natürlich auf der Red-Dot-Website.
Einfach vorbeischauen, anschauen, lesen und informieren.

Red Dot Award für
,Individual Peace‘.

Der Red Dot ,Award’ ist die Auszeichnung für hohe Designqualität. Nur an Projekte, die mit ihrer guten Gestaltungsqualität und kreativen Leistung überzeugen, vergibt die internationale Jury das begehrte Qualitätssiegel.

»Suche Frieden.« (Motto)

Höchste Aktualität für die Kampagne des 101. Katholikentags unter dem Motto ,Suche Frieden’. Red Dot ,Award’.
Mit ,Individual Peace’ wurde die sich stetig erweiternde Kampagne für den 101. Katholikentag 2018 in Münster ausgezeichnet. Nicht ein einzelnes Key Visual steht für das Motto ,Suche Frieden’, sondern die schier unerschöpfliche Vielfalt an aktuellen Motiven, die im Öffentlichen sowie Privaten Relevanz besitzen. Subjektive Sichtweisen laden dabei zur Diskussion und Aufgeschlossenheit ein. Einmischen ist erwünscht. Auf der Suche nach Frieden für jeden Einzelnen. Das Foto oben zeigt eines der Motive, die beim Red Dot eingereicht wurden. Mehr dazu siehe Link unten.

Der Katholikentag beginnt im Mai 2018 in Münster. Ich freue mich riesig als Creative Director von Kopfkunst über die Auszeichnung für Agentur und Kunde.

Lust auf mehr Red Dot und mehr über das Projekt? Genaueres gibt es natürlich auf der Red-Dot-Website.
Einfach vorbeischauen, lesen und informieren.

Gute Gestaltung 18 – zwei Jury-Tage, 10 interdisziplinäre Kategorien, 50 hochkarätige Juroren & ausgezeichnete Arbeiten.

Über die Berufung als Jurymitglied ,Gute Gestaltung 18’ in der Kategorie Unternehmenskommunikation habe ich mich riesig gefreut. Denn das bedeutet – schon zum zweiten Mal – ein Feuerwerk von guten Arbeiten, Diskussionen sowie Gesprächen.

„Vom guten zum
ausgezeichneten Design.“

Die zehn Kategorien im Überblick:
// Produkt
// Bewegtbild
// Identität
// Markenkommunikation
// Unternehmenskommunikation
// Digital Media
// Excellent Arts
// Architektur & Raum
// Geschäftsberichte
// Zukunft

In zwei Bewertungsrunden und vielschichtigen Diskussionen zu Gold, Silber und Bronze.
Fünf Jurymitglieder je Kategorie, zwei Bewertungsrunden nach fünf verschiedenen Kriterien sowie zwei Tage Zeit für die Entscheidungsfindung der Medaillen und Finalisten. Ein knappes Zeitfenster für 20% mehr eingereichte Arbeiten zum Vorjahr. Aber eine spannende und richtig gute Zeit für gute Gestaltung und gute Meinungen. Meinungen, die von einer Jury aus unterschiedlichsten Disziplinen und Fachgebieten stammten. Intern sowie extern. Gut durchmischt, um höchste Neutralität zu gewährleisten sowie vielschichtige Facetten der Sichtweisen und Diskussionen zu ermöglichen.

Das Resultat kann sich sehen lassen: Die Gewinner der Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen samt ausgezeichneter Projekte stellt der DDC auf seiner Website vor. Einen Blick darauf kann ich allen Interessierten nur empfehlen. Wirklich tolles Zeug!. Und einen wunderbaren Film über das Treiben der DDC Jury gibt es natürlich auch.

Davor, danach, während dessen…
Zwei Tage lang beherbergte uns die Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden – wie immer mit großem Engagement. Zwei Studenten-Teams – unter Leitung von Prof. Gregor Krisztian, ebenfalls DDC – sorgten vorbildlich für uns mit Speis’ und Trank, hatten immer für eine Bitte ein offenes Ohr und haben ihr Wochenende inklusive frühestem Aufstehen am Morgen geopfert. Dafür gab es jederzeit Einblicke in die Juryrunden und Diskussionen. Und natürlich standen ihnen die Juroren Frage und Antwort. Eine richtig gute Sache für den baldigen Einstieg ins Berufsleben.

Weil der Designer so gern kommuniziert…
Am Abend des ersten Jurytages wurde vom DDC zum Essen geladen und natürlich das Diskutieren und Kommunizieren am Laufen gehalten. DDC-Mitglied Rolf Mehnert und Fünfwerken sorgte in ihren Agenturräumlichkeiten im DDC-What’s-next-Look mit besten Weinen vom Weingut Petershof (www.petershof-wein.de) und Köstlichkeiten von Sternekoch David Rink für einen wunderbaren Abend. Der diesjährige Schirmherr des Wettbewerbs, Dr. Joachim Unseld, Frankfurter Verlagsanstalt, hielt eine emotionale Liebeserklärung an das gedruckte Buch. Und als Betthupferl gab es von Vitra sogar noch etwas Analoges in Buchform zu lesen und den Panton Chair fürs Regal. Wunderbar. Vielen Dank an alle.

Lust auf mehr DDC? Genaueres, Informatives, Sehenswertes und Aktionistisches gibt es natürlich auf der Website des DDC. Einfach vorbeischauen, lesen und informieren. Per Web oder auf Facebook @DeinDDC.

Aktiv für DDC und ,Gute Gestaltung’.

Der DDC. Ein Club voller Design, guter Gestaltung sowie interdisziplinärem Denken und Tun. In Form von Menschen, die sich einmischen wollen und für ,Gute Gestaltung’ stehen. Das Thema ist: aus Gutem Besseres machen. Intern wie extern. Hochkarätig, aber familiär. Verbindend und immer in Bewegung.

»Der Deutsche Designer Club steht für gutes Design. Wir sind im deutschsprachigen 
Raum der führende Club für Gestalter aus allen Disziplinen.« (DDC)

Deswegen freue ich mich, dabei zu sein und stetig mitzumischen.
Zwar nicht seit Gründung (1989) des DDC – da musste ich erst einmal Abitur machen – aber im kommenden Jahr wird die Mitgliedschaft bereits zweistellig.

Anbei ein kurzer Auszug von den Startlöchern der Gründung und von der Idee zu einem großartigen Club. Mehr dazu gibt es auf der DDC Website zu lesen.
„Salon de Grolman – die DDC-Keimzelle.

Repräsentativ war die um die Jahrhundertwende errichtete Villa, in der man empfangen wurde: das Interieur aus geschmackvollen Möbeln aus dem Biedermeier, das eine oder andere diskret aufgehängte Ahnenbild, die große Bibliothek, die schweren Ledersessel – all das atmete das Ambiente des selbstbewussten Citoyen.

Tassilo von Grolman, Initiator und erster Präsident des DDC, hielt hier mit seiner Frau Dagmar Hof – bevorzugt in seiner Küche. Das war das erste Küchenkabinett.

Aus diesem Salon entwickelte sich der DDC. Tassilo von Grolman formulierte die Grundidee so: »Um den Missstand in der Beurteilung des Design-Berufes Unternehmen klar zu machen, habe ich immer an der Idee eines alle Disziplinen integrierenden Verbandes festgehalten – bis zur Gründung des DDC.

Sieben Personen gründeten 1989 in Frankfurt am Main den Deutschen Designer Club: Lothar Erdmann, Olaf Leu, Gerd A. Müller †, Christian Steguweit, Joachim Stenger, Hans Welling † und Tassilo von Grolman. …“ (Auszug Historie DDC)

Auch ich war oftmals und immer gern bei von Grolmans zu Hause in der Villa und vor allem in der Küche. Bei gutem Essen, hervorragendem Wein und besten Gesprächen. (Hab dank dafür, Tassilo!)

Lust auf mehr DDC? Genaueres, Informatives, Sehenswertes und Aktionistisches gibt es natürlich auf der Website des DDC. Einfach vorbeischauen, lesen und informieren. Per Web oder auf Facebook @DeinDDC.