Gute Gestaltung 18 – zwei Jury-Tage, 10 interdisziplinäre Kategorien, 50 hochkarätige Juroren & ausgezeichnete Arbeiten.

Über die Berufung als Jurymitglied ,Gute Gestaltung 18’ in der Kategorie Unternehmenskommunikation habe ich mich riesig gefreut. Denn das bedeutet – schon zum zweiten Mal – ein Feuerwerk von guten Arbeiten, Diskussionen sowie Gesprächen.

„Vom guten zum
ausgezeichneten Design.“

Die zehn Kategorien im Überblick:
// Produkt
// Bewegtbild
// Identität
// Markenkommunikation
// Unternehmenskommunikation
// Digital Media
// Excellent Arts
// Architektur & Raum
// Geschäftsberichte
// Zukunft

In zwei Bewertungsrunden und vielschichtigen Diskussionen zu Gold, Silber und Bronze.
Fünf Jurymitglieder je Kategorie, zwei Bewertungsrunden nach fünf verschiedenen Kriterien sowie zwei Tage Zeit für die Entscheidungsfindung der Medaillen und Finalisten. Ein knappes Zeitfenster für 20% mehr eingereichte Arbeiten zum Vorjahr. Aber eine spannende und richtig gute Zeit für gute Gestaltung und gute Meinungen. Meinungen, die von einer Jury aus unterschiedlichsten Disziplinen und Fachgebieten stammten. Intern sowie extern. Gut durchmischt, um höchste Neutralität zu gewährleisten sowie vielschichtige Facetten der Sichtweisen und Diskussionen zu ermöglichen.

Das Resultat kann sich sehen lassen: Die Gewinner der Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen samt ausgezeichneter Projekte stellt der DDC auf seiner Website vor. Einen Blick darauf kann ich allen Interessierten nur empfehlen. Wirklich tolles Zeug!. Und einen wunderbaren Film über das Treiben der DDC Jury gibt es natürlich auch.

Davor, danach, während dessen…
Zwei Tage lang beherbergte uns die Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden – wie immer mit großem Engagement. Zwei Studenten-Teams – unter Leitung von Prof. Gregor Krisztian, ebenfalls DDC – sorgten vorbildlich für uns mit Speis’ und Trank, hatten immer für eine Bitte ein offenes Ohr und haben ihr Wochenende inklusive frühestem Aufstehen am Morgen geopfert. Dafür gab es jederzeit Einblicke in die Juryrunden und Diskussionen. Und natürlich standen ihnen die Juroren Frage und Antwort. Eine richtig gute Sache für den baldigen Einstieg ins Berufsleben.

Weil der Designer so gern kommuniziert…
Am Abend des ersten Jurytages wurde vom DDC zum Essen geladen und natürlich das Diskutieren und Kommunizieren am Laufen gehalten. DDC-Mitglied Rolf Mehnert und Fünfwerken sorgte in ihren Agenturräumlichkeiten im DDC-What’s-next-Look mit besten Weinen vom Weingut Petershof (www.petershof-wein.de) und Köstlichkeiten von Sternekoch David Rink für einen wunderbaren Abend. Der diesjährige Schirmherr des Wettbewerbs, Dr. Joachim Unseld, Frankfurter Verlagsanstalt, hielt eine emotionale Liebeserklärung an das gedruckte Buch. Und als Betthupferl gab es von Vitra sogar noch etwas Analoges in Buchform zu lesen und den Panton Chair fürs Regal. Wunderbar. Vielen Dank an alle.

Lust auf mehr DDC? Genaueres, Informatives, Sehenswertes und Aktionistisches gibt es natürlich auf der Website des DDC. Einfach vorbeischauen, lesen und informieren. Per Web oder auf Facebook @DeinDDC.

Aktiv für DDC und ,Gute Gestaltung’.

Der DDC. Ein Club voller Design, guter Gestaltung sowie interdisziplinärem Denken und Tun. In Form von Menschen, die sich einmischen wollen und für ,Gute Gestaltung’ stehen. Das Thema ist: aus Gutem Besseres machen. Intern wie extern. Hochkarätig, aber familiär. Verbindend und immer in Bewegung.

»Der Deutsche Designer Club steht für gutes Design. Wir sind im deutschsprachigen 
Raum der führende Club für Gestalter aus allen Disziplinen.« (DDC)

Deswegen freue ich mich, dabei zu sein und stetig mitzumischen.
Zwar nicht seit Gründung (1989) des DDC – da musste ich erst einmal Abitur machen – aber im kommenden Jahr wird die Mitgliedschaft bereits zweistellig.

Anbei ein kurzer Auszug von den Startlöchern der Gründung und von der Idee zu einem großartigen Club. Mehr dazu gibt es auf der DDC Website zu lesen.
„Salon de Grolman – die DDC-Keimzelle.

Repräsentativ war die um die Jahrhundertwende errichtete Villa, in der man empfangen wurde: das Interieur aus geschmackvollen Möbeln aus dem Biedermeier, das eine oder andere diskret aufgehängte Ahnenbild, die große Bibliothek, die schweren Ledersessel – all das atmete das Ambiente des selbstbewussten Citoyen.

Tassilo von Grolman, Initiator und erster Präsident des DDC, hielt hier mit seiner Frau Dagmar Hof – bevorzugt in seiner Küche. Das war das erste Küchenkabinett.

Aus diesem Salon entwickelte sich der DDC. Tassilo von Grolman formulierte die Grundidee so: »Um den Missstand in der Beurteilung des Design-Berufes Unternehmen klar zu machen, habe ich immer an der Idee eines alle Disziplinen integrierenden Verbandes festgehalten – bis zur Gründung des DDC.

Sieben Personen gründeten 1989 in Frankfurt am Main den Deutschen Designer Club: Lothar Erdmann, Olaf Leu, Gerd A. Müller †, Christian Steguweit, Joachim Stenger, Hans Welling † und Tassilo von Grolman. …“ (Auszug Historie DDC)

Auch ich war oftmals und immer gern bei von Grolmans zu Hause in der Villa und vor allem in der Küche. Bei gutem Essen, hervorragendem Wein und besten Gesprächen. (Hab dank dafür, Tassilo!)

Lust auf mehr DDC? Genaueres, Informatives, Sehenswertes und Aktionistisches gibt es natürlich auf der Website des DDC. Einfach vorbeischauen, lesen und informieren. Per Web oder auf Facebook @DeinDDC.