Alles neu, alles anders.
That’s next.

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Seit 18 Jahren gibt es den DDC Wettbewerb ,Gute Gestaltung‘ für den deutschsprachigen Raum.

18 Jahre, in denen nicht nur viel in Sachen Design passiert ist. Auch die Art der Kommunikation und die Anforderungen an Designer haben sich gewandelt.

Darum hat der DDC zum Wettbewerb ,Gute Gestaltung 19‘ reagiert und den Wettbewerbs umstrukturiert. Es wurde gekürzt, gestrafft, modernisiert und den Schwerpunkt auf Absichten und Exzellenzen statt Disziplinen gelegt.

7 neue Kategorien…

1. Identity
Mutige Logos und Erscheinungsbilder einer Marke, die direkt überzeugen.

Es kann konzeptionell gut gedacht, visionär und mit viel Leidenschaft und Handwerkskunst umgesetzt sein: Auch in einer sich schneller drehenden Welt bleibt Corporate Design eine Königsdisziplin der Kreativen. Ob Design, Film oder Fotografie: diese Kategorie umfasst alles, was den individuellen Fingerabdruck einer Marke ausmacht.
Unterkategorien: Corporate Design, Brand Design, Corporate Websites, Corporate Image, Corporate Film, Corporate Manuals
Diesjähriger Juryvorsitz: Patrick Märki, KMS Team

2. Spaces
Die Begegnung von Marke und Konsument im Raum.

Eine der vielschichtigsten Kategorien kombiniert architektonische Elemente und Produkt-Design mit Kommunikation, gerne gestützt und erweitert durch innovative Technologie. Wir suchen herausragende Lösungen, die Markenbotschaften überraschend und mehrdimensional transportieren – bei Messeauftritten, im Retail-Design, bei Ausstellungen und Events.
Unterkategorien: Messe, Ausstellungen, Retail Design, Event, Installationen im öffentlichen Raum, Bewegtbildmedien
Diesjähriger Juryvorsitz: Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten

3. Reporting
Weil gerade trockene Inhalte gute Ideen brauchen.

Manchmal ist es erstaunlich, wie interessant, anschaulich und schön erklärungsbedürftige Inhalte und Infografiken durch gutes Design werden können. In dieser Kategorie würdigen wir gelungene Beispiele des Informationsdesigns und zeichnen Geschäftsberichte und Nachhaltigkeitsberichten aus, welche sich gestalterische Handwerkskunst, Ideenreichtum und Liebe zum Detail auszeichnen.
Unterkategorien: Geschäftsberichte (digital & analog), Nachhaltigkeitsberichte, Informationsdesign, Bewegtbild-Content, Informationals & Dokumentationen
Diesjähriger Juryvorsitz: Norbert Möller, Peter Schmidt Group

4. Product
Immer auf der Suche nachder besten Form.

Produktdesign strebt danach, bestehende Konzepte besser zu machen und findet auf der Suche nach Lösungen überraschende Formen bis hin zu vollkommen neuen Produkten. Neuen Herstellungsweisen und Materialien kommt hier eine besondere Rolle zu. Neben Packaging Design zählt im digitalen Zeitalter selbstverständlich auch User Interface Design mit zur Kategorie.
Unterkategorien: Produktdesign, Packaging, User Interface, Public Design, Neue Herstellung & neues Material
Diesjähriger Juryvorsitz: Prof. Oliver Vogt, Kunsthochschule Kassel

5. Campaign 
Werbebotschaft sucht die richtigen Kanäle.

Auch die beste kommunikative Idee verpufft, wenn sie nicht über die richtigen Medien gespielt wird. Und diese Aufgabe wird immer komplexer. Wie macht man heute gute Werbung im Sinne einer crossmedialen Kampagne? In dieser Kategorie suchen wir Best Cases, die zeigen, wie eine Botschaft intelligent über verschiedene Touchpoints hinweg gespielt wird und so überraschend ihre Zielgruppe erreicht – vom Plakat bis zur Social Media-Kampagne, von der Outdoor Kommunikation bis zum Direct Marketing.
Unterkategorien: Advertising, Crossmediale Kampagnen, Vernetzte Kommunikation, Social Media, Viral Spots, Clips, Videos, Plakate
Diesjähriger Juryvorsitz: Inka Drögemüller, Schirn Kunsthalle Frankfurt

6. Publishing
Ein Buch oder eine Publikation hat viele Gesichter.

Die unterschiedlichsten Veröffentlichungen verlassen jedes Jahr die Druckereien. Diese Kategorie bietet eine Bühne für ihre vielfältigen gestalterischen Produkte mit all ihren Facetten und Disziplinen. Hier werden hochwertige und überraschende Magazine, Editorials, Unternehmensberichte genauso ausgezeichnet wie kunstvolle Bücher oder Werke der Typografie. Auch künstlerische Einzelarbeiten wie Fotografien oder Illustration sind hier beheimatet.
Unterkategorien: Editorial, Bücher, eBooks, Magazine, Produktbroschüren, Unternehmenspublikationen, Typo, Illustration, Fotografie
Diesjähriger Juryvorsitz: Kimberly Lloyd, Lloyd and Associates

7. Interactive
Digital wird Experience.

In dieser Kategorie suchen wir smarte Lösungen und aufregend innovative Beispiele interaktiver Arbeiten. Von Websites, Games oder Apps mit ungewöhnlicher UX oder einem exzellenten Design über spannende Augmented Reality Funktionen oder Virtual Reality Experiences. Immer mit dem Ziel, die Kommunikation nicht nur um eine digitale Dimension zu erweitern, sondern tiefer gehende, bleibende Erlebnisse für den User zu kreieren.
Unterkategorien: UX-Design, Websites, Apps, Animation, Augmented Reality, Virtual Reality, Games
Diesjähriger Juryvorsitz: Claudia Friedrich, HID Human Interface Design

Einreichungs-Deadlines
Bis 30. September – 345 €
Bis 12. Oktober – 395 €
Studenten bis 12. Oktober – 75 €
Designorientierte Start-ups bis 12. Oktober – 150 €

… und 2 neue mit 5.000 Euro dotierte Awards.

Der DDC möchte den beruflichen Nachwuchs und junge Talente während der Ausbildung, aber auch in den ersten Jahren der eigenen beruflichen Selbstständigkeit stärker fördern. In allen Kategorien können studentische Arbeiten eingereicht werden.

Zusätzlich zeichnet der mit einem Preisgeld von 5.000 € dotierte DDC UNIVERSITY AWARD die beste studentische Arbeit aus allen Kategorien aus. Ebenso werden aus allen Arbeiten von jungen designorientierten Start-ups (Unternehmen, Kommunikations-, Industrie Design und Architekturbüros), die seit weniger als fünf Jahren im Business sind, der DDC NEXT AWARD, der ebenfalls mit einem Preisgeld von 5.000 € dotiert ist, vergeben.

Mehr unter ddc.de

Tipp: Martin Parr in der Londoner Ausstellung ,The Great British Seaside‘.

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Fotografien von den 1960ern bis heute. Zu bewundern ist die Ausstellung ,The Great British Seaside‘ im National Maritime Museum in London vom 23.03. - 30.09.18.

Von den verlassenen Piers bis hin zu den glitzernden Arkaden feiern vier der beliebtesten britischen Fotografen die britische Küste. Darunter Martin Parr, Tony Ray-Jones, David Hurn und Simon Roberts.

Von Mehrdeutigkeiten und Absurditäten des Lebens am Meer handelt diese große Ausstellung von über 100 Fotografien. Alle vier Fotografen teilen die Liebe zum Meer, die sich hier in oft tiefgründigen Darstellungen der Briten am Meer zeigt und gleichzeitig ihre ganz eigene Interpretation des Meererlebnisses mit sich bringt.

The Great British Seaside enthält Bilder aus den Archivsammlungen aller Fotografen, neue Filme und neue Arbeiten von Martin Parr.

Ein Tipp für alle, die – wie ich – die großartige Martin Parr Ausstellung ,Souvenir. A Photography Journey.‘ Anfang des Jahres in München und danach in der Schweiz verpasst haben.

23.03. – 30.09.2018

 

Öffnungszeiten? Täglich von 10 – 17 Uhr
Wo? National Maritime Museum in Greenwich, Park Row, Greenwich, London SE10 9NF
Ausstellung? The Great British Seaside

Be Part of it!
so_Pola. Vom Aktions-Projekt zum analogen Hype.

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Es ist kryptisch, intensiv, spontan und komplex. Es ist flüchtig, nicht planbar, ein unsteter Moment. Aber ein Moment, der anhält. Es ist einfach „Zucker für die Seele“. Und 100% Begeisterung für alle Beteiligten.

„Ich bin eine Sammlerin (neudeutsch: Messie). Ich suche nicht das perfekte Bild. Ich will das Leben im Moment, die Situation als intensive Illustration. Ich will das Leben als Emotion, keine Planung.“ (Siggi Ortwein)

Ausgangslage: Eine Idee, eine ,Leica Sofort‘ in »Caepsele-blau«, der Drang zur Dokumentation von Menschen, Dingen, Eindrücken, Geschichten – dem Leben. Per Polaroid, per Doppelbelichtung, als Experiment: so_Pola. Der Name kam später. Der Hype war von Anfang an da.
Ganz kurz umrissen, was passiert, wenn die digitale Fotografie zugunsten der doppelt-analogen Sofort-Fotografie eingetauscht wird? Was passiert, wenn man ein paar mehr „Unbekannte“ in der Gleichung hat – technische wie menschliche – und das fotografische Ergebnis einen zufälligen Moment spiegelt? Was passiert, wenn mehrere Personen spontan vor und hinter der Kamera interagieren? Nach Situation, nach Antrieb, ohne Briefing?

Was als persönliches Projekt begann, entwickelt sich über ein Jahr hin zu einer Dokumentation von Momenten und Eindrücken, Situationen und menschlichen Interaktionen. Mittlerweile ist daraus ein fest installiertes Aktions-Projekt für „Analoges Morphing“ geworden – ein Flash(Mob)-Art-Projekt. Etwas, an dem man teilhaben kann.
2017 hatte ich bei der DDC Jury das erste Mal das hautnahe Vergnügen, selbst daran teilzunehmen. Aber auch die Reaktion direkt wahrzunehmen, die zwei Tage so_Pola ausgelöst hat. Drei Sachen fallen mir sofort dazu ein: geradezu euphorischer Spaß, absolute Begeisterung und kreative Aktion aller Beteiligten. Nicht nur die Bilder strahlen das sofort aus. Auch die beteiligten Personen. Und noch etwas können die fotografischen Momentaufnahmen: sie halten Interaktionen und Nicht-Wiederholbares fest, sie lassen die Erinnerung an die Emotionen dieses Augenblicks zu. Resultat: ich lache, sobald ich eines der Bilder anschaue und mich daran erinnere. Ich will mehr… sehen, teilhaben, mitmachen.

 

„Ich wollte schon immer ALLEs mit ALLEm und ALLEn verbinden… was mir am Herzen liegt.“ (Siggi Ortwein)

Startschuss von der eigenen Dokumentation zum Projekt so_Pola? Besser als Siggi selbst, kann das wohl niemand ausdrücken:
„Da gab’s erst mal kein Konzept. Nur folgende kleine Story: Ich sah diese Kamera in nem Design Mag, wollte sie unbedingt haben, bin zu meinem lokalen Foto Dealer Woehl und fragte: „Haben Sie diese Leica schon da?“ Und er: „Ja, Frau Ortwein, sogar in Caepsele-blau!“

Am selben Abend war die DDC-Preisverleihung im Frankfurter Depot. Statt einem neuen Kleid hatte ich eine coole neue Halskette. Eigentlich wollt’ ich ja die Polas für nen 5er verkaufen (wie früher die Freaks in den Berliner Kneipen), doch schnell merkte ich: alle sagen „Cool – darf ich davon n Repro machen?“ … und zückten ihre Handys, … zudem wollte ich ja eigentlich ganz schnell die Bilder gar nicht mehr hergeben. Denn ich will sie als Erinnerung behalten. So entstand das Konzept. Das war der allererste Einsatz der Kamera und eine Dokumentation, noch ohne Einzelbeschriftungen und Unterschriften.“

 

„Die Motivation, das Projekt nach dem vergangenen Jahr weiter zu machen, ist eindeutig: die durchweg positive Reaktion und das Feedback der Menschen. Und zwar: ob jung – ob alt. Ob arm – ob reich. Dick, dünn, schwarz, weiß, bunt, gefiedert. Mann, Frau, Querbeet, Transgender. Von ganz unten bis ganz oben. Branchenübergreifend. Einfach alle, mit denen ich bisher zu tun hatte – jeder auf seine Weise: begeistert, offen, interessiert – sprechen mich an und stellen Fragen.“

 

Was begeistert heutzutage überhaupt noch? Die Frage hat sich White off/ ja bereits schon einmal in anderem Beitrag gestellt. so_Pola beantwortet das in ganz klarer Form. Nämlich in Form von Reaktionen der Beteiligten:
Siggi Ortwein – schon eine Menschgewordene Marke an sich – in ihrer Begeisterung und Vehemenz für das sich immer erweiternde Projekt. Die echte Begeisterung, Freude und der positive Aktionismus der Menschen während der fotografischen Interaktion. Das beglückte, überraschte und lachende Gemüt nach ein paar Sekunden Entwicklungszeit des Polaroids. Die weder zu planenden noch schwer zu beschreibenden Resultate… die man einfach anschauen muss… und die aus der Situation, der Initiative vor und hinter der Kamera, dem Experiment by doing und just in time entstanden sind. Unglaublich, was das analoge Fotografieren nebst Doppelbelichterei unter Regie der Offenbacher Informations-Designerin / Visual-Thinking-Storytellerin bewegen kann: Alles.

Wenn man Glück hat, ist man ganz schnell Teil von so_Pola – gecastet auf Siggis Streifzügen durch Offenbach, Frankfurt oder anderswo. Wenn man nicht nur Glück haben will: ab September auch auf Anfrage.
Projekte, Events, Kunst, Kultur, Konferenzen, Konzerte – wenn etwas reizt und passt, stehen die Chancen gut, dass Siggi dafür buchbar ist. Interesse? Einfach melden bei Siggi Ortwein oder bei mir.

Und zum Abschluss, weil’s so viel Spaß macht, noch das letzte entstandene so_Pola von Siggi und mir bei der Besprechung zu diesem Beitrag vor dem Oberurseler „Louvre“ (so der Kommentar eines Spaziergängers zum Vordach des Parkhauses – und Hintergrund des Fotos).

Kampagne für den gerade beendeten 101. Katholikentag macht Schule.
In Münster.
Wo sonst.

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Für Aufklärung, Meinungsgenerierung und Bildung in Aktion: Tobias Hoppmann, Lehrer an der Johannes-Gutenberg-Realschule in Hiltrup, bringt Europa in die Schule. In Form der Kampagne des kürzlich beendeten 101. Katholikentags in Münster. Das Banner-Motiv mit dem „Europagesicht“ wird kurzerhand nach der Abschlussveranstaltung – natürlich mit Genehmigung von offizieller Seite – für Lehrzwecke mitgenommen und wandert in die Schule.

Eine Kampagne, die lebt. Kampagnen-Motive, über die nach- und weitergedacht werden. Diskussionen über Inhalte, die generationsübergreifend diskutiert werden.

»Das Gesicht mit aufgemalter Europaflagge: rein in die Schule damit. Was ist besser, als aktuell Europa zu diskutieren und dabei Fächer wie Politik, Deutsch, Geschichte, Religion miteinander zu verbinden.« (Tobias Hoppmann)

 

Was sieht man? Wie wirkt das Gesicht? Warum macht das jemand?
Fragen, mit denen die Diskussionen in Klasse 5 bis 10 starten. Antworten wie: „Weil Europa sympathisch ist.“ Oder „Weil Europa gut sein muss, wenn man so etwas macht. Vielleicht war das vorher mal nicht so.“ folgen. Ein guter Einstieg in das Thema „Europa und Frieden“ – relevant und prädestiniert für eine schulfächerübergreifende Diskussion. Egal ob Geschichte, Religion, Deutsch oder Politik. In Münster – Stadt des westfälischen Friedens 1648 und damit einhergehendem Ende des Dreißigjährigen Krieges – wird gesprochen über die momentan längste Friedenszeit, die die EU je hatte (70 Jahre!). Über das, was jeder dazu beitragen kann. Über die Verteidigung von Werten und erlangter Freiheit für ein stabiles Europa. Und darüber, wie wichtig es ist, auch anderen Freiheit und Frieden zu ermöglichen. Dass das einhergeht mit kritischen und aufwühlenden sowie hochaktuellen Diskursen über Parteiensysteme, Flüchtlingspolitik, Weltwirtschaft etc. ist logisch, selbstredend und mehr als wichtig.

Was aber noch wertvoller ist, als die Erkenntnis von historischer Verantwortung und dem kritischen Blick auf die gegenwärtigen Strömungen um uns herum?
Es ist der Blick nach vorn. Auf ein Europa, wie es sein sollte und könnte. Der Einsatz, der im Großen und Kleinen erbracht werden kann. Und das Engagement, dass vielleicht genau so eine Diskussion bei Schülern bewirkt… weil ein Lehrer einen riesigen Kampagnenbanner mit einem bewegenden Europa-Motiv hervorragend zweckentfremdet hat, um zu alldem einen Anstoß zu geben.

Should be continued…?

Mehr Einblick in die Kampagne?
Im Slider sind einige der Motive der Kampagne ,Individual Peace’ vom diesjährigen 101. Katholikentag zu sehen. Nicht ein einzelnes Key Visual steht für das Motto ,Suche Frieden’, sondern die schier unerschöpfliche Vielfalt an aktuellen Motiven, die im Öffentlichen sowie Privaten Relevanz besitzen. Die Kampagne wurde mit dem Red Dot Award sowie beim DDC ausgezeichnet. Mehr dazu auf www.katholikentag.de.

 

Weiteres zu dem Thema rund um die Johannes-Gutenberg-Realschule in Münster:
Im März 2018 hatte die Schule Salomon Perel zu Gast im Cineplex. Der Golden Globe dotierte Kinofilm, welcher auf der Basis von Perels Buch ,Ich war Hitlerjunge Salomon‘ vor 20 Jahren in die Kinos gekommen ist, wurde den Schülern vor der bewegenden Lesung des Zeitzeugen im Cineplex Münsters gezeigt. Im Beisein von Bürgermeister Gerhard Joksch ist Sally Perel – ,Sally‘ ist sein Spitzname –, nach der Lesung der offizielle Pate des Gütesiegels ,Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage geworden‘. „Natürlich sind wir stolz, dass wir als Realschule in Münster diesen Paten aus Israel für unsere Schülerschaft gewinnen konnten. Und der ehrliche Blick des 92jährigen in die Vergangenheit gibt deutliche Aufschlüsse darüber, wie wir ein friedliches Europa jeden Tag aufs Neue selbst gestalten müssen, um diesen Frieden auch im Jahr 2050 noch zu wahren. Nationalismus überwinden und Gemeinsamkeiten finden, muss dafür die Losung sein!“ (Tobias Hoppmann)

Save the Date: Einreichung
Red Dot Award
»Communication Design«.

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Es ist wieder soweit. Der Einreichungsstart für den Red Dot Award »Communication Design« hat begonnen…

»17 Kategorien« Communication Design.

 

Teilnahmekosten: 

Regular: 245,– Euro (zzgl. Mwst.)
11. April – 29. Mai 2018

Latecomer: 315,– Euro (zzgl. Mwst.)
30. Mai – 15. Juni 2018

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Celebrating World Diversity.

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Rawpixel sammelt mit den beeindruckenden Porträts des Fotografen-Projekts ,World Face Project’ für Hope for Children. Wer teilt, hilft zu spenden.

„To bring inspirational design resources to everyone empowering people to use creativity for good.“ (Mission)

Deswegen unbedingt anschauen, teilen und sogar auch noch lizenzfrei verwenden.
„To bring inspirational design resources to everyone empowering people to use creativity for good. Instead of building walls we want to celebrate the incredible diversity of the world around us and unite people to make a positive impact on each other’s lives.“ (Rawpixel)

Rawpixel hat Leute unterschiedlichster Nationen weltweit fotografiert und teilt nun diese Bilder über ihre Website. Je Download geht 1$ an die Organisation ,Hope for Children‘. Ein großartiges Projekt, das Gutes tut. Mit Bildern, die begeistern.

Save the Date: CXI Konferenz in Bielefeld.

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Was macht den Er­folg ei­nes Cor­po­ra­te- oder Brand-Iden­ti­ty-Pro­jek­tes aus? Wel­ches sind die Kri­te­rien auf Auf­trag­ge­ber- und Agen­tur­seite? Und wie lässt sich solch ein kom­ple­xer Pro­zess er­folg­reich durch­set­zen?

Die CXI Kon­fe­renz wird von der FH Bie­le­feld ver­an­stal­tet und ist mit knapp 800 Besu­chern mitt­ler­wei­le die größ­te Cor­po­ra­te- und Brand-Iden­ti­ty-Kon­fe­renz in Euro­pa.

Zum zehnten Mal jährt sich die Konferenz. Wieder mit hochkarätigen Sprechern – immer gebündelt als Duo von Unternehmens- und Agenturseite. Und wieder hochspannend in der Zusammenstellung. Man darf gespannt sein.

Freitag, 15. Juni.
Ab 08:45 Uhr.

 

Start Registrierung/Einlass? 08:45 Uhr
Wo? Ring­lok­schup­pen Bie­le­feld, Stadt­hei­der Str. 11, 33609 Bie­le­feld
Anmeldung? https://www.cxi-konferenz.org/anmeldung/

Sprecher?
BBC London (GB) / Dalton Maag London (GB)
Commerzbank Frankfurt (D) / neugelb studios Berlin (D)
Deutsche Bahn Frankfurt/Berlin (D) / Peter Schmidt Group Frankfurt (D)
FDP Berlin (D) / Heimat Berlin (D)
Fortuna Düsseldorf, Düsseldorf (D) / Morphoria Design Collective Düsseldorf (D)
Youtube San Bruno (USA) / Saffron Brand Consultants Madrid (E)

Weiblich? Schade…
21% weniger im Glas.*

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Vertrauen, Interesse, Freude, Überraschung, Scham, Traurigkeit: All diese grundsätzlichen Gefühle zeigen die Gesichter der Kinder in dem filmischen Experiment von Finansforbundet, einer Bank-Gewerkschaft aus Norwegen, zum Thema ,Gender Pay Gap’.

Gezeigt wird eindringlich und unmissverständlich: der Gerechtigkeitssinn bei Kindern funktioniert. Warum soll es auch Unterschiede bei gleicher Arbeit und Qualifikation in der Entlohnung geben? Nur aufgrund des Geschlechts? Wohl kaum!

Ein heikles Thema auf den Punkt gebracht, ohne Angriffspunkte zu geben. Großartig!

Geschaltet am 8. März als fb-Kampagne zum Weltfrauentag: 10 Mio. Mal angeschaut nach einem Tag. Unbedingt ansehen.

„She was just as good as me, so we should get the same reward.“

 

 

Weil Du ein Mädchen bist!
Der Gesichtsausdruck der Kinder spricht Bände nach dieser Erklärung auf die Frage, warum als Mädchen weniger Süßigkeiten im Glas sind: kompletter Emotionswandel, pures Unverständnis – wohlgemerkt auf beiden Geschlechterseiten.

Auf die allgemeine, anfängliche Freude über eine Belohnung wechselt die Gefühlslage – nach Erkenntnis der ungleichen Behandlung – in Überraschung, Unverständnis, Unsicherheit. Nach Begründung schlagen die Emotionen sofort noch einmal um. Auf der einen Seite in Traurigkeit oder Wut, auf der anderen Seite in Scham.

Now it’s equal!
Dank gleichwertiger Aufteilung am Ende des Films, ist große Erleichterung und Zufriedenheit bei den Kindern zu beobachten. Aber nicht nur das. Auch der Körper reagiert: die Schultern sacken und die körperliche Anspannung löst sich. Bei allen!

Umso erstaunlicher, dass davon im Erwachsenenalter nur wenig übrig geblieben ist?
Der Satz ,Das ist zwar nicht gerecht, aber es ist eben so.’ ist Ausdruck von Resignation durch einen Lernprozess: die Akzeptanz von Dingen ohne erneutes Hinterfragen. Das Gehirn und die Emotionen, passen sich an – unter anderem aufgrund von Erfahrungen, Erinnerungen, Bewertungen, Assoziationen.

Fazit 1: Der Mensch passt sich über einen längeren Zeitraum an.
Das ist bekannt. Anders könnte er in der Gemeinschaft schlichtweg nicht existieren. Früher ging es um fressen und gefressen werden. Heute geht es eben um die Möglichkeit, ob und welchen Job ich erhalten kann.

Fazit 2: Das Gehirn funktioniert irgendwann anders. Und leider kann man das von jetzt auf gleich nicht mehr umstellen.
Resignation, Neutralität, Trauer, Schuld, Wut haben auf Dauer negative Auswirkungen auf unser Denken und Handeln. Neutrale oder negative Einflüsse lassen nurmehr geregelte Abläufe nach Schema ,F’ zu. Sie behindern einen erweiterten Blickwinkel, die globale Orientierung, die Kreativität und Schaffenskraft. Medizinische Studien belegen sogar die Begünstigung von Demenz durch dauerhaft negative Einflüsse – aber das nur nebenbei.

Und spätestens an diesem Punkt sollte klar sein: positive Umgebung schafft Kreativität, Aktion, Verantwortung sowie weitreichendes Denken und Handeln.

Frage: Warum also wird in Deutschland nicht positiv gearbeitet?
Mit Lob, Ansporn und Anspruch? Warum Druck- und Drohkulissen aufbauen und den Arbeitnehmer, Dienstleister etc. in ein Zwangskorsett stecken?

Weil es positiv nicht funktioniert? Nein, denn das ist hinlänglich von etlichen Unternehmen bewiesen worden – Steigerung in Schöpfung, Kreativität, Umsatz, Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit sowie weniger Krankheitsausfälle.

Warum dann?
Die Antwort steht oben im Text.

Mehr zu kontroversen Themen? Einfach öfter mal in der Rubrik ‚Dialog’ stöbern. Interaktion mit mir ist natürlich auch möglich – verwenden Sie die Buttons oben. Außerdem gibt es zu den Themen Emotion und Verhalten in der Rubrik ,Outside-in‘ bald mehr zu lesen.

 

* Anmerkung zum Header:
15.03.2018: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) verdienten Frauen in Deutschland im letzten Jahr 21% weniger als Männer (Unbereinigter Gender Pay Gap). Über die Formulierung und die Tatsache, dass der Prozentsatz ,stabil’ geblieben ist, sollte langsam nicht nur angestrengt nachgedacht werden!

Warum Höchst?

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Höchst ist ein Frankfurter Stadtteil, der sich im Wandel befindet. Von der geschäftsreichen Historie über den florierenden Industriestandort hin zu einem multikulturellen Teil Frankfurts. Die wirtschaftlich sensible Lage ist spürbar und die Zeichen der Zeit hinterlassen überall ihre Spuren.

»Der Blick auf Dinge verändert sich, wenn man hinschaut.«

Höchst ist ein Stadtteil der Kontraste.
Hier der beschauliche Altstadtkern – dort die mächtige ehemalige Höchst AG. Die Darstellung dieser spürbaren Kontraste ist der konzeptionelle Dreh- und Angelpunkt des Stadtteilporträts Höchst 2. Neben den polarisierenden Aufnahmen wird dennoch deutlich, dass Höchst ein Viertel ist, das Charme besitzt und eine eigene Identität vorzuweisen hat.

Trotz aller Kritik über das Wohn- und Arbeitsumfeld und die Infrastruktur, siedeln immer wieder neue Unternehmen an, werden Stadtfeste zelebriert und Kulturgut restauriert.
Dank der Initiative der Ortsansässigen wird etwas bewegt, um den Standort Höchst attraktiver zu machen. Dieses wandlungsfähige Gesicht von Höchst herauszuarbeiten und zu präsentieren war die Absicht – auch um auf diese Weise auf dieses Viertel neugierig zu machen.

Mit diesem Projekt wird einmal mehr der Beweis erbracht, dass eine veränderte Sichtweise abseits des Bekannten zu interessanten, überraschenden und attraktiven Ergebnissen führen kann. Letztlich aber entscheidet der Betrachter darüber, ob er Gefallen daran findet und bereit ist, sich damit auseinander zu setzen.

In den folgenden Bildstudien werden scheinbar widersprüchliche Bildaussagen dazu benutzt, in einer kontrastreichen Entdeckungsreise den Stadtteil Höchst vollkommen neu zu erleben. Höchst – ein Stadtteil mit Zukunft.

Lust auf mehr Infos darüber oder Interesse daran? Wenden Sie sich gerne an mich.